Riemääään

21. Mai 2024

Viele VfL-Fans kam ziemlich überraschend beim Pfingstausflug 2024 die Meldung, dass Riemann für die beiden Relegationsspiele gegen Düsseldorf nicht im Kader steht. Das ist natürlich ein Hammer, der Typ der 10 Jahre unser Kult-Schnapper ist - und war, quasi plötzlich rausgeworfen, nur arbeitsrechtlich tut man dies nicht, Manu hat ja noch einen Jahr Vertrag. Aber was wird bleiben von Manuel Riemann, Hero, Klassekeeper; Wüterich, Elfmeterkiller oder Querkopf?

Riemann war ja fester Teil des VfL-Spiels und hat mit seinen Paraden (und auch den Öhrchen!) viel dazu beigetragen, das Bochum aufstieg und zweimal (oder dreimal!) drinblieb. Ist er nun von seinem überforderten Mitspielern zum Buhmann gemacht worden oder war er nicht mehr zu halten, weil er handgreiflich wurde? Ist er mit dem Trainer ein weiteres Baueropfer oder Täter im Ungeist gegen das Team? Ist er das Genie, dass uns gegen f95 mit Paraden im Elfmeterschießen gerettet hätte oder der Egoist, der den bogen verbal und körperlich überspannt hat?

Manuel Riemann wird, stand heute, nie wieder beim VfL Bochum im Tor stehen, obwohl er in Bremen, beim 1-4, der beste Bochumer Spieler auf dem Platz war, dies aber auch seine Mitspieler fühlen ließ. Der Rauswurf ist vom Zeitpunkt mehr als unglücklich und wirft - wie das Traineraus Letsch ohne echte Alternative - ein schlechtes Licht auf den sicherlich sympathischen Patrick Fabian, der nun, im Misserfolgsfall der Relegation, hieße ja Abstieg, arg dolle wackelte, der Patti.

Manu ist weg, das ist erst mal traurig und viele Fans werden ihn und seine Art auch vermissen, andere werden sagen, war überfällig.

Er wird natürlich fehlen im Showdown gegen Fortuna 95, am Do und Mo, keine Frage. Also wenn man den hochexplosiven Charakter Riemann diskutiert, muss man sagen, dass seine Torhüterqualitäten - zwischen Genie und Wahnsinn - selbstverständlich auch mit seinem leicht cholerischen Naturell zusammenhängen und er immer schon mal überzogen hat. Ob gegen Mitspieler, Gegner oder die eigenen Ultras: Manu ließ sich nie bitten, er rastete gerne mal aus und bot dann wieder extrem gute Leistungen, dann kurz Kreisklasse, er lebte in Extremen auf dem Platz, was auf der Torhüterposition nicht selten ist. Torhütern sagt man ja gerne nach, etwas verrückt zu sein, wie auch dem Linksaußen.

Manuel Riemann hatte die Nichtleistung seiner Vorderleute (im Abwehrbereich!) an der Weser (und nicht nur da, 74 Gegentore!) gesehen und schrie und packte Mitspieler: Das ist natürlich auf Dauer Gift für die Abwehr (und die gesamte Mannschaft) und auch ein Teil des Problems, zugleich aber - und das ist kurios - die vermeintliche Lösung des Abwehrproblems. Einer, der den Mund aufmacht, die Frage ist aber immer WIE!

Aber hilft natürlich nicht, wenn ein vermeintlicher Mitabsäger des Trainers Letsch - nun auch den Co-Chef mit Losilla (und Butscher selbst) mimt und dabei verbal (oder körperlich?) übergriffig wird. So endet das tolle Kapitel Riemann ziemlich unrühmlich und Fabian muss sich vorwerfen lassen, das nicht viel früher angegangen zu sein, die Casa Manu R..

Luthe und Thiede sind nun die Bankkräfte für die beiden für den Verein sehr wichtigen Spiele, und Luthe, der gegen Leipzig stark anfing und dann stark nachließ, hat zumindest Erfahrung und VfL-Stallgeruch. Ob das genug nützt, wird man sehen müssen, die Fans werde ihn sicher gut annehmen.

Das Signal bei Bochum ist Unruhe wurde nun gesendet und muss von uns Fans Donnerstag und Montag korrigiert werden, damit bei uns kein schwarzer Rauch aufsteigt wie bei Rostock.

Den Abstieg muss man nun ohne Schnapperlegende Manuel Riemann erledigen, womit ein tolles zehn Jahre-Kapitel endet, nach Scholz, Zumdick und Rein, einer der besten Bochumer Keeper ever geht nun ohne Abschiedsspiel.

Tschö Manu, wir werden es ohne Dich richten müssen.

Tom;CB’93

Die Spiele, die keiner wollte

20. Mai 2024

VfL Bochum gegen Fortuna Düsseldorf, das Spiel am Donnerstag um 20.30 Uhr im Vonovia-Ruhrstadion; es bildet den Auftakt für die Relegation 23/24, die mit dem Rückspiel am Montagabend in der Landeshauptstadt Düsseldorf enden wird - mit einer harten Entscheidung für Bochum oder Fortuna!

Einige denken zur Zeit in Bochum, nach dem 4-1 Schock in Bremen und dem 0-5 gegen LEV, oh Gott, bitte keine Relegation gegen die seit 14 Spielen (!) ungeschlagenen Düsseldorfer Fortunen, vor beiden Malen proppenvollen Rängen. Also, ich hatte schon vor 2 Monaten in den online-Familien-Kalender Faminaice den Termin eingetragen „Relegation“ und dass es jetzt so kam, war natürlich am Ende weder unverdient (74 Gegentore, Auswärtsschwäche, Stürmer Bro und Hoffi stumpf) noch wirklich überraschend, aber im Verlauf extrem unglücklich. Das Momentum ist diesmal (anders als in den Vorjahren) klar gegen uns gewesen.

Das ist nicht nötig gewesen, aber als ich vor dem Spiel in Bremen in die Gesichter der VfL-Spieler blickte im Mannschaftsbus hinter der Werderkurve, da sah ich genau diese Skepsis, die der Fans auch, aber nach 17.30 Uhr. Aber wir sind immer noch Erstligist und werden gegen einen gutes Zweitligisten antreten und sind daher nach wie vor knapper Favorit.

Was also tun, damit man Donnerstags, als Verein von 1848, alles gibt, bzw. den Eindruck vermittelt der mitteletablierte Erstligist zu sein, der, wie so oft, den Zweitligisten “grausam” abwehrt, wie der HSV einst den KSC. Die Statistik spricht gegen den Zweitligisten und damit die Fortuna, die Form, das Momentum und die Psyche für die Düsseldorfer. Die Causa Riemann hat das nur noch verstärkt.

Klar, 2012 stürzte F95 die taumelnde Hertha, aber Bochum wehrte 1990 Saarbrücken ab und verlor 2011 als Zweitligist gegen Gladbach, weil die einfach das reifere Team waren und was auf der Bank hatten. Das wäre 2024 anders in Düsseldorf.

