Wochenende versauen

17. Februar 2019

Also ich hatte ja überlegt, ob man Ingolstadt - wie Heidelberg zwei Wochen zuvor - einen Besuch abstattet. Das lohnt sich ja wie Rothenburg ob der Tauber, wenn man die ehemalige bayrische Hauptstadt besucht, aber für den VfL lohnt sich zur Zeit nichts mehr. Der VfL verlor- auch wieder irgendwie verdient - 2-1 gegen die Schanzer und das 6-0 aus dem Hinspiel ist Geschichte wie der bayrische Erbfolgekrieg. Bochum taumelt durch die zweite Liga wie ein Ire im Etherrausch, am Ende fällt man meistens hin. Von den letzten 7 Spielen hat man 5 verloren, obwohl Verletzte zurückkommen und man Zoller holte, macht der VfL Bochum zur Zeit vieles falsch. Ich hatte schlicht keinen Bock mehr nach Oberbayern zu fahren und das mit recht. Fünf Stunden im Auto sitzen, in die Nacht starren, das wirkte wenig königlich, dort wo mal der bayrisch König residierte. Der VfL hat uns das Wochenende versaut.
Die ersten 45 Minuten waren dann auch sehr schlecht und Audi 04 ist unter Jens Keller bereit, den VfL früh anzulaufen, zu kämpfen und das reicht zur Zeit leider schon.

Obwohl Dutts Aufstellung plausibel wirkte, stimmte die Einstellung sofort nicht. Pomadig, zweikampfschwach und am Ende trotz Lossila, Maier, Sam, Lee und Zoller unkreativ. Dem Team des VfL fehlt nicht nur die Galligkeit, ihm fehlt auch die Zweikampfhärte und der Torabschluß, der den Treffer erzwingen will.

Ing auf rechts, Hoogland lässt lässig durch, Celozzi träumt und Sonny Kittel sagt DANKE in der Mitte: 1-0. Das, was nun folgte 15 Minuten war “Pleiten, Pech und Pannen”. Und das heißt einmal pro Spiel baut Riemann einen Megabock, gegen den MSV, SVS und nun auch gestern im Audipark gegen ING. Kittel schießt auf die Torwartecke, wieder unzureichend angegriffen, Riemann lässt wie beim Hobbymannschaftenturnier, wenn der Dicke ins Tor darf, durch und leitet damit das Niederlagedreierpack ein. Einige der 1000 Bochumer (und Bayernfans) verloren nun nach dem 2-0 ihre Geduld und beleidigten wohl den Keeper unter der Gürtellinie, das warum ist wohl unwidersprochen, über das wie kann man diskutieren. Aber ich wars nicht da und ich weigere mich jetzt über Reaktionen von Leuten zu reden, die im Gegensatz zur mir bereit waren, die 1100 km zu reisen, um einen VfL zu sehen, der einem das Wochenende versaut, weil er nicht mehr alles gibt, unter seinen Möglichkeiten bleibt und der sicher kein Team hat, was sich zum Erfolg quält oder diesen 100% will. Es war sicher richtig, Gyanerah mal ne “verletzungsbedingte” Denkpause zu geben und janelt sowie Weilandt pausieren zu lassen. Aber hinten war Baumgartner nicht besser als Celozzi, Hoogland oder eben der neue Buhmann Riemann. Aber die Fehler von vor 2 Jahren halten beim talentierten Keeper einzug, der wie Sam im Team wie ein Fremkörper wirkt. Da nützt es auch nichts, dass solche Spieler ein Riesenpotential haben, aber entweder zu oft verletzt sind (Maier) oder eben immer was ist, warum sie patzen: Riemann, Baumgartner und Co.
Dann stimmt was mit dem Zugriff auf die Mannschaft nicht - durch Butscher oder Dutt, da stimmt es im Team nicht oder die Namen, die wir lesen, sind mehr Name als Leistung. Das konnte man gut gegen Paderborn sehen.

