Wen sollen wir heute mal hassen?

5. Februar 2012

Die circa 1100 Rostocker Schlachtenbummler, die Sonntagmorgen nach Bochum (betrunken & aggressiv(!) fahren wollten und sollten, fanden das so toll, dass sie eine Humba im Entlastungszug probierten und damit das warme Würstchenwasser (so steht es in der Presse, ich kanns kaum glauben!) zum Spritzen brachten. Typisch für Leute mit ungünstiger Sozialprognose, wurde ein HRO-Fan dadurch verletzt - und Günna P. und seine Reviersport als “Klatschpresse”, sahen das Spiel erst um 14.00 Uhr beginnen. Skandal im Wasserglas, außer für den verletzten Fan. Eine Posse am Rande des “Hochrisikospiels”  mit Huschrauber laut DFB und Polizei.

Doch um 13.30 Uhr standen die blau-weißen Spieler auf dem Platz und die Gelben auch, dann gedachte man den 70 Toten von Port Said (Ägypten) und der VfL Bochum begann stark (auch ohne Tese wie der FC). Der andere verbliebene Asiat Inui vergab die erste Chance fahrlässig, er zog links vorbei. Sehr eigensinnig: es sollte nicht sein Tag werden. Bochum drückte die defensiven Gäste an die Wand vor der West, Federico machte das hochverdiente 1-0 nach einem C-Jugendfreistoßtrick. Der Hagener  kann in BO bleiben. Dass der Hattinger Aydin nur den Pfosten traf und nochmal per Kopf fast das 2-0 machte, sollte sich in der 43. Minute beihnahe rächen: Der erste echte Angriff von Rostock endete an der Schutzhand von Aquistapace, der Schiri pfiff spät und auf Zufruf: Kann man geben, muss man wirklich nicht geben. Bochum ohne Glück bei den Schiris. Andi Luthes Elferkillerqualitäten sprachen sich bis zum Torphantom Mintal rum, der schoss (aus Angst) vorbei und Luthe hätte ihn auch so gehabt. Killer!  Trotzdem tobte VfL-Coach Bergmann und wurde “im Eisschrank” Ruhrstadion auf die Haupttribüne zum “Abkühlen” geschickt. Der Schiri mochte es dramatisch.

Bochum sollte schwach vom Pausentee kommen und plötzlich kamen die Mecklenburger vor die VfL-Abwehr, die nun auch öfter wackelte. Man ließ zu, dass die “bösen” Gästefans sich einsingen konnten, die Gelben kamen und irgendwann machte der Neuzugang Borg per Direktabnahme das 1-1, weil vier Bochumer Defensive den Ball nicht wegbekamen. Leider war es halbwegs verdient zu dem Zeitpunkt und Bochum sollte nun den eigenen Neuzugang Gelashvili bringen, der nach - sage und schreibe drei Minuten - ein Hackentor vom Allerfeinsten machte: 2-1 und die Ost tobte. Der Spieler zeigte auf das für ihn neue Wappen und so war nach 78 Minuten wieder der Gastgeber in Front, “der (nord-)Osten guckte in die Röhre, um in der Vorstellungswelt der Gästefans zu bleiben.

Hansa kam noch mal und hatte 2-3 Chancen zum 2-2, das hätte man nicht total unverdient nennen können. Das erklärte mir auch später ein Hansa-Fan in der Ritterburg. Aber ungerecht ist das (kapitalistische) Leben nun mal - und Bochum siegte 2-1: Der erwartet schwere Arbeitssieg als Start in 2012. Immerhin: Man hat 4 Spieler abgegeben, drei weitere sind verletzt, 2 Rekonvaleszenten mit Concha und Bönig belasten die Auswahl an Spielern, zwei Neue sollen laut Todt helfen, einer traf und wirkte sonst wie ein Hammerwerfer. Egal, Geli war Matchwinner und aus dem Land des Genossen Stalin besiegt zu werden, kennen die Vorpommern ja.

Fußball-Bochum war zufrieden mit dem ersten Heimsieg 2012, weil in fünf Testspielen vier Niederlagen erzielt wurden und nach dem FSV Frankfurt die zweite Mannschaft von unten distanziert wurde. Nun blickt man wieder nach oben, mit einem Sieg auf Pauli hätte man nur noch neun Punkte Rückstand auf den Hassfeind der Rostocker.

Überhaupt war Hass als Attitüde beim HRO-Anhang angesagt, eine tiefe Wut scheint diese Männer zu einen, auf Pauli, Links (außer PDS), den Westen, die Bonzen, das BRD-System, arrogante Wessis, auf die Kälte, den Ausländer (aus Bochum), Gegenstände, die Polizei, etwas anstrengend diese Typen…….

Bochum sollte es egal sein, wie der Weggang von Chong DIVA von Tese, man siegte und baut ein neues, billigereres Team auf - a’ la Fürth? 12.871 minus 1000 hatten nen netten kalten Sonntag anna Castroper und die Gäste von der Ostsee sahen aus wie notorische Verlierer in jeder Beziehung. 43 Verletzte für nix, man fragt sich, wann die mal ruhig bleiben.

Man verzeihe mir meine oberflächliche Westarroganz….

