My own personal Judas

17. Juni 2013

Der gemeine Bochumer schielt nach der Sonne, dem Urlaub und er linst etwas nach vorne. Er erhascht einen Blick auf neue wie Sukuta-Paso, Bastians oder Butscher, ist erfreut, dass Avici nicht kommt oder weint Kramer sowie Ratsche eine Träne nach. Doch Goretzka, den will man anna Castroper nicht für 2,8 Mios an “den Todfeind aus Schalke” verscherbelt wissen. Es wird so kommen - (MINDESTENS!) und am Ende wird man jubeln müssen, wenn Draxler, Clemens und eben der Bochumer Junge Goretzka in der Championsleague in Königsblau jubeln. So ist das Geschäft und so war’s schon immer: Aber dass es so schnell geht, das ist (fast) neu. Ein Özil spielte nie für RWE und auch Gündogan nie für den VfL in der ersten Liga. Wenn nun Goretzka für 2,8 bis 3,1 Millionen wechselt in die Veltins-Arena, ist das normal und doch schrecklich für die VfL-Seele. Bochum muss seine Zukunft verkaufen, fast wie in den frühen Achtzigern, bevor der jüngst verstorbene Altegoer in den Vorstand kam. Damit es Bochum nicht wie dem armen Duisburg (oder RWE und RWO) geht, muss der VfL verkaufen. Und genau dann geht es Bochum wie den anderen Pottclubs. Aber für so wenig an die Ückendorfer? Normales Geschäft, doch der VfL-Vorstand kämpft diesmal und dementiert die Klausel, über die RS und Kicker berichten. Oder will man nur 200.000 Euro mehr rausschlagen von Seiten des VfL? Doch was heißt nur, weder eine kleine Summe ist “unwichtig für den VfL”, noch können sich Schwenken (und Hochstätter) erlauben - wie im Fall Sestak - wieder Käse zu bauen. Nein, der aktuelle Vorstand kämpft und ein Schalker namens Neururer steht zZ auf der Seite des VfL. Ändern wird’s wenig, denn es geht ums Geld.
Oder gehts doch um “Verrat”, der Judaslohn sind 30 Silberlinge, denn ein Bochumer kann kein Schalker sein! Das ist für viele noch unglaublicher als ein Wechsel zum BVB. Aber auch das geht. Ein “Judas” ist hier ein Heilsbringer, weil ohne seine Vertragsverlängerung plus die Klausel bekäme der Verein nix. Und Abi kann der Junge in der Heimat auch bauen….aber trotzdem, sowas macht man nicht….oder doch?
Und Held sammelt junge, talentierte Spieler für “kleines” Geld….gar nicht so dumm für einen Schalker….Für Draxler kriegte er 45 Mios….o tempora…o mores…

Tom, vom Anti-Meineid-Commando

Amatör

12. Juni 2013

Gestern  verloren  sich  180  Unentwegte beim letzten Viertligaspiele  der Kölner Amateure gegen die Bochumer Amateure am Geißbockheim. Die 30 Bochumer im Gästeblock des Franz- Kremers-Stadions sahen nur die weißen Kölner spielen in der Anfangsphase und hätten früh zurückliegen können.

Bochums U23 fand  heute praktisch nicht statt und sah nicht nach dem Team aus, das 14 Spiele nicht verloren hatte, zumindest ihr Standardergebnis Remis, hier 0-0, hatte Bestand.

Weiter machte das Team von Stephan Engels Druck, obwohl  man schon eine Woche zuvor gegen die Gladbacher Amateure abgestiegen war. Und nun hoffte man auf den Lizenzentzug des WSW, die Kölner Planung ist dieses Jahr speziell. Es sollte so kommen, Köln hat nächstes Jahr drei Team in der Regionalliga.

Aber Bochum spielte mau und ging glücklich in die Pause, weil niemand traf. Die rot-weißen Cheerleader waren schon nach 10 Minuten nach Hause gegangen, jeder dachte wahrscheinlich schon an die Championsleaguesrecken am Abend, aber hier konnte man einen Götze live spielen sehen, sogar in blauer Farbe.

Das 1-0 fiel dann durch einen Pass von Mario Engels, den Sohn des Trainers, fehlen nur noch Cullmann und andere FC-Verwandtschaftsbeziehungen im Team des Ex-Trainers Lottner. Aber Kölns Zwote war besser, aber just in dem Moment, wo Bochum Druck machte, fiel das 1-0. Der Stürmer der Bochumer sah aus wie Scheidhauer, spielte auch so und traf auch so nicht. Nur einmal traf der VfL das Aluminium, sonst spielten meist die Domstädter. Zum Glück führte MSV 2 gegen F95 2, doch letztendlich rettete das 1-4 der Wuppertaler in Verl die Westfalen. Mal wieder nen Klassenerhalt bei einer Niederlage feiern, das scheint dieses Jahr Bochumer recht zu sein. Egal, beide Mannschaften hielten 2013 die Klasse, das zählt und mehr war auch drin, auch nicht bei den Amas.

Als man gegen 19.00 Uhr im Stadtgarten ankam, sah man eine 60-40 % Auslastung der Disco zugunsten des BVB, die ab 20.45 Uhr laut wurde, weil Bayern nervös wirkte und dem brutalen Anfangspressing von Klopps Team überrollt wirkte, nur der Ex-Schalker Neuer warf sich Reus und Co tapfer entgegen. Sollte Bayern nach Inter Mailand und Chelsea sich nun auch Dortmund beugen müssen. Dampfplauderer Klopp machte den Peter und stellte den BVB als Underdog dar, fast wie der VfL im Revier und er sprach von Nackttänzen, die keiner sehen will.  Nun sexuelle Neigungen konnte man bei Spiel weniger ausleben, aber der FCB kam zurück ins Spiel und zu ersten Chancen, Robben schien wieder der Finalseuchenvogel zu werden. Die Modetrikotträger, viele Mädels im BVB-Dress, zischten ihr Kölsch und taten fachkundig beim 0-0 zur Halbzeit.

Neben der kuriosen Anfangshow mit englischen Langbogenschützen (wo war die Spitfire?), sollten die Fans auf beiden Seiten einerseits zeigen, was Vollkommerz bedeutet, andererseits machten beide Fanlager auch gut Gas, im Stadion besonders die Bayernfans.

