Penisbruch im Sportpark

11. August 2018

Die Duisburger Spieler werden sich nach dem Spiel vorgekommen sein wie Dieter Bohlen nach seinem Penisbruch bei Naddel. 0-2 gegen Bochum, nach einem 0-1 gegen Dresden, für den Meidericher Sportverein hat der Abstiegskampf heute begonnen. Duisburg hätte noch 2 Stunden spielen können, ein Tor hätte man nicht erzielt. Das wurde einem spätestens klar, als Sukuta-Pasu auf dem Platz kam. Es war für den MSV ein Tag zum Weglaufen.

Für die 3500 Bochumfans begann das Spiel verhalten. Uns VfL’lern war ebenso klar wie Chefcoach Dutt, heute hatten wir den Druck im Derby, zumindest nicht verlieren zu müssen, um gegen Sandhausen kein Endspiel zu haben. Das blieb uns zum Glück erspart. Das Gefühl der Erleichterung machte sich breit und Bochum beendete seine zu Null Serie.

Aber der Weg zum ersten Sieg der Saison war alles andere als schön. Bochum hatte 20 Minuten Ballbesitz und erinnerte an dieser Phase ans Nationalteam. Quergeschiebe, die Zebras fächerten sich breit und ohne Tempo und Passgenauigkeit bringt das Spiel den Jungs in Green nichts. Der MSV wachte auf und bekam erste Torchancen zugebilligt. Der Meidericher SV hatte Stahlarbeiter angekarrt und auch die Vizmeister von 1963, die Spieler spielten im Angriffspiel harmlos und hätten nicht mal im Football ein Fieldgoal erzielt. Bochum war dann etwas gefährlicher als die Gastgeber, was aber nichts hieß. Die BOCHUMER Flanken und Anspiele waren in der Phase grausam, Pantovic verdiente mit seinem Trickversuch seine Auswechselung gegen Ganvoula.

Man konnte in der Halbzeit zwar kein sprithaltiges Bier haben, aber beim Pläuschken auffem Klo konnte man sich von Grottenkick ablenken.

In der 2. Halbzeit änderte sich erst nix. Duisburg überschaubar, der VfL nun entschlossenen. Dann ein Freistoß, Sam legt sich den Ball zurecht und erzielt sein erstes Pflichtspieltor für den VfL. Ok, der Freistoß war keiner und der Ball war abgefälscht. Aber egal, es musste so passieren. Jubel, die Stimmung im Bochumblock stellte sich eh ok dar und wurde nun logischerweise besser. Die restlichen 16.000 blieben nun leise und die Sonne lachte nun uns an: Der jüngst aus Belgien gekommene Leihstürmer Silvere Ganvoula machte per Kopf das 0-2. Was ein Debüt, zweites Spiel, erstes Tor, tres bien. Damit hatten die Bochumer den Fluch gebrochen, der Auswärtssieg war nah.

Duisburg antwortete mit Engagement, aber kopflos - und ohne irgendein Zielwasser getrunken zu haben - wirklich schlimmer als wir in der Woche zuvor. Sam, aufgedreht durch sein Tor, holte sich ne Rote und was soll man dazu sagen? Ying und yang…..Wolze kriegte Gelb, aber über den Schiri können wir uns nun echt nicht aufregen.

So plätscherte die Zeit dahin, der MSV Duisburg brachte seine Sturmperlen und uns wurde klar: AUSWÄRTSSIEG. Und über das wie wollen wir danach nicht mehr reden.

Das Gefühl der Erleichterung… es macht sich breit….außer im Zebramdarm.

Tom; CB’93

P.S.: Gruss an Bert, Bert, Norbert und Jonas und den Velberter und an meine Co, die Josi (ihres Zeichens Werderfan)

Die Savanne bleibt heute leer

10. August 2018

Ich war heute mal seit langem wieder im Zoo. Als ich meiner kleinen Tochter dabei die Zebras näherbringen wollte, war sie etwas gelangweilt und aß lieber ein Käsebrot als diese monochromen Vierbeiner anzugucken. Das beschreibt hoffentlich nicht die Lage vor dem Ruhrpottderby am Samstag um 13.00 Uhr in Duisburg, Monotonie in Meiderich und Torarmut in Grumme/Voede. Das ganze hat eine gute und stimmungsvolle Kulisse in der Schauinslandreisen-Arena verdient.

Die Spiele beim MSV könnten eigentlich ziemlich cool sein, allerdings haben in den letzten Jahren gelitten an Dramatik und Spielwitz an der Wedau. Daher wird der Bochummob diesmal eventuell nicht so groß sein wie sonst - und leider ist ja der faninterne Konflikt seit der Ausgliederung auch noch nicht final gelöst. Dazu hat man vor Wochenfrist gegen Köln 0-2 verloren und Duisburg verlor ebenfalls 0-1 in Dresden im Montagsspiel. Es treffen also wahrlich keine Tor- oder Punktmonster aufeinander; es wird wohl kein 4-4 in diesem Revierderby geben. Beide Mannschaften müssen dringend punkten und verspüren so recht früh Druck. Ein Remis wäre akzeptabel für Bochum, immerhin tritt man auswärts an. Aber Dutt und Butscher brauchen Siege um Ruhe in den ausgegliederten Laden zu behalten und die nächste Herbstkrise wird auch nach einem Hitzerekordsommer vermutlich kalt erwischen.

Dennoch ist es für Duisburger und Bochumer enorm wichtig, wer von den beiden Ruhrgebietsvereinen wie im Vorjahr schneller auf die Beine kommt. Damals endete das Spiel am “Rhein/anna Ruhr” 1-1. Und der heute verletzte Bandowski machte ein Tor für uns. Bochum wird diesmal eher in grün als orange spielen, aber das endet nicht mit der redundanten Forderung: Bochumer Tore müssen her.

Nun hatte Duisburg mit seiner löchrigen 5er Abwehrkette bei Dynamo keinen Erfolg und Bochum scheiterte wie in der Vorsaison an mangelnder Einschussstärke (von Kruse, Hinterseer und Co) sowie Zwayer und Riemans notorischer Unkonstanz. Dafür gab Perthel sein Comeback und Soares scheint ebenfalls auf der Posi bereit zu sein. Es fehlt nur Eisfeld von den wichtigen Spielern und man fragt sich, ob er wirklich fehlt. Aber sonst tritt Bochum in vermeintlicher Bestbesetzung an.

Nun legte man die 1. Halbzeit zugrunde, wäre ein Erfolg beim MSV nicht unwahrscheinlich. Irgendwie müsste man doch einen reinlügen. Ich glaube auch, dass es nicht leichter wird, wenn wir alle darüber schreiben und die Spieler dann noch mehr nachdenken als unbedingt nötig ist. Bochums Sturmproblem muss auf mehreren Ebenen gelöst werden:

1.) die Mittelfeldspieler müssen wie die AVs ihre Zuspiele weiter optimieren
2.) die Stürmer selbst müssen noch mehr das Tor erzwingen wollen
3.) von hinten muss das Signal kommen, wir könne auch ein 0-0 halten
4.) die Fans müssen weiter an ihr Team glauben
5.) Philipp Rentsch darf nicht fast nur Negatives über den VfL schreiben
6.) Zebras in Zoos werden blau angemalt

Im Ernst, Sicherheit und Torgefahr sind steigerbare Größen und unser VfL wird morgen weder auf einen kampfstärkeren oder spielstärkeren als letzten Samstag treffen, im Gegenteil. Aber wenn die Spieler nur 10 % weniger geben als gegen Köln, dann verlieren sie auch in Duisburg. Und der Philipp wird dann über die Bochumer Torkrise berichten.