Weilandt und Janelt sorgten in der zweiten Halbzeit für mehr Druck (für Sam und Maier), prompt lief es für den VfL, der nun endlich Meter machte. Kruse, Zoller und Weilandt vergaben drei fette Chancen, ehe Janelt ein Tor des Willens schoß: 2-1 - und es waren noch 15 Minuten zu spielen, aber weder Uli Potofski noch die 1000 Fans im Block glaubten noch an ihren VfL. Bochum ist in einer Krise (klein oder groß?), droht abzurutschen und die Torwartdiskussion ist - so oder so - da. Ob eine Trainerdiskussion dazukommt, hängt von Holstein Kiel und Dynamo Dresden ab. Verliert der VfL auch diese beiden Spiele, versaut der VfL nur noch den Leuten das Wochenende, die sich das live reinziehen. Ich habs nicht gemacht und das hat den Ruhepuls beruhigt, aber die die da waren, waren logischerweise stinksauer. Mal schauen wie das Spiel weitergeht.

Keller feierte mit seinem Team einen Achtungserfolg im Abstiegskampf und Bochum verspielt viel Kredit, Image und Entwicklung. Ganz ehrlich, gegen Kiel kommen 12.000 und die Spieler spielen ja eh um ihre neuen Verträge, ich bin sogar verhalten optimistisch, dass man da endlich wieder siegt.

Außer da kommt wieder so ein Eigentor von Riemann, Fabian, Baumgartner oder wem auch immer.

Aber die Saison ist de facto gelaufen, weil die Balance in dieser Mannschaft nicht stimmt. Da passen die Spieler nicht so zusammen, dass man wirklich gemeinsam hoch will. Und das liegt nicht am mächtigen HSV oder dem Modeste FC, sondern an unserer lethargischen Mannschaft und dem Schlendrian vorne sowie den Fehlern hinten. Das reicht nur für das viele Grau des Mittelfeldes und so ist die Arbeit des Duos Sesi/Dutts als nächstes auf dem Prüfstand, außer man gewinnt nun plötzlich.

Bei vielen VfLlern hat man das Desinteresse geweckt. Mal wieder, schade, denn es gibt immer eine Chance nach oben, außer man stellt sich eben so an wie wir.

Und viele haben einfach keinen Bock mehr, sich das Wochenende zu versauen.

Samstag kommt wer auch immer.

Tom,CB`93

Lustlosigkeit

13. Februar 2019

Sitze gerade in so einer Betreuung, wo die Schüler - ganz alleine ohne Lehrer - über ihre Probleme bei ihrer Orientierung reden sollen. Das passt ganz gut, denn der VfL – oder besser seine treuen Fans – werden das auch vor dem Auswärtsspiel in Ingolstadt tun müssen. Wo stehen wir im Februar 2019? Ist die Saison in beide Richtungen gelaufen, fehlt die Konstanz, das Können (Schnelligekit) oder der letzte Biss nach oben - oder sind manche Spieler einfach mehr Namen (Sam, Kruse, Eisfeld, Riemann) als regelmäßige Performance?
Startete man die Rückrunde mit einem Doppelsiegpack gegen Köln und Duisburg, legte man ein teilweise peinliches Doppelpack nach - gegen Sandhausen und Paderborn, wahrlich nicht die absoluten Killerteams der 2. Liga. Aber Paderborns junge Unbekümmerheit und Sandhausens kämpferischer Einsatz reichten, weil Bochum eben nur routinierter Spielfluss war, ohne den Punch nach vorne, die Fehlerlosigkeit hinten (Riemann, Fabian, Baumgartner) und zu viel Alter im Mittelfeld. Losilla und Tesche bauen zu oft ab nach 60 Minuten. Der Trainer, obschon erfahren, wird sich fragen müssen, was in der letzten Winterpause getan wurde, um zweifelsohne gute Fußballer zu einer galligen Einheit a‘ la F95 zu formen, die auch wirklich 3. werden will. Will Sie? Kann Sie?.
Den generellen Willen konnte man dem VfL-Team am Samstag garnicht absprechen, Kruse wollte ja, aber der Grad zwischen Motivation und Übermotivtion konnte man bei Ganvoula gegen Sandhausen sehen.
Dutts Team kommt in Ingolstadt die schwierige Aufgabe zu, die Saison zu retten, die seit Samstag eigentlich vorbei ist. Setzt man Gayamerah auf die Tribüne und lässt Junge Wilde spielen wie Holtkamp, Leitsch, Baack (wenn er fit) und Co. Oder wartet man auf Eisfeld, Janelt, Bandowski? Bringt das überhaupt was, wenn im Team ein Schlendrian ist? Setzt man jetzt erst recht auf Namen oder macht man einen radikalen Schnitt?
Meine Lust auf Ingolstadt ist irgendwie in der Woche nicht besser geworden, ich habe mir Mühe gegeben, aber es kam nicht mehr, der Wille, den VfL dort zu unterstützen fehlte irgendwie wie der letzte Wille des VfL in den letzten beiden Spielen.
Der FCI selbst hat seine Talsohle – 2018 war kein gutes Jahr für die Bayern – so langsam unter dem neuen Trainer Keller überwunden, so scheint es zumindest. Da kommt das Spiel am Samstag gerade recht, für beide Teams- sich zu beweisen – dass sie wieder oben auf sind – oder im Falle von Dutts Team, das nach einem Ab ein Auf folgt.
Dabei hatte man ja 2019 erfolgreich begonnen und nun vermeintlich Spiele vor sich, die man laut Kadereinschätzung gewinnen können sollte. Aber hätte wenn und aber sind trügerische Freunde im Fußball, zumal an der Castroper Straße. Sandhausen war tot und Bochum weckte sie auf. Paderborn schnell im Sturm, das war bekannt, trotzdem wurde man überrannt in Teilen der Abwehr, besser individuelle Fehler rissen mal wieder Riesenlücken ins Defensivgebilde
Bochum muss also uns Fans Samstag zeigen, dass die entstandene Aufregung in Sandhausen und gegen Paderborn übertrieben ist, das Team sich weiterentwickelt, wirklich eins ist und wieder punkten gegen den FCI.
Dann ist es so, dass der 17. den 8. empfängt und das sollten die mitgereisten 800 Fans auch auf dem grünen Rasen über die volle Distanz sehen können. Eine erneute Niederlage wäre ein Novum und würde den Bochumer Herbst .im Frühling komplett machen.