Dass Bayern stärker werden würde, war bei dem brutalen Anfangstempo fast logisch, der BVB hatte das 1-0 versäumt und Götze fehlte den Dortmunder mehr als erwartet. Lewandowski  bekam es hart von Ribery und wird (vermutlich) wie Götze im nächsten Jahr in Rot spielen, ein geiler Stürmer, der gestern leer ausging.

Das 1-0 durch Mandzukic sollte wie das 1-0 durch Müller im Finale Dohaom nicht die Entscheidung sein, obwohl der FCB nun das bessere, weil physisch präsentere Team sein. Der Dante ging so ungeschickt zum Ball, dass der alles Laufen lassenden Italiener nun Strafstoß gab, den Ex-Bochumer Gündogan vergab. Ihr erinnert Euch, der dem Koller keine Erstligaphysis attestiert hatte! Er traf zum 1-1 und wer nun dachte, es wäre wieder offen hatte recht und unrecht zugleich. Denn Bayern war einfach stärker und drückte, doch der BVB versuchte Nadelstiche, aber ein Großkreutz ist auf dem Niveau (zumindest dauerhaft) überfordert, auch wenn das Kollektiv ihn mittrug. Als schon alle dachten, den Weidenfeller und den Neuer überwindet heute keiner mehr, machte Robben frei vor dem BVB-Tor das 2-1 in der 88. Minute. Grausam wie einst Drogba oder Sheringham wurde nun Dortmund geköpft und in München, Bochum oder Schalke konnte man Erleichterung hören. Ein Glück, der BVB holt nicht im dritten Jahr den vierten Titel dachten sich viele Bochumer.

Darauf kann Peter gerne mal einen Tanz tanzen, Herr Klopp.

Tom, CB’93, forverer Bochum und der FCB’93

 

 

Ich, Peter

22. Mai 2013

Der Artikel von Oliver Bitter im Pfingstmontagskicker trug den Titel “Ich, Peter!” und trug dem z.Z. erfolgreichen Trainerselbstdarsteller aus Haltern Rechnung - und der ist für uns Bochumer Hoffnungsmacher, Trommler und Mahner zugleich. Was kann Peter Neururer wirklich - 10 Jahre nach seinem großen Triumph mit dem VfL im UEFA-Cup und ein Jahr nach seinem Infarkt?

Mit vier Siegen in Folge (!) und drei fast vollen Ruhrstadien (!!!) sowie Medienpräsenz (von Hamburg nach München) hatte der unter der Woche in Sport 1 blau-weiß gefärbte Trainerfreak dem VfL Bochum erneut seinen Stempel aufgesetzt (das Team figthete!) und ihn gerettet und auch seine alten Feinde unter den Fans bestätigt (Ein “Neururer raus!” Banner hing in der Ostkurve in der Sonne), als er dem VfL-Vorstand seine Bedingungen vorschlug und Villis nicht so richtig begeisterte (Jan, Björn und Bernd wird er nur sehr vielleicht begeistern!). Er, der nur in Bochum Zauberer aussem Pott, bekam gestern seinen Zweijahresvertrag (plus Option?). Er will mit Funny, Reis und Co (ohne Wollitz!) sowie dem VfL mittelfristig nach oben, in die erste Bundesliga. Klar, der Mann polarisiert schon wieder, auch ohne Tanzeinlage vor der OST. Konfetti gab’s trotzdem. Nach zwei Niederlagen gegen FSV Frankfurt und Union Berlin sagen manche, “er redet schon wieder schneller als er denkt” andere und “der Zauber verflüchtigt sich schon wieder” sagen einige. Das Team scheint im zweiten Jahr zu schwach für mehr als den Klassenerhalt. Man verlor zweimal 1-2 gegen Union Berlin, weil dieses Team einfach zweimal besser war, auch mit Pfertzel und Kopplin!

Dabei hätte das Team von Luthe. Malle, Dabro, Freier und Dedic vor 24.500 Livezeugen im blau-weißen Paierregen im prallen Sonnenschein Sonntag Mittag nochmal spielerische Showpunkte bieten können. Doch zunächst machten beide Teams wenig, Sommerfußball und Alibigezocke. Nach 20 Minuten hatte der Unioner Nemec eine Chance, die Esser vereitelte. Doch Dedic und Tasaka machten es auch nicht besser vor der West. Es blieb beim 0-0, auch zur Pause, wobei Toski nochmal Haas prüfte.

Zwei Leute aus dem Pott dominierten die 2. Halbzeit. Pottler Neuhaus hatte seine Jungs noch mal motiviert und die rot-weißen kamen heiß aus der Pause. Der heimgekehrte Türke Özbek verwertete eine Ecke von Union-Legende Mattuschka zum 0-1 per Kopf, er chippte ein weil Aqua mal wieder pennte. Er verpasste das Minimalfoulspiel. Er enttäuschte wie Dedic (geht), Toski und Tasaka den Trainer Peter Neururer. Lumb war gut, doch leider geht er wohl auch. Schade.

Ex RWE’ler Özbek bereitete das 0-2 aus abseitsverdächtiger Position vor und Skrzybinski machte sein erstes Tor für Union Berlin. Die Eisernen drängten vor 1000 Gästefans auf ihrer Seite auf das 0-3, doch der Lupfer von Mattuschka traf nur die Latte. Puh, Glück gehabt, es sah 10 Minuten nach einem Debakel aus. Die Luft schien trotzdem raus, die Auswärtsmisere der Wulheider sollte am 34. Spieltag beendet werden, auch wenn Kramer zum 1-2 gegen die Schlosserjungs traf und Youngster Holthaus noch kam.

Granate Gelashivili wirkte eher wie ein Abwehrspieler der Unioner als ein Stürmer der Bochumer. Mit Aydin hätte man noch mal eine Chance gehabt, zumindest bei Standards.

So verlor man wieder 1-2 und wurde 14.! Es wurden einfach in Halbzeit eins zu viele Chancen vergeben und am Ende hatte man schlicht keine zum 2-2. Verdiente Niederlage!

Vielleicht hatte es ja was Gutes, denn so sah man, was man schon in der Saisonvorbereitung sah: dieses Team ist zu schwach, wenn auch stärker als Regensburg, Sandhausen, Dresden und Aue war und das auch nur dank des Schlussspurts unter Peter Neururer, dem dafür Dank von den Fans zuteil wurde.