Ich tippe auf ein typisches 0-0 bei Hitze.

Statistik aus dem Vorbericht “Deja-Vu” von VfL4u
Samstag, 11.08.18, 13:00 Uhr, Schauinsland-Reisen-Arena

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle, pfiff den VfL zuletzt beim 1:1 gegen Düsseldorf im September 2014)
Assistenten: Tobias Christ (Münchweiler an der Rodalb), Timo Gerach (Landau)
4. Offizieller: Franz Bokop (Vechta)

Die letzten Spiele gegen Duisburg: MSV - VfL 1:1 (05.08.17; Tashchy; Bandowski), VfL - MSV 0:2 (23.01.18; Iljutcenko; Wolze)

Voraussichtliche Aufstellungen:
MSV: Davari – Wolze, Neumann, Nauber, Bomheuer (Cauly), Wiegel – Stoppelkamp, Schnellhardt, Fröde – Verhoek, Tashchy
VfL: Riemann – Danilo (Perthel), Leitsch, Hoogland, Gyamerah (Celozzi) - Kruse, Losilla, Pantovic (Maier/Weilandt/Wurtz), Tesche, Sam – Hinterseer

Tom,CB’93

P.S.: Lasst uns die Savanne leer und schweigend hinterlassen

Ausrastiland

5. August 2018

Vielleicht kennt ihr das Rastiland im schönen Niedersachsen nicht, aber ich persönlich hätte gestern durchaus eine Alternative gehabt zur Flüssigkeitsaufnahme im heißen Ruhrstadion und mich dann nicht ins mentale Ausrastiland begeben müssen - als Schiri Zwayer für “den Bodycheck” an Soares keinen Elfer gab. So ging der FC mit einem 0-1 in die Halbzeit und hatte leider auch in der 2.Halbzeit die Fortune (nicht die Fortuna !) auf seiner Seite. Das 0-2 war dann schon die Entscheidung, denn 2-3 Tore scheinen mit diesen Offensiven im VfL Team eine Illusion zu sein.

Bei vielen sah man das 0-3 des HSV gegen Kiel als Mutmacher, ich hatte ein schlechtes Gefühl dabei, denn irgendwie hatte das die Kölner gewarnt. Aber das kann auch Einbildung sein.

Die 6000 Kölner unter den 26.000 Fans machten einen schönen Fanmarsch in der Sonne und nicht nur das klappte an diesem Nachmittag in Bochum für den FC gut, die Präsentation als Zweitigatitelfavorit, der nicht immer besser war, aber am Ende eben erfolgreich, das bringt das Spiel auf einen Nenner. Im Prinzip analysierte Anfang das Spiel auf der PK völlig korrekt, als er darlegte, dass das 0-1 zur Pause glücklich war und seine Kölner Mannschaft Probleme mit dem Spiel des VfL hatte.

Dutt war sichtlich enttäuscht und ich war es auch, da half nur die ein oder andere Hopfenkaltschale um nicht ins Tal der Tränen zu fallen.

Die Kölner hatten 5-10 Minuten für sich und drängten im 4-1-4-1 unsere Mannschaft hinten rein, kamen aber nicht zu zwingenden Torchancen, sondern waren zweikampfstark, aber eben nicht zwingend genug.

Und Losilla und Tesche machten auf der Doppelsechs ihre Sache gut und so hatte Köln nach 15 Minuten nichts in der Hand und Bochum entwickelte sein Spiel und kam zu ersten Chancen:

Wie sich schon in den Vorbereitungsspielen gegen Wolverhampton, Gladbach und Millwal, zeigte, machten Sam, Kruse und gestern Pantovic insgesamt kein schlechtes Spiel, waren stets bemüht,aber letztendlich eben nicht torgefährlich. Und dann verliert man gegen ein Millionen-Team, dass einen Terodde zunächst auf der Bank lassen kann und einen Risse als Rechtsverteidiger mitschleppt, der von der ersten Minute an kaum laufen kann und ab der Anfangsphase bei jedem Sprint pumpen musste. Warum hat man darauf nicht reagieren können?

Doch das nutzte der VfL nicht aus, weil man derzeit keinen starken 10er hat. Da hätte man ständig Bälle in seinen Rücken spielen müssen, dann wäre Robbie Kruse mit Sicherheit zweimal Mal mal vor Horn alleine aufgetaucht, einen hätte selbst er gemacht. Mit Stöger hätte man das auch bewältigen können, ohne ihn war der VfL vor allem nach dem Schock des Eigentores in der 2. Halbzeit irgendwie nicht in der Lage, die gute Leistung des 1. Halbzeit zu Wiederholen. Maier muss also irgendwie in Duisburg Dabeisein und war in Abwesenheit der Sieger als Spielmacher obwohl Pantovic nicht schlecht was.

Köln hatte also keine echte eigene Torchance und führte irgendwie glücklich 0-1, wie so oft vor vollem Haus an der Castroper, fehlt dem VfL auch das Glück, die Cleverness und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor (Kruse, Hinterseer). Und das kann zu Problemen führen und am Ende fehlen wichtige Punkte. Dazu graut einem immer vor der traditionellen Herbstkrise und man will in Bochum früh Punkte hamstern.

Während der FC sich für 4,5 Millionen einen Drexler gönnt, der giftig wirkte, leiht sich Bochum Ganvoula aus und hat dann noch einen Wurtz auf der Bank, naja auch kein echtes Tormonster. Das ist eben der Unterschied zwischen Bochum und Köln.

Dass Soares in der Nachspielzeit der 1. Hz nicht gefoult wurde, sah neben Zwayer nur noch Veh so. Es gab mal in der Stalinzeit der UDSSR eine Literaturrichtung “des sozialistischen Realismus”, in dem der Sozialist sah, was er sehen wollte (mit dem Herzen) und nicht, was er wirklich sah. Heute nennt man das Propaganda. Danach ist Veh ein altersmilder sozialistischer Realist und es war kein Elfer und Köln führte souverän.

Davor das Eigentor in der 41. Minute von Leitsch über Kultfrisur Riemann, das sah schon dumm aus von beiden. Wenn der Torwart rauskommt, muss er den Ball haben, eine sehr alte Fußballweisheit fällt mir dazu ein und klar, Leitsch macht den kleineren Fehler, ist aber sonst einen Belebung für die Defensive, in der Gyamerah Celozzi ersetzte.

Hinten steht der VfL, vorne drückt der Schuh zZ.

Aber dann eben kein glasklaren Elfer zu kriegen, überschaubare Torchancen zu vergeben und dann noch nachzulassen in der 2. Halbzeit ist bei der großen Hitze vielleicht verständlich, führte aber zur erneuten Auftaktheimniederlage wie im Vorjahr gegen Pauli. Ich lege mich hier früh fest, mit der zahnlosen, aber bemühten VfL-Offensive, steigst du nicht auf und wirst auch in Duisburg und gegen Sandhausen Probleme kriegen.