Ich denke, der VfL fängt sich in Teilen, obschon Fabian, Leitsch, Ganvoula, Eisfeld und Bandowski fehlen, kann man spielerisch überzeugen, macht diesmal das 0-1 in der Audiwelt, aber die kleinen Bayern schlagen zurück und machen am Ende das 1-1. Die Bayern-und-der-VfL-Party kann aber nur funktionieren, wenn Dutt und Butschers Mannen abliefern, heißt überzeugen UND punkten.

Die Teams:

FC Ingolstadt: Philipp Tschauner — Paulo Otavio- Mergim Mavraj -Tobias Schröck– Bjorn Paulsen—- Almog Cohen- Christian Träsch —-Robin Krausse- Sonny Kittel -Dario Lezcano- Thomas Pledl

VfL: Riemann — Soares, Hoogland, Baumgartner, Gyamerah (Celozzi) — Losilla, Tesche (Janelt)— Zoller (Kruse) - Lee, Sam—-Hinterseer

Tom,CB;93

Zwei Einhörner im Kofferraum

9. Februar 2019

Manchmal fragt man sich ja, was andere Leute für Rituale nötig haben oder was sie für ein Leben führen, wenn sie neben einem parken - und man dann ein kurzes Stück zu gehen hat. Diesmal machte ich die beiden Damen auch drauf aufmerksam, dass ich die Einhörner in ihrem PKW gesehen hätte: keine Reaktion. Aber das letzte Mal, als ich ein Einhorn am Rande eines Bochumspiels gesehen hatte, war das Pokalerstrundenaus in Waldorf mit Jonas. Dieses spezielle Feeling sollte sich heute wieder einstellen, die Leere nach der Niederlage. Und das bei einem malerischen Sonnenuntergang….aber sonst wirkte Bochum eher etwas statisch-altbacken gegen frische und schnelle Ostwestfalen.

Gut, sicherlich waren die 16.600 Fans schon gekommen, um einen Heimsieg zu sehen, zumal gegen einen Aufsteiger aus der Dritten Liga, aber anders als beim SV Sandhausen-Match hatten viele ja schon ein flaues Gefühl bevor sie “ihr Wohnzimmer” an der Castroper Straße betraten. Das kommt vo. Diesmal stimmte es auch wieder .