Dass man sieben Spieler verabschiedete, sollte nicht bei jedem Player wehtun, bei Kramer und Ratsche schon. Applaus gabs im weiten Rund. Peter kann nun neu aufbauen und sein Trommeln und Werben tut dem Verein ohne Zweifel gut, aber seine Vorschnelligkeiten, sein großes Mundwerk und sein über das Ziel hinausschießen machen den Verein immer abhängiger von seiner Person.

Ob’s eine gute Zukunft wird, das weiß niemand. Viele hofften Sonntag bei Fiege, Palaver und Wurst auf gute Zeiten. Nicht nur die Brigade Bochum war euphorisch am Zaun. Alle waren an den Feiertagen gut drauf und wollten Spaß haben. Diesen Schwung gilt es mit solider Arbeit zu nutzen, doch Pflegefälle wie Chaftar, Rothenbach, Gelashvili und Bertram hängen dem Team am Bein. Vielleicht können sie den VfL Amateuren am Samstag bei den Kölner Amateuren helfen, Scheidhauer traf ja zumindest in der vierten Liga mal (und bei 60zig!).

Es war wieder einmal eine zähe Spielzeit mit Happy End, aber endlos ist die Geduld der Bochumer auch mit Peter nicht. Nun baut ein Team, das Stadion steht ja schon seit 1979! Wir kommen eh wieder…

Tom, CB’93

P.S.: Hut ab vor den Berliner Fans und ihrer Party, dazu das Nina Hagen Style Madel mit Pipilangstrumpffrisur plus weißer Strumpfhose und Tatoos.

Abschied

16. Mai 2013

Wenn diesen Pfingstsonntag die Eisernen aus Köpenick im vollen Ruhrstadion in Rot-Weiß vorspielen, dann gehts für Blau-Weiß zum Glück nur noch um Ehre, Gummipunkte und ums liebe Geld.

Es geht aber auch, bei vermutlich miesem Wetter, um Gefühle von Dank, Gleichgültigkeit und Abschied. Es geht um einen guten Abschied, nachdem man beim FSV verlor. Fast egal, es war der Klassenerhalt und Aue oder Dresden fordern nun Heidenheim-

Es werden die 26.000 Bochumer dem Peter danken, der uns vor der Dritten Liga rettete. Ihm gebührt ein ganz ehrlicher Dank. Schon in Frankfurt hörte der unter der Woche blau-weiß gefärbte mediale Zottelkopf ihn feiernden Sprechchöre.

Bleibt er Trainer, wird er Sportdirektor mit Pele Wollitz zusammen, bleibt er ein Team mit Funny, Reis und der Knüwe bleibt Sportdirektor oder geht er gar auch wie Kramer und Ratsche? Sie werden dem Mittelfeld fehlen, aber bleiben Tasaka und Goretzka?

Und was ist Gelashvili, Iashvili und Dabro? Steht Delura noch eine Saison durch und kommt Asamoha (würg!), um Aydin zu helfen, wenn Dedic ebenfalls (nach Dresden?)

Fragen über Fragen. Der Abschied einiger Protagonisten rückt näher, die Fans werden bleiben und wollen 2014 nicht so zittern wie 2012 und 2013, wo man nur knapp dem Abstieg in die Dritte Liga entrann.

Wie lange noch? Oder gehts mit Peter ins Mittelfeld und wir können 2015 bis 2016 dann oben angreifen? Die Fans hoffen auf bessere Zeiten mit Neururer.

Sonntag wird Luthe das Team anführen, dazu Lumb (auch ohne Vertrag!), Malle, Aqua, Freier (?) — Kramer -  Goretzka — Ratsche - Tsasaka - Dedic - Delura (Iashvili).

Union Berlin kommt mit Legende Matuschka, mit einem Trainer Neuhaus aus dem Pott, mit zwei Ex-Bochumern wie Pferzel und Kopplin, sowie vorne mit Terodde und einer Vereinsfamilie, die intakt scheint. Selbst gebautes Stadion, gutes Image, moderne Rebellen neben Pauli, kein richtiger Ostmief, sondern Hauptstadt in sympathisch, dazu nette Fans aus der Wuhlheide, auch wenn Hertha, Dynamo Berlin und Babelsberg das sicher anders sehen. Die 1000 Unioner sind herzlich wilkommen.

Danach grillen die Ultras und viele Fiege werden getrunken werden: Wir nehmen Abschied und ich bin etwas froh, dass es vorbei ist und wir drin blieben. Ich nehme Abschied und freu mich auf das Neue.

Mit und ohne Peter…wir werden sehen. Leider, leider ohne Bernie….wir werden dich im Herzen tragen!

 

Tom, CB’93 

P.S.: 2-1 gegen Berlin wegen der Statistik und weil Peter es sagt

Ja schade!

12. Mai 2013

Vielleicht ist es ungerecht nach all dem Leiden bei VfL-Niederlagen, aber irgendwie war die Erleichterung heute nur so ein wenig da, als der Schiri um 15.15 abpfiff, weil man da wieder 2-1 verloren hatte - gegen den FSV Frankfurt. Das war ja nichts anderes als im Hinspiel, die Frankfurter spielen unter Benno Möhlmann îhre beste Saison aller Zeiten (!). Chapeau !! Es war zwar glücklich für die Hessen, aber man erkannte: Peter kann halt leider auch verlieren. Rettung trotz Niederlage, weil auch Randale Dresden und W. Aue verloren. Peter - der Messias -  hatte wieder mal das Glück des Tüchtigen erzwungen, aber diesmal ohne zu siegen und selbst dann wollten die 3000 Bochumer ihn feiern bzw. tanzen sehen. Er machte es nicht. Die Fans feierten dann mit Luthe und dem Team auf dem Zaun.

Die 2-2 oder 1-1 Sache, die ich getippt hatte, wurde nicht wahr, weil Bochum das Glück fehlte, was man in den vorigen vier siegreichen Partien gehabt hatte. Es fehlte auch der Killerinstinkt vor dem Tor (plus Klandt im FSV-Tor) und m an wusste am Ende, dass selbst die Pleite reicht.