Aber als Köln (25 Millionen Personaletat statt wie bei uns 10 Millionen) das 2-0 im Nachschuss machte, waren der VfL-Mannschaft, mir und den übrigen Fans klar, wir verlieren den Vergleich Rheinland gegen Ruhrgebiet heute.

Davor hatte Köln seine erste echte Chance, doch Bochums Abwehr verteidigte den knappen Rückstand und kassierte dann eben doch das 0-2 Czichos da noch nicht.

Die Überzahl später fiel nicht mehr ins Gewicht, Zwayer pfiff “sehr geschickt für” Köln, lies oft Karten in der Tasche und mach Bochumer wird sich gar einen Videobeweis gewünscht haben.

Tja, dann war der Efzeh eben routiniert und clever genug, um die Führung nach Hause zu schaukeln und Bochum einfach platt am Ende. So steigt Köln vermutlich auf, denn sie werden sich steigern im Spielerischen und wir müssen endlich mehr Wums in die Offensive kriegen, Sam mal einen Zweikampf gewinnen und Pantovic und vermutlich Maier müssen viel lernen, damit wir am Ende nicht gegen den Abstieg spielen, was auch immer möglich ist, wenn man keinen echten Torjäger mehr hat (Terrodde, Gekas, Christiansen, Wegmann, Leifeld, Abel,…..)

Köln konnte seinen Sieg feiern und am Ende war es dann eben aufgrund der 2. Halbzeit eben auch ein verdienter. Als Sozialist könnte man anmerken, dass das Kapital sich eben immer durchsetzt und das ist am Ende auch Realismus, leider.

Nun fährt man schon mit ein wenig Druck nach Duisburg und braucht etwas mehr Spielglück, um den Bock, den man gestern nicht umstieß, umzustoßen.

Sonst fahr ich nächstes Mal ins Rastiland…..

Tom; CB’93

P.S.: Grüße an Makko H. und Sohnemann, Markus S. und Markus S. sowie den ganzen Rest der Mittrinker von gestern

Heiße Fiesta Bochumiana

3. August 2018

Es geht wieder los - Gott sei Dank. Der Ball wird wieder rollen und es geht um Punkte, Millwall, Monaco, Watford und Gladbach sind gestern. Diese spannende zweite Liga startet mit dem heutigen Premierenspiel HSV gegen Kiel - und Samstag startet endlich unser VfL mit dem alten, brisanten Westschlager Bochum gegen Köln. Das (vergessen wir mal die aus der Versenkung aufgetauchten Störche aus der Stadt des Matrosenaufstandes von 1918) ist eigentlich die altehrwürdige Fußballtradition schlechthin von mehr als 100 Jahren Bundesliga mit Triumphen, lustigen Geschichten, verlorenen Fußballschlachten und vielen Emotionen.

Diese pittoresque zweite Liga ist ein Gegensatz zu den öden Mammons Barca-, Real-, Brasilien- oder Juvetrikots am Strand in Sizilien - ich sah keins von Catania, Palermo oder Italien auf der Strada - voller echtem Leben. Das dt. Medieninteresse wird nach der verkorksten WM und vor dem Bundesligastart enorm sein. So wird am Samstag sehr viel los sein rund um die Castroper - von Journalisten bis zu den Kutten, von der Ritterburg ins Bermuda.

Samstag wird es zusätzlich sehr, sehr heiß im und ums Ruhrstadion - bis zu 37 Grad - und spannend allemal. Wasser soll ein Euro kosten.

Man kann Sonne, Wurst, Fiege und sommerliche Stimmung genießen. Sicher werden 5.000-7.000 Kölner da sein - und das sind sicher auch nicht die Neckermänner, die zu RBL gehen. Nein, das werden 28.000 echte Fans sein, die ihre Vereine schon sehr lange aktiv und intensiv lieben. Ich hab mir extra das neue grüne Trikot beim H-Hotelscupp besorgt und es getragen. Ob’s was bringt? Rituale gehören dazu.

Man darf viel mehr neugierig sein, inwiefern die Ultras aus Bochum (UB, MLPT) für sich einen Weg gefunden haben, nach vorne zu schaun und wie diese, ihre Lösung aussieht. Dazu müssen die übrigen Fans mehr Initiative und Spucke entwickeln, damit es gemeinsam auf und neben dem Rasen vorangeht. Das war die letzte Saison mit zwei Sportchefs und vier Trainern sowie drei Vorstandsrücktritten kein gutes Jahr rund um die VfL-Seele. Aber nun ist alles auf Reset, Butschers Vertrag wurde verlängert, immerhin

Noch interessant ist ja die aktuelle Frage, wie der VfL seine Tordiät aus dem terroddelosen Vorjahren bekämpfen will. Der VfL erspielte in 34 Spielen 48 Punkte mit nur 37 Toren, d.h., der VfL erzielte grob nie mehr als ein Tor pro Spiel. Das ist und war zu wenig.

Gegen Wolverhampton, gegen Gladbach und Millwall gelang kein Feldtor in regulärer Spielzeit, gegen die Monegassen und Watford immerhin klappten die Tore.

Bei Bochum hat man eigentlich pro forma mit Hinterseer, Sam oder Kruse die Leute, die Kölns vermeintliche, aktuelle Probleme auf der rechten Abwehrseite ausnutzen könnten: Schmitz, Bader und Risse könnten ausfallen, Sobiech könnte reinkommen und Bissek, Mere’ oder Sörensen nach rechts rücken. Zeit für Aussie Kruse seine WM-Müdigkeit abzuwerfen und anzugreifen.

Anfang hat ja versucht sein 4-1-4-1 von Kiel auf Köln zu übertragen und so ist der FC noch in einem Prozess der Umgestaltung des Systems. Dutt wird wohl im 4-2-3-1 spielen und damit ohne Wurtz beginnen. Maier fällt wie Eisfeld aus und das macht den Ersatz für Stöger nicht einfacher.

Der FC ist mit viel relativ viel Euphorie in der 2. Liga angekommen und da der Abstieg lange feststand, konnte man sich mental auf Bochum, Pauli und Magdeburg vorbereiten. Und Köln kaufte dementsprechend Spieler und Trainer, die die zweite Liga kennen und setzt viel Geld ein. Da man am Anfang nie weiß, wo man steht, ist für Bochum gut, dass dieses schwere, aber attraktive Spiel gleich am Start liegt.

Kommt der FC mit seinem Sahnekader aus Horn, Hector, Hauptmann, Clemens, Öczan, Drexler, Terodde oder Cordoba ins Laufen, geht in Führung, wird es schwer den Topfavoriten vor dem HSV in einer Hitzeschlacht niederzuringen. Aber irgendwie glaube ich genau daran. Also ich glaube nicht an ein 2-1, ich hoffe drauf. Realitischer wäre ein 1-1 und das würde ich nehmen, wenn man in Duisburg nachlegte und siegte. So wäre also meine Startperspektive für den VfL.

VfL: Riemann — Celozzi - Hoogland - Leitsch - Danilo — Losilla - Tesche — Kruse - Janelt (Wurtz) - Sam — Hinterseer

Wenn man überlegt, dass der FC eben mal Drexler (dritter Kieler nach Anfang und Czichos) für 4.5 Mios aus Dänemark holte, um Terrode, Cordoba und Slapstickvogel Guirassy Dampf zu machen, sieht man wieivel Asche Köln streut, um sofort wieder hochzugehen.