Tom, CB TIEF IM WESTEN ‘93

Ahmatöre Ahmaaaatöre Ahhhhmaatöre - das Doppelpack am Kölner Dom

4. Februar 2012

1. Tatort: Stadion-Süd (mildes Wetter)!

Beim souveränen 1-4 Erfolg des VfL Bochum 2 beim SC Fortuna Köln in der Regionalliga [4.Liga] sechs (?) Leute vom Kölschen Küngel und ich vom CB’93 mit 6-7 weiteren Bochumern unter den immerhin 710 zahlenden Kunden.

Sie sahen die Fortuna aus der Südstadt mit 1-0 in Führung gehen und ihrer Heimrolle zunächst gerecht werden. Die Eagles konnten auf der Tribüne jubeln (die Gästekurve war ganricht offen) und die Gaffels und Bratwürste wurden zufieden verzehrt von den Zahlenden.

Doch Bochums Zwote spielte flott, kompakt und glich schell zum 1-1 aus und beendete die leichte Rückrundeneuphorie des Koschinat Teams. Dass Bochums schnelle Konter die rot-weißen so überfordern sollten, hätten sich die 12 BO-Amateure Supporters kaum erträumen lassen, der Präses U. von Fortuna K. auch nicht.Er sammelte Geld zur Pause für die Jugend und wurde von uns gefeiert. Freude am Freitagabend…..wie später in der Kneipe in Klettenberg.

Relativ lange nach dem verdienten 1-1 fiel das 1-2 und dann ging es schnell zugunsten des Metaxas Teams: 1-3 und schließlich 1-4 u.a. dreimal durch Wassinger;man konterte die Südstädter brutal aus und hätte 1-5, 1-6 oder 1-7 siegen können.

Es wurde ein lustiger Abend in einer Kneipe (am Waschsalon des WDR) und die 100 Fortuna Fans gingen enttäsucht nach hause. Amateure, Amateure, Amateure….

2. Tatort: Geißbockheim/Franz Kremer Stadion

Bei arschkalten Temperaturen wurde es den gezählten 6 Fans des VfL Bochum 2 nur kurz warm in der Sonne der leeren Gegengraden. Bochum spielte nur kurz mit beim neuen 4. der Regionalliga, der Kölner U21. Hatte das Lottnerteam ein 1-3 an der Essener Hafenstrasse noch mit 4-3 gedreht, brauchten die weissen Kölner U21ziger nur 5 Minuten, um gegen Bochums Zweite zu führen. Freundlich bis auf den Stadionsprecher waren die Bedingungen nur kurz, dann zeigte der Schiri auf Zuruf auf den Punkt: Handelfer. Der Kölner Spieler verwandelte links unten, no Chance.

Dass Kölner Team wurde durch Petit nicht wirklich gestärkt, es spielte auch so gut: Bochum hatte 2 dicke Dinger, Köln bis zur Pause 4-5 und das 2-0 kurz vor der Eispause war auch schon fast die Entscheidung.

Man holte Glühwein, bis dieser alle war, man schwofte, tauschte Stadionmags aus (25 Kölner Ultras waren wohl da) und dann trank man Kaffee, weil der Glühwein alle war. Zwei Stände wurden belagert und nach dem Eisbreak spielte wieder nur das weiße Ballet, blau-weiß spielte wie die Erste in fünf Testspielen: erfolglos.

Das 3-0 fiel und das 4-0 am Ende lies nur die 300 Kölner jubeln, Lottner vor Metaxas heißt es in der Regionalliga. Während Köln nun die starken Gladbacher fordert, wird Lotte wohl aufsteigen.

Bochum 2 bleibt hoffentlich drin und fährt nächstes Jahr nicht nur zu zwei, sodern zu drei Kölner Klubs: Die Viktoria kommt wieder mit Ex_RWE’ler Wunderlich.

Ich war diesmal unterhalten, aber durchgefroren und morgen gegen Rostock, sollte man sich dick einpacken! Zwiebelprinzip heißt das Motto der Stunde….

Tom, CB’93

Triptychon der Trübsal

3. Februar 2012

Wenn Sonntagmittag im eiskalten Ruhrstadion um 13.30 gegen die Hansa-Kogge aus Rostock die Rückrunde der 2. Liga für den VfL Bochum endlich beginnt, sind für die gut 11.000 VfL Fans neben dem möglichen Heimsieg vor allem drei Dinge ein Thema:

1.) Der Wechsel von Chong Tese vom 1.FC Köln (und nicht der von Ostro nach Augsburg oder Johannson nach Schweden sowie die Heerwagenausleihe nach St.Pauli)

2.) die fehlende Perspektive für die Rückrunde, kein Aufstieg, keine Aufholjagd und kein Abstiegskampf Richtung Dritte Liga - zum Glück, keine Spannung?

3.) Was wird aus dem offensichtlich klammen VfL unter Todt, Bergmann und Stüber in den nächsten 2-3 Jahren.