Die knapp 7500 Fans in der kleinen Volksbankarena wussten schon vorher: Der VfL konnte theoretisch die Klasse halten, wenn er verlor und die kleinen, sympathischen Frankfurter siegen und trotzdem blieb der FCK vor ihnen. Genau so sollte es kommen.

Der kurze Wolkenbruch tat der Bochumer Pyroshow nix, aber das 1-0 sollte erst Mitte der 1. Halbzeit durch Gauß (geht zum FCK) fallen, weil Malle und Auqistapace wie die Alten Herren von der Castroper spielten. Dedic vergab im Anschluss ein Riesending von Delura. Es half nix, 1-0 für die Bornheimer zur Halbzeit, verdient. Sie hatten mehr vom Spiel. Peter brachte Toski und Iashvili, deren Kombination das 1-1 brachte. Verdient, denn nun spielten nur die Weißen. Das 1-2 verhinderte Klandt gegen Goretzka in seiner Lernsaison. Schade, denn das 2-1 fiel aus dem Nichts bei bestem Aprilwetter im Mai. Verhoek nutzte einen die Bochumer Spieler narrenden Frankfurter Pass von Topscorer Kapplani, wieder pennten dabei Malle und Aquamen, der später wenigstens Wuppec sein Trikot gab. 2-1, dabei verletzte sich der Torschütze .Die beiden VfL-IVs hatten keinen guten Sonntag.

Das 2-2 wurde vergeben durch Tasaka, die Dresdener und Auer lagen zurück, nur Braunschweig war mal wieder die Betrüger des We (5-1 gegen Pauli verloren), wie letztes We Paderborn. Danke für Nichts. Leider machte Goalie Klandt den Unterschied, er konnte zweimal top parieren. Kein Remis!

Im CB-Talk in der Kurve war man sich einig. Schade, denn ein 2-2 wäre einfach irgendwie schöner gewesen zum Klassenerhalt. So ging es in den nettogesponsorten Bussen nach Bochum über die Sauerlandlinie zurück oder für mich über die A3 zurück ins Nest. Man ist genau wie FSV Frankfurt, Bielefeld, Karlsruhe, 60 oder Köln ein weiteres Jahr in der 2. Liga und der VfL Bochum nur dank Peter Neururer. Doch nun, da der Zauber etwas weg ist, brauchen wir wieder einen Plan für die neue Saison 2013/2014 und etwas Bier gegen Union Berlin.

Ach ja, dann sind noch zwei Endspiele des FC Bayern München…

Ja, schade, ein Punkt wäre heute trotzdem besser gewesen. Er war drin und wäre verdient gewesen.

 

Tom,CB’93

P.S.: Gruss an die Jungs aus Hanau/Bad Hersfeld sowie an die Brigade, die in voller Stärke da war!

 

Die Tom MacGregor Partei!

9. Mai 2013

Ich weiß, es ist hart für Euch, aber ich habe mich entschlossen in die deutsche Politik zu gehen, wie einst Andreotti in Italien, Jello Biafra in San Fran (USA), nur ohne die Musik, ohne linke Attitüde von Joshka (zu ausgelutscht) und ohne Witz.

Die TMGP werde ich demnächst gründen. Versprochen. Ziel: Weltherrschaft, Egolotion und kein Billigbier aus Dortmund. Warum ich das tue, was so viele versuchten und scheiterten? RUHM, EGO, Geld, Langeweile.  Ach - und der VfL Bochum braucht auch viieeeeeeeeeeel Geld zum Aufstieg 2015 und ich brauche ein Haus auf Hawai, in Saarbrücken (Lafontainsstyle à la Toskanavilla) und in den Rockies (mit Bärenfell wie Clint). Dazu will ich dem VfL den eitlen CR7 plus Lewandowski kaufen (völlig übertriebene Aktion) und den kleinen FSV Frankfurt nehm ich mir als Spielzeug (Red Bull verbiete ich, crazy!), weil ich die dortige Rostbratwurst vom Grill, das kleine Stadion am Bornheimer Hang mag und volksnah sein will, ohne prollig zu sein wie die Geißens oder der Wendler. Etwas Rebellion gegen was auch immer (die Gesellschaft, den Staat und David Guetta), nur nicht zu verrückt wie Manson, Charlie Sheen oder Lindsay Lohan, denn ich will profitieren ohne dabei wie ein Steuer-Rafki à la Uli Hoeneß zu wirken. Meine beschissenen Vorträge kosten 20.000 Euro die Minute: Spenden, leckt mich!

Ein paar Forderungen hab ich: als erstes generelle Steuererhöhungen von 42 auf 60 % für alle (auch Ärzte, Bettler, Anwälte, Obdachlose, reiche Erben und besoffene Harzer) und die Aufstockung der Bundesliga auf 39 Vereine plus mehr Kreisverkehre im Schienenverkehr. Einen militärischen Überfall auf die Kackschweiz in drei Wochen (Koller verhaften lassen), davon träum ich schon lange. BVB und Schalke kriegen keine Lizenz, es gibt BIO-Bratwurst von Dönninghaus in allen Stadien plus Fiege. Kölsch darf sich genau wie Alt nicht mehr Bier nennen, sondern nur bierähnliches Getränk. Ich verbiete die Piratenpartei, Zigarettenautomaten und die Grünen müssen ihren Oberlehrer-Wahlkampf in Texas auf Esperanto machen. Ich kämpfe für eine bessere Welt, eine Tomwelt. Mein Blog muss in jeder Zeitung stehen, sogar in der In Touch. Dafür werde ich von der Arbeit freigestellt (bin eh vormittags nur voll) und als Gendermainstreamingbeauftragter meiner Partei darf ich weltweit Models casten: GEGEN die Magersucht und rechts.

