No one can reach us the water!

Was war das für ein Wochenende - ein Traum für den leidgeprüften VfL-Fan. Man konnte nicht unbedingt vorher wissen, dass man sich mit diesem Sieg so gut darstehen würde und den Abstiegskampf den Mannschaften aus Berlin, Hannover, Nürnberg und Freiburg vorerst überlässt. Karneval 2010 hat der VfL ‘ne gute Perspektive am 8. Mai  beim Abstiegskampf der Zuschauer zu sein anstatt Akteur.

Ganz so weit ist es zwar noch nicht, Hoffenheim war aber eine Markierung auf dem Weg dahin. Während es am Rhein Helau und Alaaf heisst, ist der VfL Bochum auf der Erfolgswolke, die Sestak und Dedic vollendeten mit tollen Stürmertoren, während das Tor von Ibesevic nichts bewirkte, auch wenn es hochverdient war zu dem Zeitpunkt.

Hoffenheim zwang Bochum erneut zu Fehlern im Aufbau, hatte viel Ballbesitz - aiuch das kennt man, spielte aber er quer als nach vorne. Die Kraichgauer haben keinen Lauf, vor nem Jahr haben sie so ein Spiel gewonnen. Der zweite Heimsieg gegen die Elf von Ralf R. war natürlich glücklich, aber das störte die nur 17.000 im wieder bitterkalten Ruhrstadion nicht. Sie sangen “so gehn die Bochumer” und die zuhause gebliebenen haben gute Atmosphäre verpasst und ein normales Bundesligaspiel mit Heimsieg.

Gegen Lev und Schalke war man stärker, aber diesmal reichte es zum 2. Heimsieg und damit zu 25 Punkten. Und das ist ganz wichtig für Herrlichs Mannschaft, die immer mehr an sich glaubt, fightet und zurückkommt. Maric wurde getreten, aber er wehrte sich. Das Foul des Hoffenheimer Gustavo war eine Amokaktion, die zeigt, dass die Hopptruppe zurzeit trotz guter Spieler nicht rundläuft.

Es sieht gut aus für den VfL durch die letzten zwei Monate und die vielen Punkte, die der VfL holte. Und im Endeffekt überzeugt auch Schalke auf dem dritten Platz auch nicht, aber ist effektiv.

In Mainz wird dann nächste Woche kein Karneval mehr gefeiert, aber dafür hoffentlich weiter gepunktet, Rache fürs Hinspiel wäre gut. Auch wenn die Entlassung von Koller diesmal die entscheidenen Kräfte zur Aufholjagd freisetzte, sollte man Mainz nicht ungeschoren lassen.

Nur die Zuschauerzahl war traurig am Samstag….

Tom,CB’93

 

 

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