Nach 29 Sekunden stand es 0-1 (und das bei eigenem Anstoß) und Paderborn führte fix. Der Angriff per gezwirbelten Schuss in die linke obere Ecke geschossen, keine Chance für Riemann.

Und dass das Blitztor den konterstarken Ostwestfalen in die Karten spielen sollte, geschenkt, aber der VfL Bochum reagierte umgehend mit Einsatz. Tesche hätte das 1-1 machen können. Aber obwohl Bochum nicht wirklich schlechter war im Mittelfeld, wirkte Paderborn bei den vorderen Dreien immer etwas selbstüberzeugter beim Abschluss. Egal ob Rakete Tepkepi, Topscorer Klement oder Pröger, alle schienen für ein Tor gut. Bei uns - wie gehabt - der Versuch Hinterseer lang anzuspielen, der - oft mit schlechtem Timing - bei Kopfball und irgendwie außer Form, obschon er am Ende das 1-2 machte.

Klar, mit Lee hatte man mehr Ideen, aber auch der Lee, der Sam oder später Zoller und Maier, sie sind zu wenig torgefährlich in der Box. Paderborn traf in der ersten Halbzeit den Pfosten, wir auch, aber es stand eben nicht 1-1, sondern durch einen schlimmen Fehler von Baumgartner 0-2. Das war ein richtiges Brett vor dem Pausentee. Eine Hypothek, vor allem wenn man wie in der Vorwoche einem 0-2 Rückstand hinterherläuft und dann eben auch - wie Kruse - zweimal im Einszueins vergibt. Ich glaube, der Australier hatte insgesamt vier klare Chancen, er vergab alle vier. Er gab zwar nie auf, genau wie die gesamte Bochumer Mannschaft, aber auch nach dem 1-2 hatte man im Ruhrstadion nie das Gefühl, hier geht die Post noch mal ab. Der Schiri Kempter war zu allem Überfluss noch klar gegen uns und wir hatten eben keinen Punch nach vorne, machen den oder die Fehler nach hinten und die ganzen abgehalfterten Namen, hauen den Bock in so einer Situation nicht um, auch wenn sie das Können vielleicht hätten. Unnötig und ärgerlich diese erneute Niederlage 2019. Dazu muss man auch sagen, dass die Doppelsechs seit Wochen abbaut wie Hinterseer, heute noch Jan G. dazu.

Zweite Niederlage in Serie, Platz 8. und damit steht fest, wir Bochumer steigen auch 2019 über die Relegation nicht auf und das selbsternannte Ziel Platz 3 wird erneut verfehlt. Man kann also die Saison fast abhaken und mir fällt jetzt gerade kein Grund für ein “Jetzt-erst-recht”, “Ja aber” “und “fahrt dennoch nach Ingolstadt” ein. Ob die Mädels nun drei Einhörner nach Bielefeld kutschieren?

Ich glaube, sehr viele Bochumer waren sehr, sehr enttäuscht, obwohl das Team von Dutt sich nicht aufgab, es wurde gekämpft und versucht, aber eben versucht. Kruse wurde nach Abpfiff noch böse auf einen Paderborner und vor der Ritterburg stand nach dem Spiel viel Polizei, wohl wegen einer Sache, die sich nach Duisburg zugetragen hatte. Es fehlte uns erneut das Fortune und Paderborn siegte verdient, wenn es auch in der 2. Halbzeit schon eine gute Leistung war von uns.

Ich will keine Einhörner mehr sehen, wenn Bochum spielt, der Emmericher wohnt in Oberhausen und - die Leute vom Schlachtenbummler sind im Abstiegskampf - und je sais que c’est la merde beaucoup.

“Der VfL ist jetzt im Klimawandel” witzeln welche, der Bochumer Herbst ist diesmal im Frühjahr. Ich frag mich immer, wie kommt diese Scheiße aufs Dach. Und was sagt die Schülerin dazu, wenn sie freitags demonstriert.

Ach ja, Gyamerah war grottig, Maier aber auch. Vielleicht sollte Dutt mal einigen anderen Leuten ‘ne Denkpause geben. Ach ja, beim Futsalturnier in Hennef bin ich ja mit dem LM-Team Dritter geworden, da konnte man ja mach nach Talenten Ausschau halten, wenn man sie so dringend sucht und die eigenen nicht halten kann, in Bochum zur Zeit, von Goretzka, über Klostermann bis heute.