Ich verbiete Wein unter 5 Euro, die Steuer-CDs werden den Taliban und den Al Aksa Brigaden übergeben. In allen Gerichten werden VfL-Embleme und Scarlett Johanson aufgehangen und Heterosexualität wird per Paragraph 176 § verboten. Ich, Vorsitzender der TMGP, kriege eine Pension von 25.000 Euro. Nur ich, der Rest muss sparen, in meiner “Eure Armut kotzt mich an!”-Kampagne lach ich Fans von Alemania Aachen aus und alle Wähler der AFD. Bochum wird Serienmeister wie der BFC DYNAMO BERLIN in der DDR, der BVB kriegt alle Meisterschaften wegen Lizenzbetrug 2004 aberkannt genau wie Eintracht Braunschweig die Meisterschaft von 1967. Wenn ihr mich wählt, wählt ihr Chaos, Korruption, Egomanie und staatliche Misswirtschaft. Aber keine Angst, ich hab nix mit den Linken zu tun oder MG. Kennt ihr noch die MG-Zeitung an den Gymnasien der Achtziger?  So was werd ich wieder auflegen lassen…

Peter Neururer wird alle Jesusdarstellungen ersetzen und kriegt einen Lebenslangvertrag beim VfL Bochum 1848! Das Commando baut sich endlich seine Sauna in die Westkurve und Grönemeyer tritt vor jedem Heimspiel auf.

Am Sonntag fahr ich im nagelneuen Kraftdurchfreudeauto nach Frankfurt zum Bornheimer Hang mit Tempo 210  (!!!),und d.h. ich veräppel die deutsche Beamtenpartei, die Grünen, mit dem Song von Markus “Ich geb Gas, ich hab Spaß!”. Dann mach ich eine Koalition mit denen, ich stehe auf unshaved ;-) )) und Eierlikör mit Udo Lindenberg.

Nein, die 3000 Bochumer, die Sonntagmittag nach Frankfurt fahren, wollen von so einem Scheiß, den ich hier schreibe, nix wissen. Genauso wenig wie von Claudia Roths Hotelgardinenhalstüchern oder Ströbeles Spontiaktionen von 1981. Rebellion um ihrer Selbst Willen, erst wild wie Hip Hop, um dann langweilig und wohlhabend zu werden, das hab ich auch vor, ihr Ottos. Und dann werd ich nur noch altklug rumlabern wie Cohn-Bendit und mit Rösler Rollenspiele in Mittelerde spielen.

Nein, die Fans des VfL wollen lieber den 5. Sieg mit Peter, der nun auch über das Wasser des Main gehen kann. Ob’s klappt? Ob der Klassenerhalt doch gegen Union klargemacht wird? Zwei Punkte braucht man noch.

Aydin wird nicht mehr helfen, der wird Intergrationsbeauftragter: Peter, the great,  könnte mal wieder so spielen: Luthe — Lumb — Aqua - Malle — Freier — Kramer - Goretzka [die TMGP befiehlt zu bleiben] - Ratsche [darf nicht zu Pauli] - Delura (muss fit werden) - Tasaka -Dedic - Scheidhauer …..Bochum darf immer mit 12 Spielern spielen, der Gegner Sonnntag nur kurz zu zehnt. Ich schmiere auch Schiris.

Frankfurt, der FSV, schafft mit Benno eine Traumsaison und da kann man als Bochumer nur den Hut vor ziehen. Mit einem Minietat und Spielern wie Klandt, Yelen, Schlicke und Co (ohne Wunderlich und Mölders) war man bis letzten Sonntag “uff de Betze” Kandidat für Platz Drei. Vorbei, das 4-1 hat’s gesmashed, genau wie das 2-1 des VfL gegen die kopfschwachen Kölner. Träume zerplatzten wie Seifenblasen oder die Gleichheitsträume der Weltverbessererparteien. Angela Merkel muss unter meiner Regentschaft Uncle Sam-Wear tragen und das Commando kriegt endlich seine graue Jogger Edition.

Nein, am Sonntag in Frankfurt-Bornheim wird’s nicht einfach, doch Peter wird’s irgendwie schon eintüten. Die kleenen Hessen um Topscorer Kapplani und Vorhoek  werden scoren und wir auch. Poussierlich sind sie nicht. Ich tipp ein kanppes 2-2, denn noch hab ich nicht die absolute Mehrheit. Ich kann noch nicht, so wie Nordkoreas Dikatator, Spieler ins Umerziehungslager schicken.

Ich denke, wir 3.000 Bochumer im AWAYBLOCK werden gegen schwarz-blau bestehen können, auch im Volksbankstadion, wo wir bis dato immer siegten. So auch Sonntag, ich sage nein: und klar, meine gequollene Scheiße wird Gold werden, einfach über Nacht. Ich werde dann eine Single aufnehmen namens “Mother” und das Geld mir selbst spenden.

Nein, einen Standardtreffer machen wir Sonntag ab 13.30 Uhr nicht, aber wir werden treffen, gut kontern und Frankfurts Luftstatus ausnutzen. Peter macht die Jungs und verwirrt sie nicht wie Stanni sein Team. Peter tanzt nicht, aber die blauen Haare müssen sein.

Wählt mich, ich werde Euch enttäuschen….

Tom, CB 2013

 

 

 

Any questions

4. Mai 2013

Als die Mannschaft des VfL Bochum um 15.45 Uhr beim Auslaufen mit Kind und Kegel immer noch gefeiert wurde, da war ein furioser Bochumtag noch lange nicht zu Ende. Bei bestem Kaiserwetter wurde ein toller Bochumer Samstag ein vollenends perfekter Tag in den Kneipen des Bermudadreiecks und im Frein, dem Bierkutscher sowie der famosen Ritterburg.

Nein, ob Peter aus Unrat Gold machen kann, weiß ich nicht, oder ob ich Klavier spielen kann, wenn er mich berührt, auch nicht, aber er hat eine absolut tote Bochumer Mannschaft nicht nur zu vier Siegen in Serie geführt und Kölns Aufstiegsträume beendet, er hat unsere Truppe zu Fightern gemacht und dazu das Stadion voll.

Die Mannen des VfL in Bochum kämpften (!!!) 25 Minuten wirklich gut [aber uneffektiv 16 Meter vor dem Tor]. Lehmann prüfte dazwischen einmal Luthe, die Spieler wurden dabei von 22.000 Bochumer Fans unterstützt. Dann machte Aqua einen Kopfbock, den Abpraller nahm Chihi dankend auf und den Nachschuss konnte der Marrok wieder zum 0-1 für den Efzeh verwerten. Ein Schock. Bochums Bester Maltritz und später Matchwinner schaltete etwas zu spät - die Rot-Weißen waren plötzlich vorne.