Das muss neben der Heimatmosphäre das Bewusstsein ALLER Bochumer sein: Ich muss mich selbst aufraffen und mir sagen, mit Stöger, Wittek, Bernardo, Asano, Antwi, Masovic und Schlotterbeck sowie Osterhage, Daschner und Ordets haben wir die bessere Fußballmannschaft, F95 hat mit Tzolis vermeintlich den gleichwertigen Stürmer -wie Bochum mit Hofmann - nur Broschinki würde ich - wie Oermann- mal ein Spiel Pause auf der Bank geben. Da das Heimspiel überübermorgen ist und MUSS es unser Herzstück sein, da muss Butscher seine eigene etwas blutleere Art modifizieren und alles aus sich rausholen und vor allem aus dem Team (diesmal ohne Manu).

Bochum gegen Fortuna, der ewige Underdog aus dem Pott gegen die piekfeine und zuweilen noble Landeshauptstadt, wenn das die Fans des VfL erneut in sich aufsaugen und mental bereit sind für „die letzte Saison-Schlacht“, könnten wir Düsseldorf klar daheim besiegen. 3-0 oder 4-1 muss das Ziel sein. Aber klappt das in dem Mindest seit dem Riemann-Rauswurf?

Das 2-2 wäre nur mein Ergebnis, wenn ich als Neutraler, “Experte” oder Unke viel Geld wetten müsste, ABER warum nicht wie Bremen uns, die Fortuna klar 4-1 schlagen? Believe. We have to do it.

Abrechnung mit eigenen Trainern (Letsch, Butscher) , 3-5-2-1-Konzepten, VfL-Sportdirektoren (Patrick Fabian) und dem Vorstand, die können wir am Dienstag nach dem Rückspiel in Ddorf immer noch ausführen, besser, dass wir Bochumer am Ende doch jubeln, anstatt wie die Suptras von HRO schwarzen Rauch aufsteigen zu lassen, wenn alles in Scherben liegt.

Gut, die Stimmung wird zweimal extra Klasse sein, der Druck ist eh seit dem 5-0 beim VfB am Start da (und den hat Fortuna auch) und wir müssen versuchen, uns zu belügen dass wir uns auf zwei Do-or-die-Spiele freuten, den alten Westschlager gegen den deutschen Meister von 1933 und die Toten Hosen auf der Tribüne (”Tage wie diese” im Stadion?). Das tun wir doch, oder?

„Hätte, wenn und aber“ helfen im Leben NIE - und ich will mich in acht Tagen, nicht fühlen, als sei ich mental vom Zug überrollt worden, wie Pfingstsamstag. Riemann muss sich dafür verbal mäßigen (Jetzt nicht mehr!), Losilla muss wieder Mut schöpfen, Bero rennen, Passlack Tzolis kaltstellen und wir Fans müssen den Glauben an uns selbst wiedergewinnen. Schnell. Keine Ausreden!

Donnerstag gilt es Düsseldorf zu zeigen, dass sie zwar aus der Stadt, wo man gerne wohnen würde, kommen, aber der Fußball einfach auch Immer noch etwas schlechter ist als Bochums Hauruckfußball.

Ich wünsche Heiko Butscher ein glücklicheres Händchen und das er mal Thioune und Titz auscoacht und wir lauter sind als 3000 Düsseldorfer Gästefans. Das kriegen wir hin. Let’s be loud!

Und dann fahren wir auch wieder selbstbewusst Montagabend nach Düsseldorf und lassen wir es am Ende doch noch magisch sein.

In diesem Sinne, lasst uns Bäume ausreißen, wo keine sind!

Tip: 4-2 im Wohnzimmer gegen „Heute werfen wir mit Konfetti!“

VfL: Luthe (Thiede) - Bernardo, Schlotterbeck, Ordets, Oermann (Gamboa) - Losilla, Stöger, Osterhage - Wittek, Hofmann, Asano (Broschinski)

f95: Kastenmeier-Emmanuel Iyoha (Jordy de Wijs) -Tim Oberdorf-Matthias Zimmermann-Christos Tzolis- Shinto Appelkampa- Yannik Engelhardt -Ao Tanaka-Felix Klaus-Vincent Vermeij

Tom, CB‘93

P.S. Gruß an Carsten und Daniel F.

An der Nordseeküste…..

19. Mai 2024

Bochum hat nicht in Bremerhaven an der Küste, sondern in Bremen am Werder 4-1 verloren und sich damit als 16. der BL für die Relegation gegen Fortuna Düsseldorf qualifiziert. Katastrophe nach der guten Ausgangslage:
Dieser alte Klaus-und-Klaus Schlager (Vom benachbarten VfB Oldenburg, 1985) hätte die Werder Stadion-Redaktion auch spielen können, nach der 4-1 Bochumklatsche;ich hätte es nicht mehr gehört bzw wahrgenommen. Ich war um 17.30 Uhr nicht mehr so richtig mental da, blöd nur,dass der Großteil der Mannschaft das ab 15.30 Uhr ähnlich gefühlt haben muss. Bochum total von der Rolle, Ordets, Bernardo, Oermann und Broschinski alle grottenschlecht und ein meckernder Riemann dazwischen.

Werder Bremen hatte das letzte Saison-Spiel unter das Motto „20 Jahre Doublesieger“ gestellt. Choreo, alte Heroen, Ehrungen und gute Stimmung im weiten Rund bei allen 42.000, da kriegte Bochum als „guter Gast“ nach 6 Minuten nach einer Ecke gleich einen eingeschenkt durch Friedel aus dem Getümmel und sendete das Signal nach Berlin und Wolfsburg, hier geht heute nix für Bochum (ebenso Köln in Heidenheim), psychologisch fatal. Schlimmer war natürlich die eigene Leistung. Und die war das Problem die ganze Saison über, vor allem nach dem 3-2 über die Bayern.

Jedenfalls hatten sich 5000 Bochumer in weiß gekleidet, um zu sehen wie 11 Bremer mehr aufs 2-0 gingen als Bochum aufs 1-1. Riemann rettet und auch die Latte hält Bochums knappes 1-0 und dann hat Hofmann die Chance, er macht das 1-1 nicht. Aber die planvolle Offensive aufs Werdertor, sie gelingt nicht in der 1. Halbzeit, stattdessen Bremen über Weiser oft zu schnell für Bochum. Wer vermisst da schon Keita in Grün-Weiß.
Werder Bremen auf dem Weg zum 2-0, Riemanns Paraden verhindern schlimmeres, sein Gemecker auf die desolaten Mitspieler bringt es nicht.
Mit dem 1-0 in die Halbzeit und Bochum ist immer noch gerettet, weil Mainz und Union unentschieden stehen, der FC abgestiegen mit dem 34. Spieltag.
Aber Butscher wird weiterhin mitansehen müssen, wie diese von Letsch, Lettau und Fabian unrund zusammengesetzte Mannschaft nur phasenweise kämpferisch agiert, mehr in Einzelaktionen. Diese Auswärtsschwäche könnte Bochum nun final in Düsseldorf das Genick brechen.
Da gab es einen Freistoß durch Stöger und mal einen guten Schuss, mehr kam nicht während Werder den ruhenden Ball zum 2-0 nutzte. Nun führten sowohl Mainz als auch und Union und Bochums Leichtmatrosen schwammen hinten zum 3-0. Damit war Bochum besiegt, Antwi machte das 3-1, aber während mannüber Freiburgs 1-1 jubelte, fiel postwendend das 4-1. Desaster, nach 0-5 gegen Leverkusen, nun ein 4-1 in Bremen, Butscher überfordert, schweigend auf der Bank, er hatte Bro und Oermann zu spät erlöst.
Dann machte Union Berlin das 2-1 beim 2. Elfer im Nachschuss rein, so dass Bochum gegen 17.30 Uhr dann endgültig zum 3. Mal die Relegation erreicht, nach 1990, 2011 und nun 2024. Glückwunsch, Bonusspiele, die niemand wollte außer Fortunen und auch die nicht alle.