An die “Untermine Mittags um Eins” hat sich der Fan gewöhnt, an die Gegner (wie Rostock, die man dieses Jahr zweimal spielte und gegen die es zweimal Remis nach 90 Minuten stand) auch, aber wann akzeptiert der Bochum -Fan die Zweite Liga als Status Quo? Wann ich man zufrieden mit einer Rolle als 1860 oder Alemania Aachen, die kauften, während Bochum vier Spieler abgab und Delura (?) und Gelashvilli holte?

Dauerkarten setzte man über Weihnachten sicher drei-fünf ab und ganz ehrlich, viele Fans haben Bochumspiele garnicht so vermisst, genau wie in der Stadt ernsthaft eine Kampagne lief, dass die Stadtwerke nicht mehr den VfL sponsorn sollen, was sowohl wirtschaftlich unsinnig wie lokal undurchdacht ist.

Aber es zeigt einen Prozess der Entfremdung, der auch nach dem Altegoer-, Ernst- und Funkelabschied weitergeht: Bochum entfernt sich vom VfL, während ind er Nachbarschaft Dortmund und Schalke bei den Jungen Punkte sammeln. Ein gefährliches Menetekel für die Zukunft.

Nun kommt der 17. Rostock nach Bochum, noch klammer, noch dünner besetzt und laut KICKER spielt der VfL mit diesem Team: Luthe — Kopplin - Eyjolfson (1.Mal), Acquistapace - Toski — Kramer -Aza - Dabro — Federico -Inui- Aydin.

Mit der Abgabe von Tese an den FC Köln für 400.000 Euro (Kontakt Todt-Finke, Teses Berater ist der ehemalige FC Spieler Thomas Kroth) hat Bochum einen Stinkstiefel weniger aber auch seinen formal erfolgreichsten Stürmer abgegeben (11 Tore, 4 Tore). Dem Kölner Trainer wurde ein Sensibelchen vor die Tür gesetzt, den er garnicht haben wollte, ob Bergmann das wollte, steht auf einem anderen Blatt, auch weil Alternative Ginczek sich in der Türkei ebenso verletzte wie Fabian.

Dafür hat Bochum mit Aquictapace und Eyjolfson die unausprechlichste Innenverteidigung der 2. Liga, gegen die fusskranken Rostocker Stürmer müsste das eigentlich reichen, wobei Mintal und der neue Borg sicher nicht so schwach sind, wie es in der Hinrunde oft aussah, also Vorsicht.

Das kompakte und schnelle Spiel wurde im Trainingslager in der Türkei geübt, doch man verlor dreimal gegen Aachen, Rubin Kasan und auch die Generalprobe gegen den FSV Frankfurt, eine selten schlechte Bilanz in Testspielen.

Nach der moralisch tollen Niederlage gegen den großen FC Bayern München, hat Bochum seit dem Sieg am Bornheimer Hang nicht mehr gewonnen, das Gefühl des Siegens sollte sich gegen Rostock einstellen, will man in Pauli nicht untergehen.

Bergmann und Todt bauen den Kadern schon um, verschlanken ihn und sparen Geld, damit man ihm Sommer nicht am Hauptbahnhof “Let it be” singen muss, um Geld für den VfL Bochum zu sammeln. 2009 schuldenfrei abgesteiegen, 2011 eine tolle Rückrunde und Relegation gespielt sowie Bayern kurz geärgert und 2012?

Kein Aufstieg, keine Relegation, keine Hoffnung?

A Frankfurt, Fürth, Düsseldorf, Pauli und auch Paderborn kommt man nicht vorbei, 6. zu werden, wäre mein Ziel und ein 1-0 gegen Hansa Rostock, die auch ein paar Fans mitbringen am Sonntag.

Ich tippe mal 1-0 durch Inui und weiß, auch der ist im Sommer weg……nur wir nicht…….

Bis So

Tom, CB’93

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch nach 2012

23. Dezember 2011

Hallo liebe Fans und Freunde des VfL Bochum. Das Commando Bochum 1993 wünscht allen VfL Fans einen frohes Fest und einen guten Rutsch. Wir sehen uns gegen Hansa Rostock und FC St. Pauli Hamburg!

Euer CB’93

Gruppenbild mit Holländer

21. Dezember 2011

Drei tragische Spiele, die einem einfallen, mit einem späten Gegentor gegen unseren VfL in jüngster Vergangenheit (”sudden death” trifft es gut), werden nun das 1:1 im Europapokalheimspiel gegen Standard Lüttich 2004 (EDUUUU) sein, das 1-0 in B. Gladbach in der 94. Minute im Relegationshinspiel 2011 (SCHEISS PERL!) und das 1-2 gegen den FCB im DFB-Pokal-Achtelfinale Ende 2011 (MERDE ROBBEN!). Alle hatten ihre individuelle Geschichte, alle waren auf ihre Art wichtig für die Zukunft des Vereins, alle gingen irgendwie tragisch verloren. Bochum endgültig mit dem Verlierer-Gen?

Gestern war wieder so ein Tag, der so groß für Bochum und alle Fans hätte werden können, wo alles stimmte (bis auf das nasskalte brrrr Wetter) und kurz vor Ende alles verspielt wurde, außer Stolz und Ehre - sowie der Versöhnung der Fans mit der Elf und umgekehrt. In neuen, pokalbedingten, azurblauen Trikots, die eher an Man City, Neapel oder die Löwen erinnerten als an blau-weiß, forderte man den großen, erfolgreichen, rot-goldenen FC Bayern München heraus - und hatte ein 1-1 und eine Verlängerung redlich verdient. Da wäre es sicher eng geworden mit der VfL-Kraft, aber das hätte man DANN moralisch SOWAS VON verdient gehabt!