Für Veh macht das Sinn, 8 Millionen für neue auszugeben, weil Modeste eben den Kölnern nach wie vor fehlt wie uns einst Terrode und nun eben der zu Düsseldorf gewechselte Stöger.

Sesi muss kleinere Brötchen backen und das Netzwerk ausbauen, geschickt Leute wie Maier, Ganvoula und Pantovic einbauen, damit man mit Köln oder dem HSV, selbst mit Ingolstadt, Union oder Pauli mithalten kann.

Dutt ist erfahren genug, anders als Atalan vor Jahresfrist, die Eingespieltheit und die Qualität des Teams zu nutzen, um die Großen zu ärgernd. Damit wird aber sein drängenstes Problem, das Lauern auf wenige Konterchancen im schnellen Umschaltspiel zu üben, so dass man auch Routiniers überrascht und Horn am Samstag möglichst mehr als einmal überwindet. Das wird nicht leicht, da auch Köln auf Konter lauern wird und ich befürchte Leute wie Guirassy und Cordoba werden brennen ihre Slapsticksaison hinter sich zu lassen, dazu weiß Simon wie es geht.

Ich lege mich fest, der wiedergenesene Riemann wird mindestens einmal hinter sich greifen und bis zu 8.000 Kölner werden laut jubeln. Wir müssen also zwei machen.

Dazu muss unser Mittelfeld aus Sam, Maier und Kruse torgefährliche rund effekitver werden und insgesamt mehr schnell in die Box eingedrungen werden.

Köln wird präsent sein, aber eben bei den Temperaturen die Kräfte dosieren müssen und eben dann gewinnen, wenn sie ihre Torchancen ausnutzen, was ich nicht hoffe.

FC: Horn - Risse (Mere) - Czichos -Sörensen - Hector —-Öczan — Clemens (Hauptmann) - Schaub — Drexler - Guirassy — Cordoba (Terrode)

Da im Fußball vieles Makulatur ist, tippe ich auf ein 1-1, einen tollen Samstag und am Ende der Saison werden wir 5.

Und dass Experten wie Rösler, Landgraf und Neururer und Platz 2.-5. sehen, sollte uns Hoffnung und Vorfreude geben. Ich freue mich drauf, auf 2018/2019.

Für morgen gilt:Woanders ist doch auch scheiße und feiern wir eine Fiesta wie Mexico gegen die hochfavorisierten Deutschen, oder? Und am Ende, wenn Anything goes.

Tom;CB’93

P.S.: Gruss an Krause und Schuppan, vielleicht treffen wir uns ja auf ein Bier ;-) Und an den Kambodschamann, mit dem dem müsste ich mal wieder ein Bier trinken

Bierhoffesque

8. Juli 2018

Oliver Bierhoff kommt aus Essen und begann seine Karriere bei ETB Schwarz-Weiß Essen. Mesut Özil, aus Gelsenkirchen Bulmke/Hüllen begann in seiner Jugend bei RWE und durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften des Viertligisten. Beide sind also im Essener Vereinsfußball sozialisiert, das war’s auch schon mit den Gemeinsamkeiten, seit Oliver Bierhoff nun posthum Mesut Özil als namentlich Schuldigen fürs deutsche Vorrundenaus benennt. Für den sympathischen Poldi wäre dies ein Grund sich irgendwie positiv mit seiner Heimat (bei ihm isset ja bekanntlich Bergheim bei Köln) auseinanderzusetzen. Er, der volksnahe Kölner fuhr noch als Mitreisender zur WM 2014 und wurde Weltmeister, genau wie Mesut Özil als kongenialer Passgeber. Bierhoff ist schon lange, gefühlt immer, der Builder des DFB-Fan Clubs Nationalmannschaft gewesen und ich war da auch mal Mitglied. Im Nachhinein betrachtet ziemlich überflüssig. Für mich beginnt die Entfremdung des DfB von seiner Basis mit dem Marketingschmock Oliver B. aus dem Essener Süden, der Eventinszenierung und dem Abschied von der Marschkapelle vor dem Spiel gleichermaßen. Hohe Eintrittspreise, lustloses Auftreten der Spieler, klinisch reines Event, künstliche Choreos und - es sei mal erwähnt - ohne Ultras oder sogar Hools kann es ganz schön öde sein live im Stadion. Dafür steht Bierhoff, der ein 118 Stab ok findet, aber auch als Ex-Stürmer Herrn Löw nicht überzeugen kann mehr Stürmer wie Wagner, Petersen oder den schnellen Sane’ aus Wattenscheid/Schalke mitzunehmen. Das hat der feine Herr nicht geschafft (stattdessen #zsmhalt) und auch Jogi macht lieber die entspannte Selbstinzenierung.

Vor der WM 2018 in Russland, die sportlich überschaubar scheint, haben der DFB, Bierhoff und Löw nichts problematisiert, auch nicht das sicherlich dumme Posen des Ex-Gelsenkircheners Özil und Ex-Bochumers Gündogan. Özil hat geschwiegen und wie Kroos, Müller, Kheidira, Hummels und dem Buerschen Jungen Neuer nie seine Form gefunden. Das mag man ihm vorwerfen und man sollte auch klar sagen, dass das mit dem mein Präsidenten ehrlich dämlich war. Aber wenn wir die Integrtionsdebatte ehrlich führen, dann müssen wir doch feststellen, Özil ist vermutlich auf einen GE-Gesamtschule gegangen (Berger Feld) und der feine Hochtiefvorstandssohn auf ein ttes Gymnasium in Essen. Da lernte er vielleicht Latein, währdend Mesut vermutlich nicht den Text der Hymne, die ständig singen soll, kennt. Und er ist nicht der Posterboy Marke Ronaldo CR7 oder extrovertiert wie Zlatan oder auch genial wie Messie. Aber er wurde 2014 Weltmeister und “wir” wurden durch ihn Weltmeister, Messie, Zlatan und CR7 eben nicht. Özil hat einen phlegmatischen Stil, die es ihm nicht leicht machen, so cool und erfolgreich zu wirken wie er ist. Dann kommen natürlich die üblichen Ausländerfeinde und machen ihn seit seinem naiven Auftritt in London mit signierten Arsenaltrikot zum Buhmann. So was ist dem weltgewannten Bierhoff und dem badischen Jogi sicher fremd, aber nun hatte man ernorm Misserfolg und braucht ne knallharte Fehleranalyse und einen “Kümmel” als passenden Sündenbock.

Bierhoff sagt nun, man will ja keinen Sündenbock ABER nennt dann doch Özil. Eigentlich ist dieser Spieler als 10er am schlechtesten zu ersetzen, auch gegen Südkorea kamen noch 15 von 17 Pässen an, aber wer will das noch hören. Alle fußballaffinen Menschen, bis auf die typischen antideutschen Flaggenabreißspinner, wollen nun wissen, wie es weitergeht mit dem Fußball im Land und dem Nationalteam 2020 und 2022, wieder mit Jogi.

Sind der Bochumer Junge Goretzka, Timo Werner oder Marco Reus eine so erfolgsversprechende Zukunft?