Es war nur noch Schweigen und Entsetzen im Bochumer Block und Bochum muss nun das Wunder schaffen, sich bis Donnerstags selbst zu suggerieren, dass es großen Spaß macht, diesen alten Westschlager in der Relegation spielen zu dürfen, was logischerweise eine Lüge ist.

Bochum hatte in Bremen nicht zum ersten Mal auswärts ein Mentalitätsproblem im Team. Hinten wird fehlerhaft verteidigt und nach vorne geht fast nix, man hat von der Minute xy keine Chance mehr. Das muss Montagabend in Düsseldorf anders werden, ich weiß nur nicht wie.

Die Heimfahrt war grausam wie in Trance, der gefühlte Abstieg. Mal sehen was wir bis Donnerstags im Wohnzimmer hinkriegen: Mein Albtraum, tolle Stimmung ein gutes 2-2 oder 2-1 und ein 3-1 im Rückspiel in der 96. durch Tsollis.

Es kann auch anders kommen, mir fehlte am Samstag den Mannschaftsbus hinter der Werderkurve sah und die Bochumer Gesichter blickte.

Aber vielleicht male ich ja zu schwarz, wer weiß.

Glückwunsch an Preußen Münster zum Aufstieg in die 2. Liga.
Tom, CB‘93

P.S.Gruß an Philipp, Florian und Gerrit S.

Das blau-weiße Dreieck

17. Mai 2024

34. Spieltag in der Fußballbundesliga 2023/2024, der VfL Bochum tritt bei Werder Bremen an und braucht “nur” einen Punkt, um sicher ein viertes Jahr hintereinander in der dt. Bundesliga zu sein (seit dem Aufstieg 2021). Das scheint nüchtern betrachtet machbar - und 5000 Bochumer werden hoffnungsfroh an die Weser reisen, aber schon beim Heimspiel gegen Leverkusen erwies sich dieses kleine Pünktchen „mental“schwerer als gedacht. Bochum war etwa15 Minuten top, dann wurde von Bayer Leverkusen ein langer Pass hinter Passlack gespielt, der foulte und sah rot, das Spiel war quasi entschieden. Hinterher verlor man am Ende deutlich 0-5 und Dortmund hatte in Mainz 0-3 abgeschenkt mit Traineransage, dadurch wird es nochmal spannend, nicht nur im Kölner Keller.

Bochum reist dennoch frohen Mutes aber bangen Blickes an den Weserdeich, denn einfach so ein Pünktchen, das schenkt man Bochum da sicher nicht. Da wird BUTSCHERS Team was leisten müssen, um mit einem Punkt - oder drei zu holen - um sicher zu gehen, nicht in die Relegation gegen Düsseldorf zu müssen.

Ein Verein mit dem Blau-Weißen Dreieck ginge zunächst einen kleinen Schritt zum großen Schritt Klassenerhalt, wenn man am Samstag am Ende den grandiosen 34. Punkt holte. Das hieße am Ende, man holt mit Letsch und Butscher einen Punkt pro Spiel. Das scheint einfach, auch beim Klassenerhalt, zu wenig Punkte, sogar an der Castroper Straße. Aber wenn es reicht sind tausende Bochum Fans bereit und werden eine tolle Party feiern, denn das Hauptziel wäre erneut erreicht, die Nebenziele mit weniger Gegentoren - oder mehr Siegen durch Stürmertore - oder besseren Fußball - eben nicht so ganz erreicht.

Aber wen würde das stören, wenn Bochum am Ende 15. oder 14. würde in einer Saison, die eigentlich etwas besser hätte laufen können nach dem 3-2 über die Bayern. Bochum versagte eben oft auswärts und muss daher in Bremen den dritten Auswärtssieg der Saison anstreben, um Schadensbegrenzung zu betreiben und dann müssen die Fehler von Letsch und am Ende von Butschers Team in Ruhe analysiert werden. Man kann jetzt nicht sagen, da war alles top. Es werden ja auch viele gute Spieler gehen, bei einigen wird’s weh tun.

Werder Bremen unter Ole Werner hat solide gespielt und will sich mit einem Heimsieg verabschieden, käme man noch in einen europäischen Wettbewerb, dann wäre man dort sicher zufrieden. Und da liegt die Gefahr, spielt Werder das solide runter und Bochums Nerven versagen, siegen Union UND Mainz, ist Bochum plötzlich der Verlierer in diesem Trio. Köln hat in HEIDENHEIM eben noch Außenseiterchancen.

Butscher weiß das, die FANS wissen das und viele werden in Weiß oder so alles geben. Aber wenn das reicht, dann wird in Bremen, im BERMUDADREIECK frenetisch gefeiert wie vor 2 Jahren nach dem SIEG in Dortmund. Diesmal also in Bremen einen Punkt, dann wäre es doch ein tolles PFINGSTEN.

Mein Tip: 2-1 Werder, aber Mainz oder Union, einer von beiden verliert und wir blieben drin.

Von VfL4u:
Samstag, 18.05.24, 15:30 Uhr, Wohninvest-Weserstadion

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart, pfiff den VfL zuletzt beim 2:2 in Augsburg im September 23)
Assistenten: Robert Wessel (Berlin), Arno Blos (Deizisau)
4. Offizieller: Nicolas Winter (Hagenbach)
Video-Assistenten: Markus Schmidt (Stuttgart), Mike Pickel (Mendig)

Hinspiel: VfL - SVW 1:1 (14.01.24; Osterhage; Stark)

Voraussichtliche Aufstellungen:
SVW: Zetterer - Jung, Friedl, Veljkovic - Agu, Lynen (Stage), Bittencourt, Weiser - Woltemade (Kownacki), Ducksch, Schmid
VfL: Riemann - Bernardo, Schlotterbeck, Ordets, Oermann (Gamboa) - Losilla, Stöger, Osterhage - Wittek, Hofmann, Asano (Broschinski)

Ausfälle SVW: Amos Pieper (Sprunggelenk), Naby Keita (suspendiert), Justin Nijnmah (Infekt)
Ausfälle VfL: Michael Esser (Knie), Felix Passlack (Rotsperre), Moritz-Broni Kwarteng (Knie)

Seitenwechsler: Christian Vander (Torwarttrainer) / Patrick Osterhage, Markus Feldhoff

Tom,CB’93

one point BO

13. Mai 2024

Nach der 0-5 Niederlage des VfL Bochum gegen den neuen deutschen Meister Bayer Leverkusen waren nur die 2000 Gästefans happy am Ende. 24.000 andere Fans sahen sich ihrer gewünschten Nichtabstiegs-Party beraubt, dabei waren die ersten 15 Minuten des Spiel durchaus vielversprechend. Aber das 1-0 fiel nicht in der Anfangsphase und nachdem Bayer zunächst mental etwas müde wirkte, waren sie dann hellwach, als sie versuchten einen Pass an/über Passlack vorbei zu spielen, der sah sich genötigt falsch zu reagieren und foulte. Es war Notbremse, ROT, er fehlte leider 75 Minuten und war vielleicht der Hauptgrund für die deutliche Niederlage, vielleicht aber wäre sie auch so gekommen. Er fehlt in Bremen. Leverkusen stark wie nie in seiner 120 Jährigen Geschichte (1904-2024) schonte gegen Bochum trotz zwei Finales nur Wirtz, Fringpong und 2 andere und Xavi Alonso ging die Sache “50 Spiele ungeschlagen professionell” an und zeigte damit quasi Edin T wie es ist, ein Top Trainer zu sein: man stellt sein Team aus 20 Spielern so auf, dass es jederzeit professionell agieren kann und das tat Bayer in Bochum. Am Ende siegte man deutlich mit 0-5!