Klar, ab der 70. Minute schwanden die Kräfte der VfL-Recken, gestern FIGHTER in bester “Hermann-Gerland”-Manier; und Kopplin, der sein bestes Spiel im Dress des VfL machte, konnte Robben eben nicht mehr immer überallhin folgen, aber Acquistapace, Dabro, Malle, Freier, Kramer und auch Inui, Aydin und Tese rieben sich bis zur Erschüpfung auf, während Bayern auf Ballsicherheit, Routine und Spielkontrolle setzte. Am Ende, bis auf Schweinsteiger, mit der besten A-Elf (wie versprochen) auf dem Platz stand. Eines der 4-5 besten Teams der Welt wurde von unseren Spielern an den Rande einer Niederlage gebracht.

Bochum begann offensiv verhalten, aber Bergmanns Jungs standen so kompakt und geschickt, dass Olic, Robben und Gustavo nie groß in Einschussnähe gelangten: Zwar fehlten mit Thomas Müller und Taktgeber Schweini zwei Weltklasseleute, aber auch Rib und Rob - als kongeniale Flügelzange - wurden erfolgreich gedoppelt und meistens neutralisiert. Heynckes hatte sich mit Olic und Boateng auf der Außenbahn hinten in Halbzeit ein gegen gut gestellte, lauf- und einsatzfreudige Bochumer etwas “vertan”.

“Quarterback” Kramer vergab per Kopf ein Riesending und so sollte Giovanni Federico vorbehalten sein, eine Aydinflanke, die von Inui genial gepasst wurde, ins Netz einzulochen (per Grätsche). JUBEL. Van Buyten und Co. hatte gepennt. 1-0 für Bochum, so wie 2004 durch Madsen, die 22.000 VfL-Fans rieben sich vor Freude Tränen aus manchem Auge. Partystimmung an der Castroper Straße, auf die München wütend, aber vorerst ratlos antwortete. Als Anatoli Tymoshchuck den Ball an die Hand bekam, hatte Bayern Glück, das 2-0 fiel folgerichtig nicht! Bayerndusel Part 1.

Auch als Malle Robben umsenste gab es keinen Elfer, weil der Holländer, dem man provokante Spielweise vorwirft, erst sehr spät fiel. Gelb, das zurecht, weil der “fliegende Holländer” ein echtes Bühnenstück bot, was er im Interview durchaus einsah.

So ging man mit 1-0 in die Pause und jedem der 29.500 Zuschauer war klar, jetzt würde Heynckes einiges sagen beim Pausentee und ändern. Erst kam der schöne Mario GOMEZ, dann “Zecke” Raffhinia und am Ende Österrreichs Fußballer des Jahres - ALABA. Bayern machte nun ernst und Kroos das leider verdiente 1-1 , mit viel Gefühl und ließ Andi Luthe keine Chance.”Kismet” dachten sich die Bochumer und spielten unbeeindruckt weiter, Dabro rückte nach vorne, jeder kämpfte bei nasskalter Witterung um den Ball, quasi als wollten sie die Block A-Choreo “wir glauben an Euch!” positiv heimzahlen. Gerade Offensive und Defensive kamen zu einem nie erwarteten Teamwork, was Bayern dazu brachte, alles geben zu müssen, um sich nicht zu blamieren wie damals in Vestenbergsgreuth. Beihnahe hätte Inui das Tor des Jahres gemacht, doch Neuer behielt den Ball in seinen Armen.

Die kraftraubende Spielweise zehrte am VfL, Bayern lief in der 2. Halbzeit einfach mehr und RIB, ROB, Gomez und Co kamen nun zu Chancen, Robben sollte dann in der 91. Minute das Herz der Bochumer Fans brechen (er hatte vorher auch mal die Latte touchiert), als Bochums Bester Dabro einen ganz schlechten Querpass spielte, weil ihm die Kraft fehlte und Lahm diesen aufmerksam aufnahm und Rib dann auf links ging, vor dem Block N trimuphierte und Robben die Flanke in den Rückraum noch cooler einnetzte. Bayern Dusel Part 2. Kotz!

Während Bayern in drei Wettbewerben überwintert, ist Bochum Neunter  mit 15 Punkten Rückstand auf Platz und seit gestern auch im DFB-Pokal raus. Zwar blieben die VfL-Fans stolz zurück, doch ein Millionendefizit wird die Notwendigkeit von Spielerverkäufen “pushen”. Fast schon tragisch, mit einem Erfolg im Pokal hätte man für Tese, Inui, Aydin, Acquistapace und Luthe Anreize für ein Bleiben schaffen können. So hat man nurmehr Worte.

So traf Arien Robben nicht im WM-Finale gegen Casillas, aber gegen uns  - und er brach uns das Herz. Bochumer kennen das, sind dann stolz oder traurig. Leider bleibt das “L” wie Looser auf unserer Stirn kleben und es sind soviele Fans des FCB, weil man das dann wesentlich seltener erleben muss, was ich gestern wieder erlebte.