Und nun meldet sich Özils Vater, der Schalke bei dem Wechsel seines Sohnes nach Bremen mit Extrawürsten zur Verzweifelung brachte, und sagt völlig zu recht, warum macht ihr vom Verband nun aus reinem Opportunismus zum Buhmann der Nation? Und da hat er nunmal ziemlich recht. Sein Mesut ist seit 1,5 Jahren ohne Form und man könnte ihn schon sportlich hinterfragen. Was nicht geht ist ihn nun der Meute zum Fraß vorzuwerfen, denn Müller war wesentlich schlechter als Özil, heißt nun mal Müller und nicht Özil. Und Bayern scheint da sympathischer zu sein als der Ruhrpott…..

Bierhoff ist das vermutlich egal und nutzt die Gunst der Stunde und sagt es wurden Fehler gemacht, will offensichtlich seinen eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen (#die Mannschaft?). Denn er und Jogi sind ja nun der Kopf des Fisches, der jüngst stank.

Es ist klar, das völlig verdiente Vorrundenaus von Kasan hat ganz viele Gesichter: Ballbesitzspiel ohne Tempo und Esprit, kein Leader oder Stürmer in Form, Arroganz und Sattigkeit und einen Stab der entweder die Nationalmannschaft oder den CSD organisieren möchte, also beliebig, aufgebläht und austauschbar.

Die Confed-Cup-Mannschaft wird die Zukunft sein….so oder so.

Dazu die Mannschaft mit Bierhoff eine telegene, überhebliche BWL-Tante, die man besser durch BVB-Meckerossi Sammer ersetzen sollte, das würde zumindest verkrustete Strukturen in Frage stellen. Hatte Scholl nicht mehr recht, als er DFB-Akademien kritisierte, anstatt nur dem türkischstämmigen Spieler die Schuld zu geben?

Und reden wir über Bierhoff, ihm, dem Ex-Stürmer, dem in Krefeld schon das Klischee des reichen Bürgersöhnchens anhaftete, ist das nicht der Stil, der eine Kampfsau wie Ramos ausschließt, sogar einen Hollerbach, Franz, aber auch Boateng und Jones. Aber sowas mag der DFB.

Nur brave, liebe Spieler, im engen taktischen Korsett damit kommt man nicht weit, wenn einem Säulen wie Lahm, Klose, Schweinsteiger wegbrechen. Und was ist mit Götze, Schürrle und warum sollen die unter einem Trainer performen, der seit 12 Jahren da ist?

Und weil ein Özil teilweise desintegriert ist, dann steht er für die Probleme im Land, das gilt auch für unseren neoliberalen Freund Bierhoff auf eine andere Art und Weise - sozial abgehoben.

Ich würde erst mal Oliver Bierhoff rauswerfen, der ist nämlich komplett überflüssig, auch wenn dann sicher nicht die Probleme des Verbandes löst und würde Özil wegen seiner noch unersetzbaren Postion begnadigen.

Aber als Bochumer 2. Ligafighter wird das Thema Nationalmanschaft eh wieder weit weg sein, da kann man bis 2020 warten, bis man sich ärgert.

Oder Tour de France gucken, das geht ja auch.

Oder für Belgien, Kroatien sein oder einfach was anderes tun.

Für mich geht der alte Ärger am 4.8. wieder los und darauf einen Espresso und erst mal eincremen, die Sonne isst sooooooo heiß.

Tom;CB’93

P.S.: Gruss an die Stuttgarter vom Boyz Inferno, die in Russland waren.

Das Ende einer goldenen Epoche

28. Juni 2018

Dass man als Nationalmannschaft in der Vorrunde einer WM ausscheidet, ist ein Novum in der 84 Jährigen Geschichte des DFB. Als Löw 2004 nach der Blamage in Portugal das Nationalteam von Völler übernahm, war es total am Boden und hatte Poldi als 19 jährigen Hoffnungsträger, die WM im eigenen Land stand an. Man hatte wie in der Vorrunde 2000 bei einer EM nur einen Punkt geholt und fuhr nun bitter enttäuscht nach Hause.
Leider war es gestern wieder so, dass Fußballdeutschland trauern musste, nach 12 Jahren überaus erfolgreichem Schaffens. Bei der Weltmeisterschaft 2018 hatte sich der Titelverteidiger am Ende nicht nur zum zweiten Mal verloren - ohne geschossenes Tor, man hatte sich blamiert gegen ausgeschiedenen Underdog Südkorea. 0-2 gehen einen überschaubar starken Gegner in einer normalen Vorrundengruppe, das lag sicher mehr an den Problemen im Team, Disbalancen und Stattheit als an der Stärke von Mexico und Korea, bei allem Respekt. Oder vielleicht ist das auch Teil des Problems.

Die hausgemachten Probleme des dt. Team konnte man schon in der Vorbereitung, der Qauli und den Testspielen sehen, man hoffte aber, irgendwie auf Besserung wie immer und die Turniermannschaft Deutschland, letztendlich auf die Statistik. Dann kamen als Nebenkriegsschauplätze die Özil-Gündogan-Erdogan-Affäre dazu und die fragliche Streichung von Leroy Sane‘ und Löws entrückte Bonvivant Selbstdarstellung. Kein Neid wir wollen alle gut leben, aber sowas kommt im Niederlagenfall wie ein Bumerang zurück. Damit machten sich Löw und Bierhoff angreifbar und man konnte an den Reaktionen der Spieler erahnen, es gibt Probleme im Team. Eventuell Jung gegen Alt oder Grüppchenbildung, niemand rannte am Ende für den anderen außer im Schwedenspiel in der 2. Halbzeit.

Die Ergebnisse dieser negativen Prozesse konnte man beim Turnier sehen: es fehlte an allem: Teamgeist generell, Bewegung im Spiel ohne Ball, Schnelligkeit bei Dribblings, manchmal hatte man platt den Eindruck, das Team ist nicht fit.

Kroos, der gedachte Anführer, wirkte wie einer mit Burnout, Highlight nur das 2-1 gegen die Schweden. Özil wäre die laufende, nach innen gerichtet Depression gewesen, Müller in der Dauerformkrise und Neuer sowie Boateng routiniert, aber eben noch nicht gesund oder fit. Zu viele Spieler in der Formkrise; Werner, Reus, Rudy, Süle und Goretzka trotz des Confedcups noch nicht soweit, dass sie 5-6 ausgebrannten Stammspielern helfen können.

Dazu ist das Löwteam zZ im flaschen Korsett. Ballbesitzfußball a la Spanien 2010 ist ohne torgefährliche Mittelfeldakteure oder Keilstürmer hilflos, weil meist torlos.