Peter Neururers erstes Gegentor (nach einen unverdienten Freiustoß) mit seinem Herzensclub Bochum gegen seinen geliebten FC Köln machte Rot-Weiß logischerweise Mut. 8000 Rote Fans feierten sich in der Sonne des Ruhrstadions gegen 14.00 Uhr warm. 32 Millionen Schulden, die 6 Millionen Unterdeckung, Ujah und Clemens weg, Spinner redet sich um Kopf und Kragen, all das spielte um 13.45 Uhr für den Away Block auf der West keine Rolle mehr. Die Pause war Erholung für jemanden wie Delura, der Aydin ersetzen sollte. Er war nicht fit, gab aber alles. Auf der Bank warteten noch Iashvili und Co.

Ich dachte mir zur Pause bei einer fluffigen Fanta: “Mensch, die kämpfen noch 20 Minuten, dann bringt Stani noch 2 neue Kölner und Meierhofer oder Ujah macht das 0-2. Und in Dresden,Pauli und Aue lachen sie.”

Denn das 0-1 hatte den bis dato überraschend unsicher agierenden Kölnern mehr Sicherheit gegeben. Sie passten besser und Ujah und Co bekamen endlich ihre Chancen. Luthe wurde immer mehr zum Fels in der Brandung, das Publikum in Bochum wurde im Rückstand lauter, auch Kölns Fans feierten ihre Elf. Tasaka nutzte eine Chance nicht. Das 1-1 wäre zu diesem Zeitpunkt überraschend gewesen.

Peter Neururer lässt Standards üben und das sollte sich auszahlen. Ein Freistoß von Ratsche kommt auf den Kopf von Dedic und der macht das 1-1. Hammertorjubel im weiten Rund, nur die West schwieg.

Das 1-1 hätte mir gereicht, doch Peters Elf wollte mehr und kämpfte sich über die eigene Schmerzgrenze hinaus, als der Efzeh noch mal 5 Minuten kam. Sollten die Kölner doch das 1-2 machen? Man kann aber auch sagen, dass dem FC der letzte Wille zum Sieg fehlte. Wie gegen Duisburg und 60 gaben sie ein 1-0 aus der Hand.

Aber es sollte diesmal noch schlimmer kommen. Eine kurz geschlagene Ecke auf den linken Pfosten, da steht Maltritz, der eingewechselte Pryzibillo steht doof, Malle kriegt ihn und Horn guckt doof: 2-1 für BOCHUM. Unfassbar, der Peter lässt uns über Wasser gehen und den zweiten Sieg über Köln seit 2004 einfahren. Dabei hatte man diese Saison zweimal keine Chance, diesmal siegte man hauchdünn.

Die Kölner brachen unter dem Druck und ihrem heimischen Ärger um Spielerverträger und Anspüche auf Liga Eins nun ein. Zwar brachte Stani nun auch Meierhofer, aber der foulte nur doof und hatte keine Schnitte.

In Blau-Weiß sang alles, die West war erstarrt. Die Bochumer Spieler hatten vermutlich schon Krämpfe, die Roten die Leere im Kopf. Morgen FCK-FSV. Egal wie es ausgeht, Köln ist wohl raus, außer Morgen siegt der FSV und Bochum besiegt auch die Frankfurter. Seit heute scheint alles möglich. Peter hat Slavo, Malle, Ratsche, Dedic und Co so gallig gemacht, dass der zuweilen gewöhnungsbedürftige Stil des Trainers gar nicht mehr die Jubelarien der 22.000 Bochumer verhinderte. Es war magisch, es war groß.

Peter der Große wurde mit dem Team gefeiert, was vor 4 Wochen mausetot war. Sorry Herr Neitzel und Herr Todt.

Stani hatte nach den Wechselfehler gegen Sechzig den Infight mit Peter verloren und geht in Köln unruhigen Zeiten entgegen. Die Medien werden ab heute Abend in der EXPRESS Abendausgabe (glaubt mir, die kauf ich mir gleich;-)) ihre Messer gegen Spinner, Toni und Stani wetzen. Bochum wars egal, sie sangen “so gehen die Bochumer” und feirten fleißig. Sonntag können 3000 Bochumer in Franbkfurt-Bornheim den Klassenerhalt feiern.

Ich wette mal, Peter wird bleiben.

Die große Grillparty wird dann nach dem Union Berlin-Heimspiel genauso entspannt gefeiert wie das Treuen-Jubiläumsturnier beim CL-Finale.

Ich sag mal so, ich grinse beim Schreiben dieser Zeilen, so schön kann ein Fußballtag sein!

Tom, CB’93

 

Capra aegagrus hircus

2. Mai 2013

Wenn am Samstag, dem 4.5.2013, um 13.00 Uhr angepfiffen wird, sind die Spielchen der Trainer (BILD K: “Stani: Wir werden uns fetzen!”), der Presse (EXPRESS: “Zerstört Neururer dem FC die letzte Chance!”, der Fans (Horde: “Alle in Rot!”/INI: “Alle in Blau-weiß!”/ Szene: “Kommen Münchener?” ,Gerüchte:”Wat ist mit Desperados?”/”Befis?”) nur noch Nebengeräusche im vollen Ruhrstadion. Das Wort haben dann die Spieler, keine Trainer mit blauen Haaren oder ohne Haare (!), kein Spinner [der Typ heißt echt so!] oder Willis (nicht der Bruce!), nein, nur die 22 Aktiven auf dem grünen Rasen.

Köln hat viele Zahlen mal 2, 3 oder 4, sei es Fans, Zuschauer, Schulden, Mitglieder, Kölschmarken, Personaletat, Beklopptheit oder Haustiere im Wappen. Doch seit Peter, der Medienplayer und Motivator, wieder da ist, hat Bochum dreimal in Folge gesiegt und das zu Null. Nun sind Cottbus, Pauli und Sandhausen, bei allem Respekt, kleine Nummern im Vergleich zum Club von der Doppelkirche, der als 4.ter kommt, zum 14ten. 19 Spiele unter, Stani, davon ging nur eins verloren, - und Samstag ausgerechnet soll es ein zweites werden? Eigentlich scheint es unmöglich, genau wie ein 7-0 der Bayern gegen Barca in zwei CL-Spielen. Erst als die Chancengenerierer vom Rhein an Kaiserslautern vorbeizogen, geriet die rote Aufholjagd ins Trudeln. Zuletzt spielte man zweimal Remis, man versuchte Führungen zu verwalten.