Und klar, beim Nachhausefahren stand ich (mit meiner bei Edeka am Stadion gekauften Fiegekiste) im Stau auffa A40/A43, ganz ohne Einhorn. Und die Punkte fehlten halt auch.

Tom,CB’93

P.S.: Gruß an den Sauerländer Tennisspieler, das LMG-Team, den Schlachtenbummler

Meister der Schmerzen

5. Februar 2019

Das üble 3-0 in Sandhausen stellt für den VfL Bochum mehr als einen deutlichen moralischen Dämpfer dar. Eine besondere Petitesse ist, dass direkt nach diesem, vor allem in der 2. Halbzeit üblen VfL-Spiel in Baden, der mögliche Wechsel von Jan Gyamerah zum HSV kolportiert wurde. Da ging natürlich das Fluchen über den üblichen Totenbeatmer VfL in das Jammern über den ablösefreien Abgang eines großen Bochum-Talents über, inklusive dem dicken Kopf, den eine feuchtfröhliche Nacht in Heidelberg mit sich bringt. Und dann, der gewohnheitsmäßige, mentale Hangover des VfL-Anhangs, der sich als 8. im grauen Mittelfeld der Liga irgendwie unvermittelt wiederfindet.
Da gibt es das Lager der Katastrophenapologeten, die zusammen mit einigen Fans im Gästeblock rotzig über Team und Trainer hereinbrachen, während erfahrene reisende Lehnsherren des VfL einfach das Spiel einordneten, was es war: sowas passiert leider halt mal im Fußball, vor allem, wenn einem im Sturm der Durchschlag fehlt, hinten immer wieder schlimmer individuelle Fehler passieren und insgesamt die Körpersprache in der 2. Halbzeit „einem totem Frosch“ entsprach, um es mit Fachmann Basler zu sagen. Gut, eine gewisse Arroganz war das Chancenvergeben (vier Schüsse hintereinander) das VfL sicher, aber Hinterseer ist irgendwie seit Weihnachten schwach, auch Weilandt findet sich nicht. Zoller und Hinterseer passt noch nicht (kann aber auch nicht), Maier fehlt einfach die Spielpraxis und Ganvoula wirkte hektisch übermotiviert. Dazu ließ Dutt Kruse und Lee zu Hause, eine Entscheidung, die er vielleicht nun auch etwas anders treffen würde. Es passte nix an diesem Sonntag.
Tja, Sandhausen war schlecht wie Flensburg, das Ganze hätte auch 0-0 wie in Magdeburg ausgehen können, aber war am Ende schon ein kleines Desaster für die Moral im Verein, auch wenn man ein Spiel nie so hoch hängen sollte. Es war eine 3-0 Klatsche. Die Meinung, der VfL könne „open play“- Spiele offen gestalten wie gegen den HSV und Köln und die Westfalen hätten gegen Mauerermeister Probleme, sollte uns für Paderborn am Samstag Mut machen. Die Landbrote sind zu Hause eine Macht und im Ruhrstadion durchaus schlagbar, wenn die VfL-Fans ihre Mentalkrise bis zum Wochenende beenden wie Germania den Flugbetrieb. Paderborn kommt nicht mit Riesenmob auf Ostwestfalen und Strohdieck ist kein Messi, das ist klar.
Paderborn ist jetzt auch nicht das Westderby, bei dem man tagelang vorher nicht schlafen kann und Dutt - sowie Butscher, werden kaum so dumm sein, eine Torwartdiskussion zu beginnen, Gyamerah noch mehr zu dissen oder in sonstigen hektischen Aktionismus zu verfallen, wo ich den Schalker Torwartwechsel von Fährmann zu Nübel zurechnen würde ohne Details zu kennen.