Bochums Fans hatten eine tolle Choreo gemacht, die Stimmung war zum Start top und dann noch 15 Minuten beginnt die Werkself aktiv zu werden und macht dann noch der Roten das 0-1 in der 41. Minute. Da war klar, es würde schwer werden, gegen eine der Top-Teams in D und Europa zZ war sonnenklar.

Draunter litt die Stimmung Anna Casse und nun gab es Rufe zu bengalischem Feuer und das 0-2 fiel per Elfer kurz vor der Pause, womit das Bochumer Spiel mit 10 Mann (ohne den taktisch gewechselten Asano) verloren war und da das Team schon im Kopf gefühlt aufgab.

Die Möglichkeit jetzt noch den benötigten Punkt zu holen, hatte man theoretisch noch, doch die dreißig Minuten passierte bei Bochum auch quasi nix nach vorne, so dass dann das 0-3, 0-4 und 0-5 (ab der 2. Hälfte der 2. Hälfte) die totale Unterlegenheit Bochums in Unterzahl wiederspiegelte.

Bochum war endgültig geschlagen, Heiko Butscher und die Fans enttäuscht und nun muss man in Bremen erneut versuchen einen lebenswichtigen Punkt zu holen, um die Relegation zu vermeiden gegen F95.

Über das, was Samstagabend passierte, möchte ich nicht reden und wir blicken alle gemeinsam nach vorne und gehen in diese Richtung

Tom, CB‘93

Ost-Berlin, Leverkusen und Bochum, die Stationen einer Fußball-Reise

10. Mai 2024

Nachtrag vom letzten sonnigen Ost-Berlin-Wochenende, außerhalb von Köpenick:

Berlin-Hohenschönhausen, der ehemalige Ort, wo Stasi-Mitarbeiter einst wohnten in dem DDR-Teil von Berlin, Plattenbaucharme, Verfall, sozialer Frust und neue, alte Identitäts-Probleme, insgesamt sich abgehängt fühlen:
dazwischen ein Fußballspitzenspiel Regionalliga Nordost, zwischen dem lange führenden BFC und dem vermutlichen Aufsteiger aus Cottbus, immerhin einer der drei Ex-Bundesligisten (mit Dresden und Rostock) aus dem Osten, klammert man RB Leipzig mal aus: Es endet am Ende 0-2 für Energie, die von 1000 Fans begleitet werden. 4.800 Zuschauer insgesamt, die von 1100 Polizisten begleitet werden und das hatte dieses Spiel nötig. Pele Wollitz behauptete später er habe Todesangst gehabt.

Mein Kollege aus Bitterfeld sagte zu mir vor dem Spiel, “dann spielt ihr mit “euren” Nazifreunden gegen den anderen Naziclub!”. Harter Stoff also zu begutachten - und es sollte im Laufe des Tages noch schlimmer werden, es war krass, beinhart und ziemlich verrückt.

Wir waren erst mal am falschen Stadion, wo jetzt Viktoria Berlin spielt, am Jahr-Sportpark, da spielt der BFC nur noch bei besonderen Spielen (DFB-Pokal gegen den FCK, wo man die Lauterer aus ihrem Gäste-Block jagte!). Dann ging es, dem Polizeihubschrauber folgend, ins 5-6 km entfernte Hohenschönhausen, wo vor 50 Jahren Erich Mielke etwas kleiner residierte - wie der Zar in Moskau. Motto des BFC auf einem Banner 2001 in Ungarn in Budapest: “Opa bei den Nazis, Vater war bei der Stasi und ich geh zum BFC!” So weit, so schlecht. Aber das ist durchaus das Motto einiger Leute dort.

Da zu dem Spitzenspiel (3. gegen 1.) , dessen fußballerisches Niveau echt besorgniserregend war, noch 80 “Freunde” von Pogo Stettin eingeladen waren, konnte man sehen, auf wievielen Ebenen in den Gesellschaften des ehemaligen Ostblocks “Gewalt, Xenophobie und blanke Wut” gedeihen konnten, obwohl das Gegenteil offiziell behauptet wurde. Und natürlich war der BFC sportlich frustriert, weil man einen Vorsprung verspielt hatte. Dazu meint man immer, die Polizei gehe gegen einen besonders hart vor, anders als gegen “linke oder Ausländer”, so die Wahrnehmung dort.

Das deutsch-polnische Fitnesstudio “Rächtsaußen” hatte jedenfalls Samstagsnachmittags Ausgang und ließ die folgenden Stunden ordentlich die Kuh fliegen: Als es 0-0 stand (schlechter Kick) - und nicht viel passierte-, verbrannte die BFC-Kurve Schals, Devotionalien und Fahnen der Cottbusser, die sofort mit Leuchtspurmunition antworteten, die lange in der Luft blieb. Kurze Spielunterbrechung von 20 Minuten und man konnte sich in ellenlange Schlangen an den Bierbuden hinter der Kurve des BFC einreihen, es waren auch 10-15 VfL-Schaulustige dort (Gruß an Maike V.!), Groundhopper, Voyeure (wie wir?), andere Hools und englische Touristen, die sich vermutlich wie beim Zoobesuch fühlten. Ein Spektakel wie immer alten Rom bei den Gladiatorenkämpfe…

Wer dann bei 23 Grad Celsius den anabolverwöhnten Oberkörper frei macht, der zeigte seine Tatoes “Niebko Terror, Pogon Szczecin “, weinrot BFC Old School oder so gerne und auch S.S. Lazio Rom war trikotmäßig am Start. Da kann sich jeder denken, was er will, wo sich also einst Kommunisten trafen, fand man heute Nationalisten, fast wie in Moskau. Was macht eigentlich das Fanprojekt des BFC so? Man hörte einzelne Rufe, die ich seit den Achtzigern nicht mehr gehört habe.

Der Fußball ging auch weiter und irgendwann führte FC Energie Cottbus 0-1, die Gästekruve machte nun Stimmung, die BFC Dynamo Berlin Kurve wurde zunehmend leiser. War man jüngst an VfB Oldenburg gescheitert, scheitert man nun an Energie Cottbus, die zur Belohnung bald wieder nach Dynamo Dresden oder Hansa Rostock fahren dürfen, um am Treffen der “netten” Menschen teilzunehmen.