Der Blick auf dem Parkplatz in die Nacht, warten auf die Nachhausefahrt, leere Gedanken, feiernde Gästefans im Frein und die Erkenntnis, dass der Satz von Gary L. über die Deutschen und ihr ewiges Siegen am Ende beim VfL eher umgekehrt gilt. Wir verlieren am Ende irgendwie immer….

Und das macht mich bei allem Hinweis auf die tolle Leistung irgendwie nicht froh….

Tom, CB’93

Der große, rote Mann

19. Dezember 2011

Wenn am Dienstagabend um 19.00 Uhr Mario Gomez seine teuren, werten Füße auf den Rasen des Bochumer Rewirpower Stadions stellt, dann wird laut dpa-Meldung das beste Team vom FC Bayern München versuchen ins Viertelfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Nicht so eine B-Truppe wie gegen den FC Ingolstadt oder Manchester City, nein, gegen den großen VfL Bochum werden Neuer - Rafinha, van Buyten, Badstuber, Lahm - Tymoshchuk, Kroos - Robben, Müller, Ribery - und der Kickerstarschnittmann (mit Mats Hummels ;-) ) Mario Gomez himself den Rasen verschönern. Es fehlen nur Schweinsteiger und Boateng. Wir kriegen also was geboten für unser Eintrittsgeld, so oder so.

Dazu betonen die Bayern ständig wie wichtig ihnen dieses Spiel ist, fast als hätten sie ein CL-Halbfinale gegen Real Madrid. Das alles mutet schon etwas seltsam und lächerlich an, denn für den VfL Bochum ist es eigentlich das Spiel 2011 nach der Relegation und wir müssen es nutzen, uns 2011 doch noch positiv in Erinnerung rufen zu können in irgendeiner Zukunft.

Die Geplänkel des großen, roten Clubs nach dem 4. Advent machen weniger Angst als die eigene Verteidigung, die auch gegen den FSV am Samstag wackelte. Kopplin gegen Ribery und Toski gegen Robben. Oha!

Dazu mit Gomez ein Mann, der 2011 50 mal traf in drei-vier Wettbewerben, mit dem sich Malle oder Acquistapace rumärgern dürfen, Kramer soll das als Quarterback alles zusammenhalten.

Aydin und Tese sowie Inui werden sich gegen van Buyten, Badstuber und Tymoshchuck durchfigthen müssen, damit wir in Bochum wieder stolz auf sie sein können. Tese hat in Hessen sein Trikot verschenkt, das wäre doch eine gute Sache, wenn es bei Ebay als Bayernbezwingertrikot teuer zu verkaufen wäre. Vielleicht setze man noch auf Ginczek, der hat bestimmt Bock, den FCB-Skalp zu erlegen.

Die rote Macht darf nicht schnell 0-1 oder 0-2 führen wie wir gegen FSV oder Aue, dann wäre der Drops gelutscht und auf das berühmte Elfmeterschießen mit Luthe hoffen die Romantiker. Nein, es wäre schön das Gesicht zu wahren, möglichst lange das Spiel offen zu halten und auf ein Wunder hoffen darf man trotz der martialischen Art der FCB-Oberen.

Bochum hat sich einen Feiertag vor Weihnachten verdient, der rote Mann bringt die Geschenke, das wäre doch was!

Für mich ist wichtig, dass das Starensemble nicklig, hart und schnell bearbeitet wird, Mainz, BVB und H96 hatten so gegen die Bayern mit Glück und deren schlechtem Tag eine kleine Chance, die sie nutzten.

Unsere ist noch kleiner, aber sie existiert. Und wenn wir morgen ab sieben dran glauben, dann ist das doch schon mal ein schöner Start in die Weihnachtszeit der Bescherung. Was es gibt, werden wir sehen.

Tom,CB’93

Simons erstes Mal

18. Dezember 2011

An der jungen, polytechnischen Ultrahochschule zu Bologna lernt man Vieles über das pitoresque Ultraleben und auch, wie man bunte Choreographien, epische Gesänge und helle Pyrotechnik gekonnt einsetzt, um “die echte Ultra-Stimmung in der Kurve” zu erzeugen. Da lernt man auch bei Professore Dämon, wie man ein echt guter Capo wird. Simon, der Padawan, hatte schon mal ein paar Kurzauftritte vor den UBs BO, aber sein erster richtig langer Auftritt war am Samstag am Bornheimer Hang. Neben ihm Dämon wie ein väterlicher Freund, die drei Ultrabusse (oder zwei?), der Treuenbus, der zum Drittel gefüllte COMMANDO-Weihnachtsfeierbus auf 2,0 Promille (special Guest Bachi!) und ein weiterer Businhalt sahen Simon (Name nicht geändert) aufmerksam zu. Immer dann, wenn es nicht lief, gesangstechnisch, stand ihm der alte Capo zur Seite, Ultrafairness. Dieser Akt wird allerdings an der Uni zu Bolonga nicht gerne gesehen, da die reine Lehre besagt, dass es nur einen Capo geben darf und der Lehrling ganz krass ins kalte Wasser geworfen wird. Dämon verstand seinen Job anders. Und was wird Jan, der Rumäne oder Taischak dazu sagen?? Bei der legendären Pokerrunde Donnerstags wird das sicher wieder ein Thema sein. Dirk, der auch sehr angeschickert war, kann sich berichten lassen, was er selbst nur fragmentarisch mitbekam.