Bochum wird und muss eine andere Einstellung auf den Platz bringen, Punkt. Konzentriert und fokussiert, jede Überheblichkeit wäre nach diesem 3-0 auch ein Witz. Damit wir Fans wieder „von zu Tode betrübt“ zu „himmelhochjauchzend“ kommen, sollten Lee, Kruse und Baumgartner wieder ins Team kommen. Dorne, ein echter Bochumer Junge, halte ich für zu schwach, um Riemann zu verdrängen, Fahrensmann Fabian sollte Jungösi Baumgartner weichen und Dutt muss sich erneut überlegen, wie er mehr Kreativität ins offensive Mittelfeld kriegt und Fehler wie von Riemann und Fabian schnell wegkriegt, da geht’s nicht nur um den zweiten Ball, da geht’s um Spannung über 92 Minuten. Die negative Dynamik kann und wird Dutt brechen.
Diese notorische Inkonstanz des VfL muss Robin zu denken geben, damit gegen Paderborn und in Ingolstadt wieder, wie gegen Köln und Duisburg, die richtige Antwort gegeben wird.
Das alles betrifft zurzeit nicht ganz so stark Sam, der zeigt, dass er endlich begriffen hat, worum es geht, wenn man ihm auch mit Zweikampfhärte beikommen kann.
Ganvoula fehlt gegen die Ostwestfalen wegen des dummen Rots, Leitsch ist verletzt wie Ekincer.
Dazu kommt, dass Eisfeld und Bandowski (Aufbautraining) nicht so weit sind, den launigen Etablierten echten Druck zu machen. Wichtig ist aber, dass wir nicht mit der Einstellung reingehen, „die Einbeinigen“ hauen wir eh weg. Tun wir eh nicht, wir gewinnen aber knapp 2-1, mein Tip. Prost.
Paderborn selbst ist zu Hause bärenstark und ein echtes Tormonster, auswärts jedoch wechselhaft:
Wenn dann unsere vier-fünf hinten wieder die mentale Spannung fehlen lassen, dann wird Lambada am Libori getanzt. Dann verlieren wir auch mit unseren Talentierten wieder mal an der Castroper Straße, wo uns zuletzt gegen Aue ein Willenssieg gelang. Das müssen wir uns, Mannschaft, Verantworliche,Trainer und auch Fans wieder neu erarbeiten, so ein good vibes Szenario, auch wenn Paderborn sicher anders spielt als der SVS oder der MSV.
Dazu gehört zum Beispiel auch nicht eine erneute Chance auf zwei gute Halbzeiten wegzuwerfen oder das Lossila und Tesche immer mehr abbauen ab Minute 60., auch das muss bald vor Mai enden.
Vielleicht sollten wir auch das 4-4-2 insgesamt anders interpretieren als im vagen 4-2-3-1 und – was immer hilft – mehr Bier trinken auf den Rängen. Ich gehe auch gerne voran. Oder Matthias….
Vor allem brauchen wir mehr Glauben und Gelassenheit und das Team davon gerade weniger, die „Wohlfühloase“ VfL führt sonst eher auf Platz 9, als auf Platz 3 oder 2.
Klar, ich habe mich auch über den Gyamerahabgang geärgert, obschon ich das ahnte und ich auch Angst habe, dass noch mehr Gute gehen. Aber so ist das Profi-Geschäft - ohne große Dankbarkeit - und dem stelle ich mich und versuche das nüchtern zu betrachten, auch wenn es schwer fällt .
Andererseits will ich auch nicht über die Reaktion der Fans urteilen im Block oder die Proteste der aktiven Fans kommentieren. Ich fokussiere mich mal voll auf Paderborn, Fiege und die Currywurst und hoffe das der Streit Aubel/Rentsch bald mal beigelegt wird und dass der RE 1 pünktlich ist.