Köln erspielt sich zwar die ganze Saison sehr viele Chancen (Ligaspitze) und macht daraus relativ überschaubar viele Tore, Bochum hat nur in Sandhausen so ähnlich gespielt. Köln Torausbeute reicht nicht für die erste Liga, auch wenn Clemens, wie man hört, nach Schalke will. Köln hat mit Ujah, Meierhofer (der neue Sündenbock?), Bigalke, Przybylko Offensivpower, die beim 3-1 im Hinspiel (ja, der feige, gescheiterte Bannerklau unsere CB-Banners verhindert durch Patient!) und im Testspiel 4-0/4-1 ? im Winter den VfL zerlegten. Bochum war chancenlos und scheint chancenlos. Bis Peter, the great, nach dem 0-3 gegen Aue einen seiner drei Lieblingsclubs übernahm, drohte ein peinliches Schaulaufen des VfL gegen die Geißböcke, nun scheint alles möglich: Aber ist das auch so? Können wir echt siegen?

Jein. Einerseits ist Köln stärker besetzt, weil teurer, balldominater, spielstärker und auch etwas besser im Tor (Horn steht vor Luthe laut Kickernoten!), doch bei Köln flattern zZ die Nerven. Gegen Sechzig machte Stani den Löw und wechselte beim 1-0 drei Sechser ein und fing sich so das 1-1, Strobl, Maierhofer und Chihi vergeigten den Sieg. Die Presse witzelte und nur Lauterns 4-2 in Cottbus brachte Köln zurück ins Aufstiegsspiel. Die Chance steht und fällt also ganz mit den belasteten Köpfen der FC-Spieler im Fernduell mit K-Town und dem FSV Frankfurt. Zur Zeit scheinen alle drei zu schwach für die Relegation, aber ist das auch so?

Nein, in der Relegation könnten Köln und Kaiserslautern gar der FSV  schon siegen, wenn dem Favoriten die Nerven versagen und darauf wird Peter Samstag beim FC bauen, da kann Stani ihm noch so viel vorwerfen, was Einmischung in andere Clubs angeht. Neururer hatte recht, dass die Karte “Maierhofer” als kein Neuanfang darstellt, wenn man ein eigenes Talent Weiser nicht zurückholen kann. Aber hätte er besser geschwiegen? Ja, aber das ist nicht Peter.

Bochum wird auf seine “bewährte” Truppe im 4-4-2 zurüchgreifen: Luthe — Freier - Malle - Aqua — Lumb — Kramer - Goretzka — Tasaka - Ratsche — Aydin - Dedic. Neururer meint nach dem Rauswurf von Scheidhauer, Iashvili, Bertram seine Elf gefunden zu haben, Stani kann sicher mehr variieren: Horn — Brecko - Maroh - Mc Kenna - Hector — Bröker - lehmann - Matuschyk - Clemens — Ujah - Maierhofer (Pryzbylko) kommen für die Castroper in Frage, man wird sehen.

Begleitet wird der FC von 8.000 Fans nach Bochum, sicher auch viele Gewaltbereite im Gepäck (da ist Köln ein Problemclub), es geht ja schließlich nicht zum Klimagipfel nach RIO. Bochum hat auch mobilisiert und meldet zum ersten Mal ausverkauft, das gibt Luthe, Malle, Leon, Ratsche und Aydin sicher nen Extrakick, der Fc kennt das.

Den Ball wird Köln vermutlich mehr haben, Bochum wird kontern, beißen und fighten müssen, um eine Chance zu haben. Ein 30-70 Spiel würde ich es mal nennen, aber für Bochum reicht uU auch ein Punkt, für Köln sicher nicht. D.h. auch hier ist ein Kopfvorteil für den VfL gegenüber dem Efzeh, wenn man es dann auch auf dem Rasen umsetzt. Bissigkeit und Kompaktheit, Konzentration und Leidenschaft wird der VfL brauchen, um gegen den Favoriten zu bestehen. Aber das wird der Kölner Trainer auch fordern….

Ruhig und nett wirds so oder so nicht, aber wenn Bochum siegen sollte, dann würde man sich sehr aufs Spiel Bayern beim BVB freuen können, wenn….

So hoffen wir Bochumer mal alle auf Peters Weisheit und die Tatsache, dass die Angst die anderen haben müssten, Dresden, Aue und Aalen und nicht wir. Und eine Hausziege, ich mein, das ist ja kein schlimmes Raubtier, kein Löwe, kein Wolf, kein Adler, nicht mal ein Fuchs oder Marder, nur ein Großschaf…. das blökt.

Tom, CB’93

P.S.: Alles liebe zum Geburtstag, Stavros!  Tip: 2-2, das dritte FC-Remis in Serie

Einen großen Eimer Chickenwings

27. April 2013

Freitagmorgen um kurz vor Acht kam die erste Absage unseres Fünfmanntagteams bestehend aus CB’93 und UB’99. Der erste Fahrer aus Bochum hatte sich krankgemeldet und so hatten Taischak und Papajewski keinen Fahrer mehr aus Bochum nach Porz, der Patient hing in Remscheid fest, die ganze Aktion stand auf der Kippe, doch man entschied sich trotzdem zu fahren, obwohl freitags nach Süden zu fahren nun wirklich nicht immer vergnügungssteuerpflichtig ist, vor allem wenn es durchgehend regnet.

Und die Fahrt in der Regengischt sollte zähes Stop-and-go sein. Das Navi errechnete die Ankunft an der Jahnstraße 1, Hardtwaldstadion auf 16.50 Uhr, nach vier Staus (Dietz/Frankfurt/Darmstadt/Heidelberg) kam man um 17.52 Uhr an einer Sandhäuser Wohnsiedlung an. Man musste wirklich 15 Minuten einmal rum ums pittoresque 13.000 Mann-Stadion und kam um 18.08 Uhr im Gästeblock an, als André Vouten Luthe schon mal one-on-one getestet hatte. Aber auch ein Kopfball von Fissa ans obere Netz konnte nicht das 1-0 für den SV Sandhausen 1916 markieren. Es wäre für das hoch abstiegsbedrohte Team von Boysen wichtig gewesen, denn ab der 10. Minute spielte nur noch der VfL Bochum. Goretzka vergab zunächst, doch die Blau-weißen machten weiter Druck auf seifigem Boden. Keeper Langer wurde ordentlich warm geschossen.

