A tribute to Ulli Börnke

…Worte zu beschreiben, was sich Freitagabed abspielte, gibt es wenige, viele oder gar keine. Sie, die Bochumer Jungs um Epalle, Gekas, Drobny, Maltritz, Yahia, Grote und Zdebel, sahen sich die ersten 25 Minuten genau wie die ca 15.000 Bochumer (nicht in weiß!) einer totalen Übermacht (optisch&akkustisch) ausgesetzt, überall Schalker, von Block A, über beide Ostkurvenränder, die Haupttribüne und die Westkurve (logisch), eifach überall. Einfach nur grausam. Schalke spielte druckvoll, führte 1-0, auf den Rängen feierten die Schalke-Fans und die VfL`ler fühlten sich paralysiert, provoziert und daher irgendwie total mies. Doch in der Verzweifelung flogen Becher und Fäuste auf den Terassen, die wenigen begannen dagegen zu halten und das Team warf sich in die Bälle von Kuranyi und Asamoha und das 1-1 durch Zwetschge per Kopf bei der ersten echten Chance war das Startsignal für den Underdog den mal wieder zu arroganten Feind, den Goliath im Geiste zu ärgern, zu fighten und sich zu behaupten an der Castroper Strasse. Das 2-1 durch Gekas löste Endorphine bei Spielern, Fans und Verantwortlichen aus und plötzlich, in totaler Einigkeit, wuchs man über sich hinaus und die Millionentruppe, gefüttert vom halblegalen Ölmulti Gasprom, wurde attakiert, die Fans sangen mit Imbrunst und das weiße Wand wurde immer stiller. Klar, von der 45. Minute bis zur 60. Minute spielte Königsblau, Bordon und Neuer standen hinten sicher, der Ausgleich drohte. Aber dann wurde der VfL immer stärker und Schalker hatten ein wenig Pech und Lincolns ätzende Fallsucht wurde eben nicht mit dem Elfer belohnt, alerdings hätte Imhoff sich nicht beschweren können, wenn Kircher beim Handspiel auf den Punkt gezeigt hätte, er vertrat Grote z.T. etwas ungeschickt. Aber Epalle hätte das 3-1 machen müssen, irgendwie verteidigten Yahia, Drobny und Maltritz das 2-1, die Zeit lief den Gelsenkirchenern davon, die Bochumer tobten und der Rest ist/war Jubel und falls Ulli Börnke von den BoJus das noch hätte erleben können, wäre es sicher genau so zufrieden feiern gegangen wie alle anderen Bochumer im Maischützenzelt, im Bermudadreieck oder in der Stammkneipe oder wie wir in Sundern im Forsthaus Fuchs.

Grossartig. Selbst wenn die selbsternannten Könige vom Revier Meister 2007 werden sollten, wissen wir seit Freitag wieder ganz genau, warum wir Schalke so wenig mögen!

TOM,CB`93

 

Eine Reaktion zu “A tribute to Ulli Börnke”

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