Klar, Goretzka, Hummels oder Gomez hätten das 1-0 machen können gegen die Jungs aus Busan oder Seoul. Es wäre auch verdient gewesen, aber schlecht spielte man trotz vielen Ballbesitzes. Deutschland hatte nicht die Wucht, die Gegner zu Fehlern zu zwingen. Man stand hinten nicht kompakt, im Mittelfeld klaffte bei mexikanischen Kontern ein Riesenloch. Und vorne fehlte ein Stürmer mit Form. Das Zuhauselassen von Petersen, Wagner und Sane‘ war ein Trugschluß von Jogi. Dem, der 12 Jahre Trainer war, verließ das Händchen wie 2006 bei Odonkor und Neuville. Der, der sich 2012 gegen Italien mit drei 6ern vercoacht hatte, der wirkte ebenso ratlos wie tausende beim Rudelgucken. Man ging mit dem 0-2 am Mittwoch durch die Hintertür, vermutlich ersparte man sich eine Blamage gegen Brasilien. Neuer sprach es offen an, da - oder spätestens im Viertelfinale - wäre Schluss gewesen. Und das ist leider wahr. Die Trauer war groß, aber ob der Verdientheit des Ausscheidens diskutierte niemand über den Videobeweis eines Holländers, der zum 0-1 führte. So pomadig und mutlos, hätte man eh kein 1-0 gemacht. Aber im Fußball rächt sich Stillstand, Sattheit mag auch eine Rolle gespielt werden oder bei dem ein oder anderen Arroganz. Jogis Trainerteam wirkt auch nicht so, als wäre es in der Lage einen Vidal oder Kevin Prince Boateng einzugliedern, einen Drecksack, einen Gattuso, den ein WM-Team auch braucht. Kaum gelbe Karten sind nicht der Grund, aber ein Indikator für etwas ausgelebte Weichheit. Sieht man Argentinien-Kroaatien, kann man bei Deutschlands Finalgegner von 1986, 1990 und 2014 durchaus Parallelen. Aber derart leise und fair bzw. ungeschickt foulend zu gehen, spricht für sich. Man kann nun Mexico und Schweden gratulieren, die Welt verdammen, sich auf den Herzensclub konzentrieren, für Belgien, Kroatien oder England sein - oder Jogis Kopf fordern. Es muss ein Umbruch her mit einer Balance, die der Mannschaft zuletzt fehlte.

Und man sollte nicht den Fehler machen auf die Alibipässe von Özil oder Gündogan zu schimpfen. Fehler liegen viele vor, die zu so einem monströsen Aus führten. Und da wir nun alle früher frei haben, kann ich mich nun endlich meinem Puzzlehobby widmen.

Na, so schlimm war es dann auch wieder nicht.

Tom,CB‘93

Kroosartig- mal wieder die 96. Minute

24. Juni 2018

Als Bochumfan kann man sich gut in die Psyche der armen Schweden hineinversetzen: …man versucht bis in die Nachspielzeit gegen den haushohen Favoriten und amtierenden Weltmeister mitzuhalten, die Bälle segeln ins Halbfeld und am Ende des Spiels möchte man nur irgendwie Zeit zu gewinnen - die Bälle weit rauszupölen. Man wartet sehnsüchtig auf Abpfiff. Es ist Nachspielzeit. Dann gibt es einen letzten Freistoß. Wenn man den übersteht….
Aber diesmal hatten wir die andere Perspektive als z.B. gegen Lüttich oder Gladbach (ohne finalen Freistoß oder die krasse Unterlegenheit der Schweden). Diesmal lag der lucky Punch auf unserer Seite, die Schweden konnten nicht mehr reagieren, waren eh ab der 70. Minute ob des Tempos platt.

In der ersten Hälfte hatte Jogi ein teilerneutes Team ins Feld geführt mit Rudy, Rüdiger und Hector, das eine andere Einstellung an den Tag legte als gegen das feurige Mexico. Die Ikeas hatten sich hinter zwei gelben Viererketten verschanzt und konnten nicht wirklich kreativ mitspielen. So hatte die Mannschaft zwar 70 % Ballbesitz - ohne so wirklich oft in Schussposition zu kommen, aber dennoch versuchten Werner, Reus und Co es ohne Erfolg. Die Anfangsphase war das Spiel, was man im Vorfeld erwartet hatte. Der Weltmeister von 2014 stand unter dem Druck, denn ein erneutes, frühes Ausscheiden eines Titelverteidiges war möglich und stand vor der Tür. Denn hinten stand zwar Rüdiger bis auf eine Szene top, doch Boateng spielte risikoreich (steigerte sich aber später) und Kroos davor wirkte gewohnt (vom Mexicospiel) ausgebrannt und müde. Dann verletzte sich der für Keidira gekommene Rudy (Nasenbeinbrich?) - und Schweden witterte Morgenluft.

Bei einem Konter konnte Boateng nur durch Foul retten, doch statt Elfer und Rot gegen Boateng gabs ein Weiterspielen -keinen Videobeweis, Neuer hielt die 1-1-Situation stand. Der polnische Schiri lag nur da daneben. Sonst pfiff er souverän. Hier hatte das deutsche Team Glück.

Das 0-1 für Schweden fiel, weil das deutsche Team nun Nerven zeigte und Schweden konterte. Einmal pennte Kroos dabei, ließ den Gegner ziehen und zack: der Rückstand gegen ein Team, was eigentlich für ein reines 0-0 angetreten war. Man spielte ja ohne Zlatan.

Das es nun schwierig werden würde, sollte klar sein. Der Zugzwang, das zweite Spiel nicht verlieren zu dürfen, spürte man nun in Sotschi im Stadion und vor den 25 Millionen Fernsehen daheim. Gelb auf den Tribünen wurde gezeigt und es wurde still in Deutschlands Fanmeilen. Die Spannung stieg hingegen.

Keine Ahnung was Jogi in der Halbzeit sagte. Es muss treffend gewesen sein. Deutschland dominierte die zweite Halbzeit und die gar nicht alten Schweden spielten im Handballkreis. Nun kamen Reus, Werner, später Gomez und später Brand zu Torchancen, aber es folgte erst mal das schnelle 1-1 durch Marco Reus. Das war hochverdient und natürlich psychologisch wichtig: Erleichterungstorjubel. Aber statt das schnelle 2-1 nachzulegen, genehmigte sich Deutschland einen wahren Chancenwucher und hatte auch ein wenig Pech. Die stärkste Halbzeit bis dato folgte und es schien, als habe die WM nun richtig begonnen für Löws Jungs.
Der Ball rauschte und wurde gepasst in den Strafraum der Skandinavier, aber die Zeit lief halt runter und Glück, Alu und der schwedische Torwart verhinderten das überfällige dt. 2-1. Es fiel nicht. Sollte Deutschland historisch früh scheitern? Sollte man sich am Schwedenhappen verschlucken?

Boateng bekam das leider verdiente gelb-rot, mit 10 Mann hatte man noch 10 Minuten, um den Bock umzustoßen. In Stockholm wird sich nun mancher Hoffnung gemacht haben, irgendwie ein 1-2 reinzulügen und ins Achtelfinale zu gehen. Verständlich.

Brandt kam und traf den Pfosten, Gomez zwang den Goalie zur Parade, Werner ballerte in die Luft. Die Abgesänge der Journalisten waren geistig geschrieben, das Schiksal schien sich gegen “die deutsche Maschine” gewannt zu haben (Zlatan!).

Kroos, der die ersten 45 Minuten und die 90 Minuten davor (Mexico) ein Totalausfall wie zuvor Özil, Müller und Keidira gewesen sind, bekam einen finalen Freistoß. Die schwedischen Spielerfrauen bangten telegen, Jogi Schappi neben mir meinte, “eigentlich ‘ne gute Entfernung”. Wer glaubt da noch dran?

Kroos legt sich den Ball zurecht. Und bäääääääääääääähm, rechts oben. Der Rest war ekstatischer Torjubel auf der Atzes 50ziger Party und es gab kein Halten mehr. Torjubel vor der Leinwand. So wird es überall in Deutschland gewesen sein. Was für eine Erleichterung!