Natürlich muss man auch sagen, die Atmo im Berliner Block innerhalb war recht entspannt, teils Berliner Schnauze und heiter, aber als dann das 0-2 gefallen war und Energie den verdienten Sieg feierte, ging es richtig los und viele hatten auf den Moment gewartet. Wieder feuerte Energie Cottbus - - eher in Schwarz gekleidet als in Rot-Weiß - auf Weinrot Leuchtspurmunition, Parolen und Böller auf den Rand der Berliner Kurve. Als der Stadionsprecher dann die Befis zur Ruhe aufrief, um nicht “in der Presse so ein schlechtes Bild als Feedback zu bekommen” (vermutlich die Lügenpresse!), lachten fast alle und BFC- und Pogon-Hudlums versuchten, zum Energieblock zu kommen, der schon einmal von der Polizei zurückgedrängt wurde. Das alte Spiel wurde zielgerichtet von beiden Seiten angenommen.

Die Berliner Polizei musste nun Reizgas einsetzen und am Zaun bekamen, Berliner und Stettiner Viecher nun was ab, unschuldig sieht aber anders aus. Die Polizei reagierte dennoch insgesamt angemessen und versuchte nur das Nötigste zu tun, denn die 1500 Berliner Hools hätten gerne losgelegt. 10 Minuten war die Situtation unübersichtlich. Dann ging man eine Allee aus dem Stadion am Nachwuchsleistungszentrum vorbei bis zu einer Kreuzung, die abgesperrt war. Da mussten wir auch lang zum Auto, Pech gehabt.

Dort hatte die Polizei abgesperrt und zwei große Wasserwerfer versperrten den Weg der BFCler zu Energie-Gästefans, der Polizeihubschrauber kreiste wie ein Geier über den Gewaltffinen. Das rief Rufe und Pöbeleien gegen Polizeiwillkür hervor, klar, es gibt ja vermutlich ein Gesetz dafür, Gästefans zu schlagen und die 1100 verhinderten das per Abrieglung: Frechheit. Die Freiheit der Gewalt wurde eingeschränkt. umgekehrt kriegt hier Frankfurt Probleme, mehr als in Neapel.

Nun bewarf man die Einsatzkräfte mit Steinen, Böllern und Flaschen und die rückte nun vor, damit man die Werfer festnehmen konnte. Die Zivis fixierten diese und die BFC’ler versuchten immer wieder anzugreifen und mehrfach die Gefangenen zu befreien. Die Polizei verstärke diese Gruppen und der Wasserwerfer gab ne Warnung ab. Es gab 3-4 verletzte Problemfans und auch verletzte Polizisten. Das konnte ich sehen und die Polizei wirkte insgesamt entschlossen, aber nicht willkürlich und überhart.Was dieser Polizeieinsatz kostet will kein normaler Bürger wissen und das bei einem Viertligaspiel. Das muss man auch mal sagen, dazu kommt eine Paralellgesellschaft der anderen Art, Kinder gucken Papis beim Prügeln zu.

Nach 2-3 Stunden hatten die Polizisten die Lage im Griff und Dynamo den Aufstieg durch eine schwache Leistung (viele Fehlpässe, keine Torgefahr) endgültig verspielt. Das urige Publikum dort ist nochmals anders als in der Wuhlheide und pflegt dort seinen eigenen Mikrokosmos. Ich hatte sowas 20-30 Jahre nicht mehr gesehen, aber klar, der knappe Bochumer Sieg am nächsten Tag bei den Unionern hätte den Befis gut gefallen.

Der BFC Dynamo-Berlin, den einst in den Neunzigern eine Hoolfreundschaft mit Bochum verband, hat nun neue “Freunde” in Stettin, Rom oder Sofia, Fortress Europe, tipp ich mal.
Ja, ich weiß, man soll nicht Menschen alle über einen Kamm scheren und eventuell ist der Eindruck nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit, aber dieser war schon extrem und das muss man auch so wiedergeben und das ist vielleicht auch mit ein Grund für diverse politische Probleme mit Rechtextremismus in ganz Europa. Oder vielleicht war es nur ein schräger Nachmittag, später in Alt-Köpenick war es wieder total entspannt.

Leverkusen

Etwas völlig anderes IN LEVERKUSEN als in Ost-Berlin, gute Fußball, Erfolg und zufriedenen Menschen. Der westdeutsche Meister ist der Deutsche Meister, TSV Bayer Leverkusen und strebt nach dem 2-2 gegen AS ROM das Triple an, nur ATLANTA UND FCK STEHEN NOCH IM WEG. Die Roma wurde von 2800 Fans begleitet und versuchte 35 Minuten dem Bayer-Dauerdruck stand zu halten und Bayer hatte 7-8 Großchancen, aber es blieb lange in der 1. Halbzeit beim 0-0: das war ein Wunder. Die Atmosphäre war gut und als AS einen Elfer durch Tals Arme verursacht, bekam stand es wirklich aus dem Nichts 0-1 für ROM. Sowas nennt man gerne eine unverdiente Führung, die wir Sonntag herbeisingen sollten

Hier blieb alles ruhig in Leverkusen und man weiß ja welch Comebackqualitäten TSV Bayer Leverkusen anno 2024 hat, riesige. 1988 hatte man Espanyol Barcelona besiegt, diesmal diesmal wartet Bergamo im Finale in Dublin. Und 1993 holte man den Pokal gegen Herthas Amateure…..nun gegen Kaiserslautern, wetten?

Aber Rom machte das 0-2 wieder per Elfer und natürlich war Leverkusen kruz geschockt und Alonso brachte nun Wirtz und nahm Schick runter. Da hatte AS auch mal aus dem Spiel eine Chance zum 0-3, aber jetzt war auch Bayers Defensive wach, die sonst wenig zuließ.

In der 81. Minute war es dann soweit, Flanke von rechts und der sonst gute Romakeeper flog am Ball vorbei, ein römischer Verteidiger köpfte den Ball ins eigenen Tor. Das 1-2 hätte der Werkself gereicht und andere hätten sich zurückgezogen, aber natürlich nicht Alonso Truppe. Man will einfach nicht verlieren.

Das 2-2 fiel (WIE IMMER) in der 97. Minute und Bayer war im Finale der Euroleague und folgte Dortmund als zweites NRW Team in ein europäisches Finale. Unfassbar, dieses Leverkusen wirkt wirklich unschlagbar. Nur bis Sonntag? ich glaube nicht.

VORBERICHT:

Und nun nach den Eindrücken von Bochum aus Köpenick dem 3-4 und Leverkusen in der Euroleague dem 0-2/2-2 fällt es mir ehrlich gesagt schwer, auf etwas anderes als ein 1-4 oder 1-5 zu tippen. Klar, irgendwann wird Bayer Leverkusen auch wieder verlieren und ich weiß, es gab da dieses famose 3-0 am 28. Mai des Vorjahres. Es gab auch das 4-0 im Dezember als Schick seinen Hattrick machte und Boniface auch ein Tor. Das Ergebnis drückt den Unterschied zischen Bayer und Bochum zZ dennoch nicht aus, er ist noch größer und das wird man auch Sonntag sehen, Atmo Anna Casse hin oder her. Aber klar Wunder gibt es immer wieder und irgendwann passiert es.