Aber vor allem hoffe ich auf einen HEIMSIEG:

VfL: Riemann — Danilo, Hoogland, Fabian (Baumgartner), Gyamerah — Losilla, Tesche — Zoller (Kruse)Weilandt (Lee), Sam—-Hinterseer
PAD: Zingerle —Dräger, Strohdiek, Schonlau, Collins —Vasiliadis, Tekpetey, Klement, Antwi-Adjej –Zolinski, Michel

Tom,CB`93

Frechdachs

3. Februar 2019

Der Matthias war mein Stehplatznachbar im Gästeblock. Er half mir ein wenig beim Raten, was Hardy, das Maskotchen von Sandhausen für ein Tier sei. Er fing an mit Stinktier und behauptete das vehement - ob der schwarz-weißen Streifen sei das so. Da stand es noch 0-0 beim SVS gegen Bochum. Da hatte der VfL viel den Ball und spielte meist überlegen, aber ideenlos hohe Bälle auf Hinterseer, Zoller oder Weilandt. Die hatten den wohl richtigen Torhunger nicht oder sie hatten bei ihren Torversuchen in der 1. Halbzeit immer ein Abwehrbein dazwischen. Und es fehlte auch ein wenig das Matchglück.

Ich glaube ja, Hardy ist gar kein Stinktier. Er war für den VfL viel zu oft ein Plüschtier, fand er bestimmt. Mariella meinte gleich es sei ein Dachs. Bielefelderinnen kennen sich halt mit Tieren aus. Heute waren die Sandhäuser alle Frechdachse für uns Bochumer und mit 3-0 hat der VfL sich vor 5524 Fans aus der Gruppe der Teams verabschiedet, die um Platz 3 mitspielen, wenn man es negativ sehen will.

Das 3-0 war ja ein 0-0 zur Halbzeit und ohne Maier und Lee fehlte Bochum die Impulsgeber zwischen ANgriff und Verteidigung. Die Körpersprache war jetzt auch nicht so, dass Bochum umbedingt wollte. Sandhausen wollte aber, waren aber wie erwartet limitiert und versuchten zunächst ein 0-0 zu halten.

Nach dem Pausee, der bei Matthias und seiner Gang ein Bierchen war, änderte sich zunächst nur, das Sandhausen erstmals nach vorne spielte. Die 1000 Bochumer wurden etwas lauter und man war irgenwie guter Dinge. Ok, der Jogi (vion CB*93) hatte schon unter der Woche, das Bochum wieder mal denkt, es ginge von alleine und die Einbeinigen hätten dafür die richtige Einstellung. Und ein bisschen war es auch so. Und am Ende wurde es peinlich.

Aber vorher hatte Matthias noch Sternstunden, so wie ich einen Abend zuvor. Da fehlte mir etwas vom Abend in Heidelberg und am Ende fehlte mir was vom Spiel, das 3-0 hab ich garnicht mehr gesehen.

Das war aber auch nicht mehr entscheidend. Entscheidend war was anderes. Dutt, ein sehr guter Trainer, hatte vielleicht nicht die richtige Taktik für dieses Spiel gewählt und die Spieler dachten vielleicht auch irgendwie unterbewusst, läuft schon. Dann pennt Bochum beim Standard, Riemann nicht ganz glücklich und vier Bochumer Abwehrspieler träumen und zack 1-0 für die Nordbadener.

Der Jochen, der Koblenzer, hat uns während der Fahrt über Details über das Heidelberger Schloß und Burgen der Mose aufgeklärt. Zu der Leistung der Bochumer fiel auch ihm nicht viel ein.
Dann kamen Ganvoula und Meier, sie sollten das Spiel ankurbeln. Aber richtig Torgefahr strahlte der VfL nicht aus, die Galligkeit fehlte insgesamt, die Stürmer hingen in der Luft.

Sam ließ sich den Schneid abkaufen von seinem Gegenspieler. Koschinats Elf feierte jeden geretteten Ball und Mentalität schlug heute Qualität.

Das 2-0 war aber kein Torwartfehler, Fabian machte einen schlimmen Fehler, schwarz-weiß konnte den Manuel daraufhin überlupfen, ihn traf da keine Schuld. Er sah nach zwei von ihm verschuldeten Gegentoren aber erneut unglücklich aus. Nun war Bochum geschlagen, es wurde perinlich. Wir verließen die Gästekurve als Ganvoula wegen Schubsens Rot sah. Der Schiri war nicht für uns, das kam auch noch dazu.

Das 3-0 hörten wir, als wir den pittoresquen Fanshop passierten. Es soll dann zu Beschimpfungen von Seiten der Fans gekommen sein. Gesehen habe ich da nichts, schade, dass war eindeutig zu viel, wenn es so war.

Also hatten am Ende fast alle verloren, bis auf die Sandhäuser Fans und Hardy, der Frechdachs.

Bochum ist nun erst mal geegen Paderborn gefordert. Da werden sicherlich Kruse und Lee dabei sein, also im Kader, denn never change a winning Team ist ja nun vorbei.