So konnten 600 Bochumer Fans in der kalten Sonne Frankfurts staunen, was ein 19 Jähriger für Lieder kennt…  und die alten Lieder vom Commando und den Treuen muss er wohl noch lernen. Calle kannte die und gab übrigens ein furioses Comeback in seinem neunten Frühling. LOL.

Doch als der VfL Bochum nach 15 Minuten (eine FSV Chance!) ernst machte, tauchte plötzlich Kopllin frei vor Klandt auf, nicht gestört von Cinaz, Konrad oder Heitmeier (das weiß ich dank FSV Stadionheft FSV LIVE!) und machte das Tor, dabei hat sich “der Berliner im Aufwärtstrend” selbst erschreckt! Ich ein Tor? Wie geht das?

45 Sekunden später machte “Chinese ” Tese das 0-2 und entschied die Partie damit frühzeitig. FSV Frankfurt war vor allem hinten überfordert, nach vorne ging später was über Benyamina und den Ex-KSC’ler Chrisantus….vor allem in der 2. HZ.

Bochum verwaltete das Spiel ab da ein wenig - wohl auch im Hinblick auf das eminent wichtige Pokalspiel am Dienstag gegen Bayern - und hatte keine Mühe gegen Boysens harmlose schwarz-blaue, die mal so gar nichts - bis auf die Trikotfarbe - von Inter Mailand hatten.

So ging man in die Pause, einige tranken gar Äppelwoi und Binding Lager - zu einer echt famosen Wurst vom Holzkohlegrill. Toupet diskutierte fleißig, Calle machte den Diver, es war was los im Bochumblock ohne dass es zu wild wurde!

Das Spiel selbst war dann etwas langweilig, weil Bochum nicht mehr tun musste, als nötig war  - und FSV wie ein Abstiegskandidat agierte, ein 0-3 war eigentlich überfällig. Aber Dabro übersah Inui und der Ball strich links am Frankfurter Tor vorbei. Die kleine FSV-Fanschar hinter dem Tor hätte gut in unseren Bus gepasst. Es waren nur 3000-4000 Leute an diesem Tag in der Volksbankarena, die sehr sympathisches Drittligaflair versprühte und wo die Leute und die Umstände nett zu den Gästefans waren. So macht Fußball Spass.

Die 11 COMMANDANTEN, außer mir, hatten mittlerweile geschätzte 2,5 Atü und bekamen auch recht wenig mit vom Spiel, dafür waren alte Gesänge angesagt, die auch die Treuen von rechts anstimmten. Das verwirrte Simon noch mehr. Kanon der Betrunkenen und Debilen ist nichts für einen neuen Vorsänger, da musste Dämon eingreifen, vor allem, weil der Capo seine Gesänge vorher in einem situativen Kontext erklärte. Das ist so sinnvoll, wie einer Frau bei Sex zu erklären, was man gerade so macht. Aber trotzdem bewies der junge Ultra “Stehvermögen” (schlüpfrige, “non pc” Konnotation) und steht offensichtlich vor einer großen Ultra-Zukunft.

Die Fans aus Westfalen sahen stärker werdende Frankfurter, die bald ein 1-2 verdient gehabt hätten, aber Luthe, der sicher kalt geworden wäre, parierte zweimal brilliant gegen FSV-Stürmer, die es eben nicht reinmachten (zweite schlüpfrige, “non pc” Konnotation).

Das 0-3 vergab noch Federico, der Ball landete fast auf der Autobahn, die links um das Stadion führt. So forderten die 5-6 Ultras der kleinen, aber sympathsichen Frankfurter Boysens Kopf, (bei 14 Heimspielen ohne Sieg und 10 Spielen sieglos in Serie fast logisch), der “Wundertrainer von vor einem Jahr”, der die Bornheimer kurz an die Spitze von Liga Zwo geführt hatte, hat sich wohl selbst entzaubert. Er wurde drei Stunden nach dem Spiel und vor der Weihnachtsfeier von Manager Uwe Stöver entlassen.

“Frohet Fest” heißt es da nicht, wohl aber bei der familiären 40 Personen-Weihnachtsfeier im Yamas mit “Gastwattenscheider mit Wiskey” Carlos, dazu Commandanten nebst Gattinnen/FreundInnen. Fast alle waren gut drauf, einige so zerstört, dass man es ihnen ansah. Ich probierte Whiskey, Ouzo, Weißwein und leckere Tapas und einen famosen Nachtisch, in dem vom Playboy ausgezeichneten/erwähnten Restaurant unseres CB-Stavros. Griechenpower positiv bei all den Schlagzeilen über das gebeutelte Urlaubsland gabs an dem siegreichen Abend, der mit Simons erstem Mal begonnen hatte. Und seien wir mal ehrlich, vor 600 Leuten (plus 3400 Hessen?) aufzutreten ist auch nicht so einfach, oder? Außerdem behauptet die Uni Florenz, die Uni Bologna sei  ”zu proletarisch”!