Der Bochumer Fanmarsch wird genial, das Wetter wird toll und Heiko Butscher wird seine Dreamelf bringen, die zweimal siegte - gegen die TSG und Union - das ist schon auch was. Das waren sooooo wichtige Siege und hat Bochum fast gerettet. Spielte man Sonntag daheim gegen Bremen, dann hätte ich festen Glauben. Aber gegen dieses Leverkusen, eigentlich keine Chance. Ich weiß, viele sind da positiv und das ist gut so.

Mein Szenario ist, Union spielt 1-1 in Köln und Dortmund schlägt Mainz aus Rache 1-3. Dann spielen wir, um Leverkusens Serie zu sprengen und scheitern knapp am Remis.

Aber man kann tausend Jahre diskutieren, wir werden es sehen vor 26.000 Fans an der Castroper Strasse 145.

Von VfL4u (thx!)

Sonntag, 12.05.24, 19:30 Uhr, Vonovia-Ruhrstadion

Schiedsrichteransetzung wird nachgereicht

Hinspiel: B04 - VfL 4:0 (20.12.23; Schick (3), Boniface)

Voraussichtliche Aufstellungen:

VfL: Riemann - Bernardo, Schlotterbeck, Ordets, Passlack - Losilla, Stöger, Osterhage (Bero) - Wittek, Hofmann, Broschinski (Bero, Asano)
B04: Hradecky – Kossounou, Tah, Hincapie – Tella, Palacios, Xhaka, Arthur – J. Hofmann, Hlozek – Boniface

Seitenwechsler: Markus Feldhoff, Ilja Kaenzig / -

Ausfälle VfL: Michael Esser, Moritz-Broni Kwarteng (beide Knie)
Ausfälle B04: -

Tom,CB’93

Meine Nerven

6. Mai 2024

Der 3-4 Auswärtssieg des VfLBOCHUM war nichts für schwache Nerven und am Ende doch sooooo wichtig Der VfL nutzte eine extrem schwache Hälfte von Union Berlin und verlor dann in der 2. Halbzeit phasenweise den Überblick und siegt am Ende verdient und steht nun bei 33 Punkten und kann nicht mehr direkt absteigen.

Der VfL einfach gut drauf und Wittek erzielte die frühe Führung zum 0-1 und die 2000 Bochumer strahlten wie die Sonne über Köpenick. Bochum setzte nach (5000 hatten die Mannschaft vor der Abreise gefeiert) und Wittek diesmal mit seiner ganzen Klsse, lässt einen Verteidiger aussteigen, dann zwei andere und den Torwart und.macht ein schönes 0-2 Wow,
Union Berlin zu dem Zeitpunkt geschockt, das Stadion an der Alten Försterei schweigt bis auf den Gästeblock und der VfL setzt nach und macht durch Berlinschreck Schlotterbeck gar das 0-3, Wahnsinn und Gänsehaut, dann folgt eine überschwänglich gefeierte Halbzeitpause und Bochum schwebte mit seinen vielen Fans vor den Fernsehern im 7. Himmel, die Eiserne Seele gefühlt aus Gummi.

Diese erste Halbzeit von Butschers Truppe perfekt und es hätte noch schlimmer kommen können nach dem Pausentee, da hatte Ordets das 0-4 auf dem Fuß. Der VfL hätte hier die Unioner zerlegen könne wir nie.

Aus dem Nichts, ok aufgrund dreier Wechsel schon irgendwie verdient, das sehenswerte 1-3, niemand greift den Roten an und das 1-3 markiert eine Phasenwende in dem Spiel nach 59. Minuten.

Bochums Köpfe rattern und Bedia macht das 2-3 nach 60 Minuten, unfucking fassbar.

Der VfL kann aber nach 5 Minuten wieder zurückkommen, die Einstellung des Teams stimmt alle 97 Minuten des Spiels.

Nun kommt die Hofmannshow, der köpft, naiv verteidigt von Berlin, das 2-4 und jubelt mit dem Block der Gästefans. Aber wer jetzt von Bochumer Seite mehr Ruhe erhofft hatte, wurde enttäuscht. Der VfL kassierte nur kurz danach das 3-4, ein suddendeath-Turnover war im Bereich des möglichen.

Nun musste erste Bochumfans raus gehen, Abstiegskampf VfL-style, da ist der Puls von Olli bei 120im Block und vor dem TV gab es sicher auch Drama.

Doch dieses Drama endete mit Gambos bestem Foul des Spiels und man hielt das 3-4, obwohl Antwi nie wusste, wo er hinlaufen sollte.

Egal, denn durch das 1-1 der Mainzer, reicht Bochum nun eine Sieg der Dortmunder (wen die Spieler Ehre haben) in Mainz zum Bochumer Klassenerhalt. Welcher Fan hätte das in Wolfsburg bei der Rückfahrt aus der VW- Stadt gedacht? Wahnsinn, geil, aber eben auch nichts für schwache Nerven. Die haben jetzt erst mal Pause und werden erst am Wochenende gefordert.

Bochums Fans feierten „wir bleiben drin“ und so hatte man als Bochumer in Köpenick ein Gute Emotion zum Abend und schubste die Wuhlheider in den Abstiegskampf nach Köln.

Anna Casse kann man träumen vom direkten Klassenerhalt und der wäre wie immer wunderschön.

Danke ans Team, ihr habt alles hergegeben. Auf das Kritisieren der Defensive verzichte ich wegen der mildernden Umständer des 2. Sieges in Folge.

Tom, CB‘93

Ich bin kein Berliner

2. Mai 2024

Liebe True-Crime-Leser und Fans des VfL, über 60 Jahre nach dem berühmten Kennedy-Ausspruch („Ich bin ein Berliner“), kann ich nur sagen, weder weiß ich, ob Lee Harvey Oswald wirklich der Einzeltäter war, die das CIA uns glauben machen will, noch fühle ich mich als Teil der freien Welt als ein „Berliner“. Dass ich kein Berliner bin, hindert mich nicht mit dem BFC (gegen Cottbus) und Union Berlin Clubs aus der alten DDR (die laut dem berühmten Ausspruch des US-Präsidenten keine „Berliner“ waren zu dieser Zeit) anzuschauen, kratzen sie zZ an Herthas Stadttrohn.

Hertha stieg vor einem Jahr durchs Schlotterbecks Ausgleich per Kopf zum 1-1 ab, am Sonntag könnte Schlotti auch Union Berlin „runterköpfen“. könnte….

Nach dem 3-2 gegen Hoffenheim gibt es an der Castroper Straße gute Hoffnung, bis auf Kwarteng und Losilla, mit dem besten möglichen Kader des VfL nach Köpenick zu fahren. Und dann als Team dem Starensemble aus Volland und Vogt, Goosens und Toussart ein Schnäppchen zu schlagen.

Union Berlin wird seinen Trainer nur noch 3 Spiele halten und Butscher kann natürlich seine Position als VfL-Trainer mit einem Auswärtssieg weiter verbessern. Es gilt also am nächsten Wochenende.

Auswärtssieg? Da war ja nur einer vor 7 Monaten, insgesamt also nur so 6-7 in drei Jahren Bundesliga, etwas dünn. Wird es diesmal anders sein in der Wuhlheide? Das ist fragwürdig, aber ein Remis könnte auch reichen, wenn man dann gegen die Nummer Eins aus Leverkusen am 11.5.24 siegte. Klingt irgendwie auch unwahrscheinlich. Oder in Bremen? Ach warte mal, ist auch auswärts.