Nun kann die WM für uns beginnen, Mittwoch gegen Südkorea hoffe ich eine neue deutsche Elf zu sehen, die ihren späten Urknall hatte. Entschieden ist nichts, aber die Hoffnung und Chance ist wieder da.

Die Schweden….naja…..wer so defensiv spielt, hat eigentlich keinen Punkt verdient, dennoch spielten sie an ihrem Maximum wie gegen das unglückliche Italien in der Quali. Da müssen wir noch hin, spätestens gegen Brasilien, am Maximum zu spielen.

Tom, CB’93

P.S.: Liebe Grüße an Marek, Waldemar und natürlich Atze: auf die nächsten 50.

Nicht einnässen

20. Mai 2018

Jetzt ist die Saison schon eine ganze Woche vorbei und ich sitze auf der sonnigen Terasse und denke nach. Kommt vor, aber eher selten. Mein Motto ist eher, ich bin ein Mann, ich denke manchmal, aber nicht zu viel nach, sonst wird’s zu kompliziert. Aber das Pokalendspiel gestern hab ich genossen - einfach so. Zwei top Fanlager, die beide leidenschaftlich angefeuert haben und gute Stimmung machten. Dazu gab es ein spannendes Fußballspiel mit ungewissem Ausgang. Über Pyro reg ich mich nie auf, außer es würde jemand verletzt, was selten passiert. Ich weiß auch, das ist kein gutes Vorbild für die 1-2 lesenden Kinder des Blogs.

Nein, ehrlich, ich fands ein spannendes Pokalfinale und im Laufe des Spiels habe ich den seit 1988 ausgesprochenen Fluch gegen die Frankfurter vergessen und die beiden tollen Tore von Rebic genossen.

Unsere bayrischen Freunde waren sicher die bessere Mannschaft, die gestern wie in Madrid mit dem Pech, der neuen Abschlussschwäche und dem Schiri kämpfen musste. Selbst der dümmste August sah in den 94. Minute, dass es ein Elfer war, als Boateng Martinez foulte. Zweyer sah es nicht, Boateng gab’s zu und Leidenschaft siegte über Klasse und eben auch Geld.

Das soll uns Hoffnung geben, uns Bochumer. Wir wittern ja auch gerne Verschwörungen, Hoffnungslosigkeit und hadern mit dem Schicksal sowie dem DFB, der DFL. Nächste Saison haben wir das gleiche Problem, was die Eintracht gegen Dortmund und Bayern im Pokalfinale hatte. Wir haben mit dem HSV und Köln, die Personaletats von 25 Millionen aufrufen, zwei sehr zahlenmäßig und pekuniär enteilte Gegner, die den Unfall Abstieg schnell vergessen machen wollen. Und wenns arg käme, kommt noch Wolfsgurk dazu. Merde.

Aber Frankfurt, mit dem Trainer Kovac zeigte eindrucksvoll, wenn man Emotionen lebt und ein Team ist, dann geht viel. Klar, in 34 Spielen, ist es schwer mit 10 Millionen gegen 25 Millionen anzustinken. Es wird eine Herkulesaufgabe für Dutt, Butscher und Sesi. Markus Anfang und Titz sind keine Trainer, die mit einem so hohen Etat (der statistische Gradmesser für den Erfolg) nur Mist bauen als wären sie Fach, Frontzek, Atalan oder Rasiejewski. Nein, das wird eine spannende Liga von Kiel über Magdeburg bis Regensburg, zweimal Hamburg, Berlin und und und. Ingolstadt schläft nicht, Darmstadt wird sich neu ausrichten, wir müssen uns und unsere Rolle wieder finden.

Wir müssen uns hüten vor Pessimismus und Zuviel Euphorie zugleich. Vielleicht täte uns Funkel gut oder ein bischen das gallische Dorf wie Sandhausen.

Klar, vermutlich steigen wir nächstes Jahr nicht auf, aber das ist kein Naturgesetz, nur wahrscheinlich. Der Druck liegt bei den großen Namen und den Fans, die sich gerne größer machen, als sie sind. Da steuern kluge Leute in den Vereinen gegen, keine Frage, aber unser Realismus muss unser Pfund werden, wie die alte Einigkeit vor der Ausgliederung im Oktober letzten Jahres.

Wir sollten zufrieden sein mit dem, was wir haben, aber trotzdem, da hatte Hochstätter ja recht, als Ziel bis 2020-2022 den Aufstieg anpeilen. Die Gefahr, dass es nach unten geht, die bleibt.

Mir taten gestern Heynkes und die Jungs in der Kurve leid, aber wer Fußball und Spannung sowie Leidenschaft liebt, der hat sich gestern auch mit Kovac und seinen Spielern gefreut.

Für mich hat Kevin Prinz Boateng gezeigt, wie man reifen kann. Er gab das Foul zu, war Leader auf dem Platz und auch nachher zeigte er Still. Man kann also aus Fehlern lernen.

Tun wir Bochumer das auch, ist mir nicht bange. Denn nur wer Utopien hat und Träume, hat eine Chance sie wahr zu machen. Ich freue mich also wieder auf das nächste, bunte Jahr Zweite Liga und hole mir ein Early Bird Dauerkarte. Mich kriegt ihr nicht weg, außer ihr tragt mich raus.

Bis im August, denn wir sind immer noch alle Bochumer Jungen, da kannste dich drauf verlotten lotten lotten.

Lernen wir also von Kovac Team und der Mentalität eines Kroaten wie Rebic. Da habe ich absoluten Willen gesehen. Das hat mir imponiert. Ich gebe zu, ich habe 1988 gar kein Hühnerbein im Olympiastadion vergraben. ;-)

Tom;CB’93

P.S.: Kopf hoch von Andi Weiß bis Kleinheisterkamp, von Schikeria bis Sups, wir werden immer weiter gehen

Ich mach dann mal Sommerpause

13. Mai 2018

Das 1-1 gegen den Jahn aus Regensburg sollte dann doch irgendwie versöhnlich sein. Und am Beispiel Braunschweig sieht man als Bochumer gut, wohin die Reise gegangen wäre, wenn man die letzte Patrone daneben gesetzt hätte - in Liga drei. Insofern war Platz 6 eine formale Steigerung zum Vorjahr und eine recht gute Platzierung. 20.000 Bochumer dankten Dutt für die 10 ungeschlagenen Spiele der letzten 11 Matches und feierten Robin Dutt - zu recht. Er, Butscher und auch schon Sesi haben den Karren nach der Winterpause aus dem Dreck geholt.

Die andere Seite, die dunkle Seite des Teams, hatten die 20.000 Zuschauer auch im und vor dem Kopf, der VfL blieb auch heute wieder lange unter seinen spielerischen Möglichkeiten und hatte Mühe, bis er gegen Ende der 1. Halbzeit ein leichtes Übergewicht hatte. Aber im Sturm das spielten gerade Kruse (sehr zweikampfschwach), Sam und Hinterseer unter ihren Möglichkeiten. Immer ein Rot-Weißes Bein, immer eine Grätsche, der Gast aus Regenburg hat sich das 0-0 nicht nur ermauert, er spielte munter mit.