Tom, Altherrengedeckcommando seit 1993

P.S.: Die Geschichte von Tupet mit dem Bomberjacken CB-Typen, der in Wuppertal D-Böller geworfen hat, wurde geprüft und entspricht zu 100% der Wahrheit!

Der logische Favorit

16. Dezember 2011

Beim Spiel des VfL Bochum gegen den FSV Frankfurt im Mittelfeld von Liga ZWO würde der Statistiker ein redundantes 0-1 für Bochum tippen (dreimal zuletzt), der The-Trend-is-your-friend-Tipper ein  0-2 - für den letztmalig-vier-Punkte-VfL Bochum, der gegen Aue und Düsseldorf spielerisch überzeugen konnte. Daher tippt der Fußballexperte 1-2, weil Bochum sich hinten immer ein Ding fangen kann, wenn Acquistapace, Malle, Kopplin und Toski [für Ostro] phasenweise im Dezembersturm herumirren (auch bei Siegen in ING und 60 taten sie das). Beim letzten 0-1 durch Azas tolles Tor, hatte Bochum massig Chancen zum 0-2, was also der Auswärtsfahrtnostalgiker tippt. Der Hoffnungstipper tippt 0-3 oder 0-4.

Seit dem 15. April  (2-1 gegen Sechzig, laut KICKER!) sind die kleinen Bornheimer Frankfurter in der Volksbankarena ohne Sieg, warum sollte sich morgen also was ändern? Nun, erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt….

Dabei ist der COMMANDO-Bus mit 11 Livezeugen zum Betrinken vor der Weihnachtsfeier doch recht bescheiden gefüllt (will noch jemand mitfahren, 9.00 Hbf.), drei Ultrabusse fahren um 8.30, andere Busse (u.a. Treuenbus) sind da voller und am Ende, am Samstagabend werden hoffentlich alle voll und happy sein und der VfL um drei Punkte reicher.

Was nicht passieren darf ist so ein Ding wie in KSC, wo man stark anfing, sich selbst einlullte und am Ende über ein 0-0 froh sein musste. Und wenn dann Benyamina am Ende das 1-0 machte, vermutlich im Dauerregen, dann wäre der Jahresabschluß ziemlich mau, vor allem weil dann Tese, Aydin und Inui kein Zielwasser für Di getrunken hätten.

Mut soll es nicht nur Di geben, mit Mut, Power und Konzentriertheit sollte das Bergmannteam ein miese Hinserie zu Ende bringen, die Ernüchterung, Enttäuschung aller Aufstiegsträume und ein finanzielles Minus gebracht hat.

Todt kann seinen “Chinesen” Yoshida nur holen (für Ostro nicht gut, oder?), wenn “Chinese” Tese geht und der macht ganz schön Anstalten, um nicht vermisst zu werden! So kann man Talent auch vergäuden und die Mär von der Castroper als Talentloch verstärken.

Nein, wir wollen Sa keinen Regen ab 13.00, wir wollen keine Überraschung am Vorabend des 4. Advent, wir wollen die leckere Wurst der Schwarz-Blauen, wir wollen das Standard-Ergebnis 0-1 (durch Inui diesmal!), wir wollen Korn , Bier und Wein, um zu vergessen, was wir seit August sahen. Ok, es gab Highlights, aber die waren selten wie Nüchterne Uniprofessoren auf dem Weihnachtsmarkt.

Morgen ist Bochum der Favorit und MUSS. Da beißt die Maus keinen Faden ab!

Tom, CB Wir stark auf Weihnachtsfeiern seit 1993

P.S.: Wer ist jetzt Sa am Kaufpark und wer fährt Sa von Mecces am Hbf. los? Erbitte Klärung ….

Die kleine Raupe Nimmersatt

11. Dezember 2011

Als die Düsseldorfer Spieler sich bei den 7.000 mitgereisten Fans bedankten, ging das Bochumer Team wie immer sehr zaghaft auf die Ostkurve zu, um sich zu für den Support zu revanchieren und applaudierte den eigenen Fans! Dabei war es durchaus so, dass die Leistung der Bochumer würdig war, dass ihr dafür Anerkennung zuteil wird. Es kompliziert ausgedrückt, einfacher gesagt war es einfach die beste Saisonleistung und ein Remis hätten die meisten Bochumer sicher vorher gekauft. Doch nach dem Abpfiff war man dann doch etwas enttäuscht.

Düsseldorf hatte weniger vom Spiel, gerade in der ersten Halbzeit, wo Aydin gleich Ratayczak prüfte, der Torjubel der Ost blieb zunächst aus. Bochum kämpfte nicht nur, sie spielten auch ordentlichen Fußball. Das 6-0 gegen Aue hatte den Spielerköpfen gut getan, man zeigte den 10.000 Bochumern, dass man mehr kann als der Zehnte Platz aussagte.