Will man also die Relegation gegen f95 vermeiden, muss man bei den Eisernen versuchen zu siegen. Eine Mammutaufgabe, die Heiko Butscher managen muss, im 4-2-3-1. Er hat ein Remis gegen Heidenheim, eine knappe Niederlage in WOB und ein Sieg gegen Hoffenheim im Gepäck. Also was gibt das ?

Bochum bei Berlin, zumal Union, das ist keine Erfolgsgeschichte und das für Köpenicker Verhältnisse ist deren Startruppe Favorit gegen Bochum, zu Hause, trotz Kaderprobleme unter Urs Fischer und dem neuen Coach.

Bochum und Berlin tauschten die alten Trainer und gute Coaches gingen. Nun ist also Sonntags Showdown in Union und Bochum 1800 Auswärtsfans sind dennoch voller Hoffnung auf eine Siegpremiere bei den Schlosserjungs.

Atmosphäre wird da sein an der Alten Försterei, wo Nina Hagen ihnen ihre Hymne gab, wie Grönemeyer bei uns.

Aber der sympathische Underdog ist längst zum Bigplayer in der Hauptstadt geworden und Hertha ist irgendwie in der 2. Liga DIE Dardais geworden.

Aber blickt man hinter die Kulissen von Union Berlin, hat man dieses Jahr einiges falsch gemacht, als man Stars wie Bonuci, Volland und Goosens für die Champions League holte und damit mutmaßlich das Gehaltsgefüge sprengte. Gegen Real zu scheitern verzieh man Urs Fischer, aber im Hinspiel siegte der VfL 3-0 gegen den CL-Teilnehmer und irgendwann war der tolle Trainer aus der Schweiz dann weg.

Aber nun gegen Bochum will man nicht verlieren in Köpenick. Und Bochum darf ebenfalls nicht verlieren, es wird also spannend am Sonntagnachmittag im Abstiegsdrama.

Bochums Ausflug könnte Kult werden - wie vor einem Jahr - oder eben ein Desaster, man wird sehen, ehrlich gesagt, ich habe kein Gefühl, was passieren wird. Also 1-1.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Union: Rönnow - Doekhi, Vogt, Diogo Leite - Juranovic, R. Khedira, Gosens - Tousart, Schäfer - Volland, Vertessen

VfL: Riemann - Bernardo, Schlotterbeck, Ordets (Masovic), Passlack (Oermann) -, Stöger, Bero (Förster)- Wittek - Broschinski (Wittek), Hofmann, Asano (Daschner)

Wir sehen uns am Wochenende, Nein, na dann halt am nächsten….

Tom, CB‘93

Should I believe?!?

27. April 2024

Oh Herr, ich hatte Zweifel, mein Glaube war schwach. Ich glaube wieder. Dann kam die Minute 24., wo der Hoffenheimer (war es Kramaric?), den Ball auf den Punkt legte und Stieler vom VAR informiert wurde, kein Elfer von Hofmann an Weghorst. Da war der erste erlösende Jubel des Abends im Ruhrstadion. Ein Wunder wie das Tor von Stöger?,

Bochum hatte vor 24.300 Fans fünfzehn Minuten ein Feuerwerk abgebrannt und war Freitagabend heiß wie das Fett am Grill der alten Kottlettschmiede. Bochum brannte und erarbeitete sich 4-5 Chancen, traf aber nicht, Hoffe schwamm in der Anfangsphase, kam zu wenig Entlastung mit Weghorst, Beier und Kramaric. Da war PM bestimmt unzufrieden mit seiner Startruppe. Heiko Butscher und Fabian hatten Gespräche geführt und die zeigten endlich Wirkung. Aber wenn dieses 0-1 gefallen wäre, wer weiß.

Aber es gab das 0-1 nicht und dann hatte Stöger einen Freistoß, den er unnachahmlich ins Tor haute und es gab kollektiven Jubel, wow, was für eine Stimmung am Freitagabend. 1-0 per Freistoß zur völlig verdienten Führung. Und Bochum setzte nach: Ging auf Sieg!

Dann kam der zuletzt starke Passlack, wichste drauf (nach eigenem langen Ball) und machte das 2-0. Wow, Ekstase auf den Rängen. Die Wiedergeburt des VfL so lange nach Ostern, Herr?

Es war Jubel zur Pause (7 Minuten Nachspielzeit?), 2-0 in der 47. Minute - die TSG wie gegen Mainz blass. Die Kölner werden sich bei diesem Club von Herrn H. Sicher „bedanken“.

Bochum war es egal, dass die TSG phasenweise pomadig wirkte und nichts wirklich entgegenzusetzen hatte. Bochum heiß wie Fritten.

Aber Bochum tat nach dem Pausentee das richtige und setzte nach. Ich habe Hofmann und Broschinsky noch nie so kämpfen sehen, allerdings hätten sie manchmal das 3-0 machen müssen. Aber die Spieler forderten in Kampfpausen immer wieder auf lauter zu sein. Stark!

Das machte der Stöger, brennen, er setzte nach - und das 3-0 fiel dann erneut hochverdient und die Pyros - waren heiß und- erzeugten - Freudenfeuer. Bochum brannte kollektiv. Stöger damit Man-of-the-Match.

Dann fehlt nach dem furiosem Start etwas der Drive, weiter Gas zu geben, und Hoffe wechselte viel und dann kam das 3-1 und damit war Bochums Offensive zwar nicht matt gesetzt, zumal Asano noch kam. Aber klar, die Ängste kamen wieder. Was wenn das 3-3 ausgeht? Was wenn das nicht gewonnen wird, Platz 17?

Aber dann ein langer Ball und der Hoffenheimer lupfte clever über Riemann 3-2. Wie einfach das dann geht, Bochum auszuhebeln! Aber es fiel nur (!) das 3-2, dann hatte Asano noch ein Ding zum möglichen 4-2 und es nützte alle Kraichgauer Bemühung nicht mehr, die Schlussoffensive wurde abgewehrt und alle waren am Ende glücklich und leer. Bochum hatte im neunten Spiel nach 3-2 gegen die Bayern Hoffenheim (wie auch Stuttgart!) zu Hause besiegt.

Der VfL macht zumindest die Relegation sicher, falls Köln in Mainz verlöre, was niemand in Bochum hofft. Damit Mainz am Ende nicht genug Punkte hat…

Bochum springt überraschend klar aus der Kiste und schöpft neue Hoffnung auf ein neues Do-or-die-Spiel in Union. Lasst uns nach Bremen und Berlin reisen, damit man nicht noch nach Düsseldorf muss.

Berlin kann der VfL ja manchmal.

Hoffen wir und glauben wir.

I sometimes believe.

Kai aus der Kiste war gestern nicht.

Tom,CB‘93

P.S.: Glückwunsch an Aachen zum Wiederaufstieg in die Dritte Liga!

HOFFnungslosigkeit Anna Casse

25. April 2024

Zeit der markigen Durchhalte-Parolen, der finalen, wirkungslosen Aufrufe und der ausgerufenen Endspiele, Freitag Abend geht es ab 20.30 Uhr für den VfL Bochum gegen Hoffenheim wieder los zu einem dieser absoluten Endspiele im geliebten, heimischen Ruhrstadion. Da muss ein Sieg her gegen HOFFE, aber wie?