Zwar war Bochum viel bemühter als gegen Union, man wollte 4. werden, doch man tat nicht genug, um das Spielglück zu erzwingen und wenn, dann scheiterte man irgendwie in der Box.

In der 2. Halbzeit blieb der VfL am Muttertag artig und bemüht. Man versuchte nicht die Wolken zu vertreiben, aber man tat genug, um der Stimmung keinen Abbruch zu tun.

Sam verliert irgendwann, als der VfL sich auf den Weg macht, das 1-0 zu erzielen, einen Ball in der Vorwärtsbewegung, der Jahn kontert schnell und zack, das 0-1 lässt uns auf Rang 7 abrutschen. Unter Duisburg, weil die gegen Pauli führen.

Abgänger Stöger krubelt an, Eisfeld, Wurtz und Serra - Robin Dutt bietet fast alles auf, was der Kader hergibt. Und dennoch spielt Blau seine Angriffe unpräzise zu Ende. Und es wäre beim 0-1 geblieben, aber ein abgefälschter Schuß bringt das 1-1 kurz vor Schluß. Wäre das 1-1 früher gefallen, dann…..isset aber nicht - und Dutt kam nicht in der Winterpause und und und.

Hier kommt der enttäuschende Teil. Es wäre nie so einfach gewesen aufzusteigen. Mit dem Kader in der Liga ist Rang 6 eben nicht gut, vor allem, wenn man sich selbst den Aufstieg auf die Fahne geschrieben hat. Man gliedert aus, um der Schweineliga zu entkommen und spaltet die Fanszene, aber am Ende steht man da, wo man am Anfang war. Nur nächstes Jahr sind Köln, der HSV, vielleicht gar Wolfsburg da. Dann muss man zwischen Rang 5-15 sich durchkämpfen und jedes Jahr in dieser Liga dreht man sich gefühlt im Kreise. Man fängt euphorisch an und endet ernüchtert.

Ich wollte mir im Fanshop den Gartenzwerg holen, aber die Schlange war mir zu lang. So fuhr ich durch den Regen nach Hause und war ganz froh, dass erst mal Pause und dann WM ist.

Wenn wir das Team halten, Dutt und Sesi einen guten Job machen, dann hole ich mir die Early Bird Dauerkarte mit einem guten Gefühl, aber vielleicht auch ganz ganz viel Gewohnheit.

Schade, aber so endet die Saison in meinem Kopf.

Tom,CB’83

Nicht dem Jahn seine Schuld

11. Mai 2018

Sonntag isset vorbei, viele werden sagen: Endlich. Mal wieder ohne Abstieg in Liga Drei geeendet. Im Sommer mal WM in Russland gucken und den VfL vergessen. Mal wieder eine Saison relativ euphorisch gestartet (Punktelieferant ;-) ))) ), Perspektive Aufstieg (man was hab ich vor 10 Monaten daran geglaubt ;-(((( - wie blöd war das denn?), dann drei Trainer entlassen, ausgegliedert und damit intern viel Unfrieden gestifftet und am Ende doch noch souverän unter Dutt gerettet - mehr aber auch nicht. Mit einer Serie aus neun Spielen ohne Sieg zeigte die Mannschaft bei Union wieder ihr Gesicht, dass wir bis Februar oft sahen: Riemanns Pässe kamen selten an, Fehlpässe im Aufbau, Zweikampfschwäche und fahrig nach vorne, die Spitzen verhungerten - Sommerfußball statt Glaube an die Relegation. Das hat Bochum jede auch nicht so kleine Aufstiegschance gekostet. Und daher ist Kiel verdienter Dritter geworden - bei aller Limitiertheit - sowie sind Düsseldorf und Nürnberg verdient aufgestiegen. Man muss allen dreien Vereinen ehrlich gratulieren und darf sich mächtig über sich selbst ärgern. Schuld waren wir, dass wir es in diesem ausgeglichenen Zweitligajahr nicht geschafft haben.

Regensburg hingegen - oder auch Bielefeld, die wir Sonntag beide mit einem Sieg hinter uns lassen könnten, werden sicher hochzufrieden auf diese komische Saison schauen. Und wenn Bochum Sonntag gegen Jahn verlöre, wären die Bayern sicher noch glücklicher. Das gilt es zu verhindern und ich will einen Sieg und keinen Sommerkick. Wie letztes Jahr gegen Pauli unter Verbeek 1,5 Mios verspielt wurden, so darf Dutts Team diesmal nicht den gleichen, blöden Fehler nochmal machen.

Und da begann ja auch die VfL-Misere. Der leider nicht nach Hamburg gewechselte Hochstätter holte seinen Supersohn in das Innere der Mannschaft, Grantler Verbeek hatte keinen Bock mehr, wurde zu Unzeit gefeuert und Neuling Atalan hatte weder Zeit noch Vertrauen. Er versemmelte mit Ansage, Rasiejeweski war der schlechteste Proficoach seit langem, doch CH verlängerte eigenmächtig und ohne Not im Winter. Goosens und Engelbracht warfen hin, Bochum war am Boden. Da, im Winter, hätte ein Dutt sicher noch eine Aufstiegschance gehabt mit dem Team um Sam, Eisfeld, Stöger, Gyamerah, Hinterseer, Riemann, Losilla, Hoogland und Kruse. Aber Villis und Kree schauten “nur” zu, schauten weiter zu und als der Verein fast wie der FCK Richtung 3. Liga taumelte, da reagierte der AR mit der letzten Patronen im Colt. Viel zu spät und die protestierenden, heißt schweigenden Ausgliederungsgegner bildeten die triste Kulisse für einen Schlingerkurs nach unten. Aufstieg - willste mich verarschen war das Motto des Frühjahres. Dass das Himmelfahrtscommando Dutts gut ging, das wollen wir ehrlich Sonntag feiern, denn es war äußerst knapp.

Wenn über 20.000 Leute das Freibier von Fiege zu sich nehmen (Torprämie!), wenn also der VfL versucht 4. zu werden, dann sollte das VfL-Team wieder motiviert sein, eine gute Ausgangslage für 2018/2019 zu erzeugen. Das wäre mein Wunsch und sicher nicht nur meiner.

Ich bin zu alt um den ganzen Streit um den Club seit Oktober zu mögen.

Mit Köln, dem HSV und oder WOB, Magdeburg, Union, Pauli und Ingolstadt stehen potenten Konkurrenten für Oben in den Startlöchern. Wir steigen dann 2020 auf, ok?

Stöger wird so oder so Erste Liga sein nächstes Jahr und sicher wird der eine oder andere sein letztes Spiel für Bochum machen und um 17.15 Uhr ist dann endlich alles vorbei und ich bin sehr froh drüber. Was ein weiteres Kackdurchgangsjahr, hätte mir gerne einige Erfahrungen gespart, das war wirklich nicht schön. So gut wie mein restlichen Leben lief, so schlecht lief der VfL

Das ist nicht dem Jahn seine Schuld. Echt nicht.

Tom;CB’93

Der Jahn:

VfL: Riemann —— Soares (Celozzi) - Gyamerah - Gündüz - (Fabian) - Lossilla (Tesche)—- Sam —– Stöger —- Kruse — Hinterseer

P.S.: Tip 4-2, vorgespielt auf PS4 hab ich 1-1;-))))

Gruß an Dennis ;-) und Benny, der ist auch da