Bei einer Ecke von rechts pennte die schwarz-weiße Abwehr an der kurzen Ecke und Maltritz machte per Kopf sein 2. Saisontor, Neururers Geschenk zum 58. Geburtstag, ein erneuter zu Null Sieg nahm Gestalt an. Es sollte nur noch Bochum spielen, Sandhausen, sorry Kai, wirkte wie ein sicherer Absteiger. Mit 0-1 ging man in die Pause, die Fans der SV murrten, denn es sah so aus, als ob es das war für Sandhausen. Sandhaufen weggefegt?

In der 2. Halbzeit hatte auch nur noch Bochum das Spiel in der Hand und erspielte sich 7-8 Top-Chancen, doch Dedic, Tasaka, Delura und Aydin scheiterten an Langer, der zum Hexer wurde. Man muss auch sagen, dass Neururers Team zu wenig Abschlusseffektivität an den Tag legte bei diesem krassen Chancenmissverhältnis. Man war überlegen, dominierte das Spiel total und die Ultras im Nebenblock begannen den Daisnachfolger zu beschimpfen. Hans-Jürgen Boysen war schuld an der Misere des SV aus der Sicht der Fans.

Die 800 Bochumer (plus Jogi und Anhang!) unter den 4.400 Livezeugen im Nieselregen wunderten sich, wie locker man als Bochumspieler die Chancen vergab, dabei hätten die Sandhäuser noch zweimal das 1-1 machen können. Ein Schwarz-weißer konnte einen Fehler von Jonas A. nicht ausnutzen. Das war’s dann wohl zunächst einmal mit Profifußball in der Nähe des schönen Heidelberg, mitten im Wald. Abstieg für Jahn Regensburg und SV Sandhausen, wenn VfR Aalen die Lizenz kriegt. Ansonsten hätte Peter schon gestern (an seinem 58.ten) das Wunder vollbracht und eine echte Wiederauferstehung des VfL Bochum bewirkt.

So kann Köln kommen und so hat Bochum seine Chancen und was am Ende dabei rauskommt, wird man nach drei zu Null-Siegen in Folge wirklich mit Spannung erwarten können vor vollem Haus. Eins ist klar, gestern war der Sieger das Geburtstagskind namens Peter, das Geschenk wurde von Marcel überreicht. Das 0-1 war schon fast Formsache und das drei Wochen nach der Aueverlade.

Während auf der Rückfahrt Taischak Willy Betz LKWs zählte und Papajewski fortlaufend von einem Eimer Chickenwings von KFC träumte, fuhr man durch die Nacht und konnte in fast zwei Stunden in Köln sein, während man hin mehr als 3,5 Stunden brauchte. Peter hätte gestern nur eine Stunde gebraucht, weniger als Chuck Norris.

Mal gucken, was Peters Team nächsten Samstag macht….heute ist erstmal das Bochumer Maiabendfest ein wenig entspannter anzugehen! Glück auf!

Tom,CB’93

P.S.: Happy birthday, liebster Benny. Viel Spaß auch dem Robin, dem Loddar, dem  Drohni, dem Kai und dem Schappi auf Reisen ;-) ))

Kiss of death

24. April 2013

Wenn Bochum am Freitagabend zum Beginn des Maiabendfestes auswärts in Sandhausen nicht unweit von Heidelberg aufspielt, gehts für den kleinen SV Sandhausen um alles oder nichts. Es gibt da nichts zu deuteln, nur ein Sieg (nicht mal ein Remis)  gegen den vfL Bochum hilft dem Liganeuling noch die Möglichkeit zu haben, die Klasse doch noch theoretischzu halten. Regensburg, da Karlsruheterstörer aus dem Vorjahr, hat schon seine Zweitligasachen gepackt, die schwarz-weißen vom SVS müssten dasselbe tun, verlören sie gegen den mächtigsten Schnäuzer der Liga. Einpacken. Bochum hat die Chance, am ersten Abend des famosen Heimatfestes, Neururer ein besonderes Geburtstagsgeschenk zu machen: den dritten Sieg in Serie, damit legt man auch gegen Aue und Dresden vor.

Bochum kommt also als leichter Favorit in die beschauliche Provinz, der mit Aalen (Lizenz!) und Regensburg der Gang in eine untere Liga droht. Dabei hatte Sandhausen noch Hoffnungen gehabt, doch als Topscorer Lönig sich verletzte, war der Lokalkonkurrent von Hoffenheim zahnlos wie ein alter Tiger.

Neururer selbst wird vermutlich mit Luthe — Lumb - Malle- Aqua – Freier — Kramer - Goretzka - Ratsche -Tasaka — Dedic - Aydin als Winning-Team vom 3-0 gegen St. Pauli eine Chance geben das “Wir bleiben drin!” mit Leben zu füllen. Womit Sandhausen spielt, sollte nur für das Trainerteam wichtig sein, wir wollen weiterhin die Topeinstellung aus dem Paulispiel sehen!

Es ist möglich, dass Bochum Freitag ab 18.00 Uhr die blau-weißen Farben ehrt: Zum einen wird die Hitze zur Wochenmitte am We abschwillen, zum anderen wird der Bochumer Frühling sich über die Mängel nach Standards und im Spielaufbau hinwegsetzen können, weil das Team läuft, presst und kämpft, was unter Bergmann oder Neitzel nicht immer so war.

Woraus können die ca. 650 Bochumer also ihren Mut schützen, dass ein Team, dass vor 3 Wochen noch gegen Aue 0-3 einging, nun bei Waldorf einen systemimmanenten Wandel vollziehn kann? Nur Peter Neururer?

Im Prinzip ja, denn alle Mängel bleiben, aber die kleinen 10-15 % mehr bringens gegen solche Gegner, die man ja auch schon im Hinspiel mit 5-2 abfertigte und der

2 fache Torschütze Lönig fehlt über morgen!

Glück auf, es wird ein enges 1-2! gebt ihnen den Todeskuss um 19.45 Uhr

Aydin, Dabro und xy!

Tom, CB’93