Flutlicht, Fiege, Bratwurst und der Geruch des heimischen Rasens, all das liebt man ja eigentlich Anne Castroper, all das ist eigentlich Feiertag; Spaß und Vorfreude. Doch diesen Freitag ist nur noch Abstiegs-Angst da, was den VfL angeht. Bochum taumelt seit dem 3-2 Anfang Februar nur noch hilflos nach unten.

Der Vorstand und die sportliche Leitung beschäftigten sich gefühlt mehr mit dem Stadion, der zweiten Mannschaft und den Damen, als ihrem Flagschiff Verstärkungen zu kommen zu lassen, im Winter wurde total gepennt.

Letsch wurde dann hektisch (zu spät, zu früh?) entlassen, Butscher blieb bislang wirkungslos im Ergebnis - und nun soll ausgerechnet gegen Kramaric, Weghorst und Beier, die löchrige Abwehr um Riemann, Schlotterbeck, Masovic und Bernardo stehen? Und dann daheim gegen UNSCHLAGBAR Leverkusen???? Was ist eigentlich mit Ordets, warum spielt der gar keine Rolle mehr? Warum haben Gamboa und Soares keine Chance mehr, obwohl man wieder 60 Gegentore frass , in Köln sogar in der Nachspielzeit ZWEI, obwohl man gefühlt 7 Innenverteidiger einwechselte? Dann endlich handelte die sportliche Leitung, vermutlich zu spät um wirkungsvoll was zu ändern, Letsch wurde zum Bauernopfer.

Aber da ist man wenigstens mit der TSG gemein, die frassen ebenso 60 Gegentore. Also müsste es Freitag ein 2-3, 3-4, 4-5, eben ein Tore-Spektakel geben? Abwarten. Und bestenfalls ist eine Relegation gegen Fortuna drin, I shiver. Ja, so geht es vielen Fans, sie haben den Glauben verloren.

Butscher und Schlotterbeck gaben derweil die Endspielfloskeln aus, der Neucoach führte wie Fabian nun endlich Gespräche und es änderte sich in Wolfsburg - nur was für die Statistik-, die Wölfe waren schwach wie nie und siegten erstmals 2024 daheim 1-0 gegen die Auswärtskönige: Es rächt sich einfach, dass man weder im Sommer noch in der Winterpause in einen wettbewerbsfähigen Stürmer investierte, wenn Broschinsky den Ball kriegt, hat man Angst, dass er sich bei der Ballannahme wehtut. Ähnliches gilt für Hofmann und Asano, der auszufallen droht, sind in der Formkrise. Was ist denn mit Paciencia, ein Rätsel wie Ordets: Kwarteng werden wir vermutlich auch nicht mehr sehen und dann bleibt noch Daschner, der morgen vielleicht startet. Der Sturm eine weitere Problemzone - und das Mittelfeld hängt zu sehr vom zu Union strebenden Stöger ab, der alles tun wird, gegen Berlin nicht zu spielen. Ein weiteres Endspiel ohne Chance an der Försterei, was man am Ende verliert?

Der Sturm von Bochum ist derzeit sowas wie die Marine der Schweiz. Nur der Efzeh wirkt ähnlich schwach besetzt und allenfalls Darmstadt. So wird man halt bestenfalls 16.

Das ist bei Pellegrinos Team völlig anders, die haben mit Beier (Neunationalspieler), dem abgewichsten Kramaric und Dutch W. Weghorst natürlich Chancen uns morgen in die 2. Liga zu schießen, vor allem wenn Köln in Mainz gewänne, was natürlich auch erst mal graue Theorie ist. Mainz ist ein Team der Stunde und wir schwächste Rückrundenmannschaft.

Wie soll man so spät das Ruder rumreißen? Das fragen sich die treuen Fans und Butscher und Fabian haben nun Gespräche geführt, die sicher schon in der kurzen Winterpause wichtig gewesen wären.

Die Hauptschuld an der Misere trägt Fabian, der die Planung mit der von Letsch auf die Dreierkette anvisierte Mannschaft passieren ließ und sich dann wunderte, warum man damit, plus mit dem lauen Sturm, eine katastrophale Rückrunde spielte, die einen verdienten Abstieg suggeriert. Darüber wird man im Ende Mai reden müssen.

Dann wurde nach dem Suddendeath - und dem Wechselchaos von Köln - hektisch die Reißleine gezogen und ohne Alternativen der nette Heiko Butscher als Plan C-D präsentiert, der kurzfristig den gordischen Knoten zerschlagen soll. Fabian wirkte dabei erneut auf vielen Ebenen überfordert. Er tat einem fast schon leid. Die Bochumfans ertrugen das Schauspiel fast schweigend und etwas ratlos, in gewohnter Nibelungentreue.

Bochum muss also Freitag siegen und die Fans werden da sein und ich denke auch die Mannschaft wird alles versuchen, nur es fehlt überall an Qualitität und Butscher konnte an der Struktur nur wenig ändern, also änderte sich auch nichts. Geduld werden wir brauchen und FIEGE.

Blöderweise hat man nun zu Hause zwei bärenbstarke Gegner und auswärts die schlagbaren. Klingt ungut. Oder wie Butscher sagen würden, wir geben nicht auf.

Aber warum soll man anderseits vorher aufgeben, bevor man gegen Hoffenheim spielt, sicherlich eine launische Diva, da könnte was gehen.Das muss man nicht vorab abschenken, gerade zu Hause.

Im Hinspiel verlor man knapp und morgen wird eh wieder alles anders als gedacht.

Mein Tip dennoch, 2-3!

Von VfL4u (THX!)

Freitag, 26.04.24, 20:30 Uhr, Vonovia-Ruhrstadion

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg, pfiff den VfL zuletzt beim 1:1 gegen Bremen im Januar)
Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Mark Borsch (Mönchengladbach)
4. Offizieller: Dr. Robert Kampka (Mainz)
Video-Assistenten: Günter Perl (Pullach im Isartal), Dr. Martin Thomsen (Kleve)

Hinspiel: TSG - VfL 3:1 (08.12.23; Masovic (ET), Kramaric, Bebou; Paciencia)

Voraussichtliche Aufstellungen:
VfL: Riemann - Bernardo, Schlotterbeck, Ordets (Masovic), Passlack (Oermann) - Losilla, Stöger, Bero (Förster) - Broschinski (Wittek), Hofmann, Asano (Daschner)
TSG: Baumann - Drexler (Brooks), Grillitsch, Kabak - Skov (Jurasek), Kramaric, Tohumcu (Stach), Prömel, Kaderabek - Beier, Weghorst

Ausfälle VfL: Michael Esser (Knie), Patrick Osterhage, Christopher Antwi-Adjei (beide Gelbsperre), Moritz-Broni Kwarteng (Knie)
Ausfälle TSG: Stanley Nsoki (Hüfte), Marco John, Mergim Berisha (beide Kreuzbandriss), Dennis Geiger (Oberschenkel)

Seitenwechsler: - / Michael Esser, Danilo, Felix Passlack, Moritz-Broni Kwarteng

Tom, CB‘93

P.S.: Gruß natürlich an Hoffenheim-Kai, danke für die Tabelle