Dazu gab man den Düsseldorfern das klare Signal, dass sie zwar 21 Punkte mehr haben, aber nicht wirklich besser sind. Beister blieb relativ wirkungslos, Rösler zunächst auch, Aquistapace hatte einen Sahnetag erwischt.

Dann zauberte Inui gegen drei Rote den Ball in den Winkel, dass ich auf dem Klo die fehlende Fliese wackeln hören konnte. 1-0, es war verdient und Aydin hätte das 2-0 machen müssen, er scheiterte nur hauchdünn.

Nun investierte der Tabellenführer aus der Landeshauptstadt mehr und Bochums Konter wurden etwas weniger, obschon Bochum weiter versuchte, die Entscheidung zu erzwingen! Das 2-0 fiel aber nicht, dafür das 1-1 in der 74. Minute.

Es war ein Schock für die Bochumer Mannschaft, als ein Beini gegen Malle auf Rösler endete und Kopplin den Fehler gemacht hatte, den Routinier enteilen zu lassen. Aber Bochum spielte weiter nach vorne, eigentlich enttäsuchte nur Tese, der erneut bindungslos wirkte.

Es kam Ginczek für Aydin, Freier für Federico, das 2-1 fiel leider nicht mehr. Es wäre verdient gewesen, aber wir wissen ja, hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt.

1-1 hieß es nach 90 Minuten, die am Ende wohl niemanden restlos zufrieden sein ließen. Nicht uns im Block, nicht die Ost und auch nicht Düsseldorfer, die sehen mussten, was ihnen noch zur Erstligazugehörigkeit oder -tauglichkeit fehlt.

Die kleine Raupe Nimmersatt in mir, die gerne Fußball nascht, war gestern trotzdem endlich mal wieder fast satt, nur die frühe Zeit war ein kleiner Minuspunkt an diesem tollen Fußballsamstag vor dem 3. Advent.

Tom, GourmetCommando’93

Heute schmeißen wir mit …Steinen, auf …. ….

8. Dezember 2011

….diesen wörtlich zitierten Gesangsanfang eines unkorrekteren Fußballgesanges, der sich mit dem in der Landeshauptstadt ansässigen Fußballclub beschäftigt, kennt jeder echte Fußballfan - und gerade in Bochum wollte man schon öfter Sediment werfen auf Fans in Rot-und-Weiss aus dem Dorf am Rhein, der laut Immobilienreport der Place to be in NRW ist.

Wenn die Massen aus dem Neanderthal, der Kö, aus Neuss-Norf, den Altstadtkneipen, Dormagen und Mettmann sowie D-Flingern oder D-Angermund nach Bochum ins wunderschöne Ruhrstadion ziehen, ist Spass, Emotion und Stress angesagt!

Die Castroper Strasse wird voller Polizei, Bierflaschen und Fans sein, die Security nervös am Tor stehen und alle erwarten fast 10.000 Leute aus D, dazu ca. 12.000 Bochumer, die gegen den aktuellen Zweitligaspitzenreiter und -herbstmeister 2011 das Beste von ihrer blau-weißen Jojo-Truppe sehen wollen.

F 95 in Zahlen nach 15 Jahren Diaspora: 41 Punkte, wir 20, die Hinrunde unbesiegt, 12 Siege, 5 Remis, zwei siegreiche Pokalspiele, Saisonübergreifen seit März in 24 Spielen unbesiegt, Rekordherbstmeister.Bämm. Der im August 2010 fast entlassene Norbert Meier führt mit Ratajczak, Levels, …..immer wieder Bodzek, Lenger….äh Lange….äh…scheiß drauf…, Shootingstar Beister und Altrocker und Topscorer Rösler ein Team am Samstag 13.00 ins Rennen gegen den VfL, von der nicht nur dem bei Bochum verletzte Sinke träumte, besonders nach der 2-0 Hinrundenniederlage, damals unter Funkel.

Diesmal sind die Rollen klar verteilt, trotz des 6-0 Sieges gegen Aue, wird man nicht wieder locker 2-0 siegen wir im letzten Frühjahr. Bergmann wird sein winning-team nicht ändern, Aza, Concha, Sinke und Bönig sind weiterhin verletzt, das Problem hat Fortuna zur Zeit auch nicht.

Während Bochum Zehnter ist mit genug Platz nach oben und unten, duelliert sich Düsseldorf fast einsam mit Frankfurt, Bochum ist zZ kein ernsthafter Konkurrent, wohl aber in der Lage F95 zu schlagen. Das erwarten die Bochum-Fans von ihrer Wundertütenelf, die positive Wundertüte, ein schöner 2-1 Kampf- und Arbeitssieg, damit sie - die VfL-Spieler - nicht wieder nur staunen und Fehler bereuen, wenn der Gegner seine Punkte mitnimmt (Pauli, Fürth, Frankfurt!).

Nein, das wollen die Bochumer-Fans nicht, dass Düsseldorf hier locker 0-2 wie in Duisburg siegt, denn nachdem wir schon Clubs wie Freiburg Mainz, H96 an uns vorbeiziehen lassen mussten, sollen die Schnösel aus der Landeshauptstadt nicht bei uns ihre Altbierparty feiern dürfen.

Das muss echt nicht sein. Morgen schmeißen…..

Tom, CB’93