Der Kater vom Probebier aus Vetter 33 oder dem Eckstein verhinderte meinen Wutausbruch, daher nun eine Reihe von Grüßen anstatt den obligaten großen Verriss.

Grüße an Matthias, Mariella and the Gang, Martin Volpers, die Familie von Martin Volpers, den Emmericher, den Moppel und natürlich an Jochen

Tom;CB 2019

P.S.: Wir wurden übrigens neu gegründet von Moppel, ganz ohne Fahnenklau, als Listenaktualisierung, Commando Bochum 2019

Die Äbtissin von und zu Heidelberg

1. Februar 2019

Ich hab es wieder getan. Ich hab ja auf der Rückfahrt vom Derbysieg gegen Duisburg WDR 5 gehört. OMG. Da hat Hennes Bender in Paderborn versucht Witze über seine - und unsere Heimat - Bochum zu machen, so in dem Stil: “Ich war ja auch nicht im Kindergarten, ich war in einer Untertagesstätte……………………prust!”. Naja, nach einem VfL-Sieg ist fast alles lustig, sogar ein ehemaliger Goetheschüler wie er - oder ich. Und Bochum ist ja nun noch Zweite Liga, um irgendwann einmal erste Liga zu werden.

Der zweite Sieg hintereinander in einem Westderby, nach dem FC (2-3) wurde der MSV (1-2)geschlagen, ist schon ein nettes Gefühl gewesen und hat irgendwie erleichtert, aber zwischendurch war man als Fan auch genervt. Schließlich hatte man vorher gegen Pauli und Union verloren und gewann zweimal, brauchte aber die Hilfe des Gegners. Dass man in diesem überlegen geführten Spiel Anna Castroper noch zittern musste, wo man 3-0 oder 4-0 führen sollte, hatte man in diesem konkreten Fall Torwart Riemann zu verdanken. Er, der Manuel, ist aber zZ absoluter Leistungsträger, klar vor Dornebusch, Dritter Mann Kraft wurde gar abgegeben an Fortuna Köln, faustete er einen Ball wie wohl zuletzt in der E-Jugend. Das war wirklich übel.

Hoogland wird in Nordbaden wieder dabei sein (vielleicht für den Torschützen Fabian oder eher Baumgartner) und Lee, Kruse und Eisfeld scharren unterschiedlich stark mit den Hufen, für Eisfeld kommt es noch zu früh nach Heidelberg/Sandhausen zu fahren. Ebenso arebiten Bandowski und Leitsch an einem Comeback im Blauen Trikot.

Dann am nächsten Morgen hörte ich nun wieder WDR 5 - und diesmal war es Skala, Leonardo oder Quarks, - und es wurde von der Äbtissin von Essen berichtet, die vor fast 1000 Jahren lebte: Dass dieses Frauen ein so selbst bestimmtes und relativ langes Leben führten. Und wie schlau die waren und so, erzählte ein Historiker. Also, im nächsten Leben wäre das wohl eine Option.

Da machte es doppelt “klick” bei mir. Ich fahre also Samstag nicht irgendwie nach Sandhausen, esse zu fett und trinke stumpf im Vereinsheim, sondern ich/wir bin/sind in Heidelberg, um dort rauszufinden, ob die “Äbtissin von Heidelberg” eine zweite Hildegard von Bingen war. Nicht was der Kambodschamann behautet, nein nein, es wird eine Kulturtour und Fußball ist nur Begleitmusik. Ich hoffe nicht auf den Blues.

Dass es in Heidelberg ein Weinloch gibt, ist nur eine nette Petitesse. Oder auch mehr…..Samstag gibt’s auch noch Fortuna in Hoffenheim.

Aber nun zu dem, was wirklich zählt. Der VfL, er kann mit einem Dreier am Sonntag 13.30 Uhr zu Pauli, Union und FC aufschließen. Das hört sich gut und leicht an - ist es aber nicht. Das wird hartes Brot. Der VfL Bochum steht nicht für Konstanz, einen Dreier gibt’s nicht automatisch, weil der Kader stärker erscheint.

Das Team von Uwe Koschinat - nach seinem Weggang kommt Fortuna Köln nicht mehr auf einen grünen Zweig - hat fix Denis Dieckmeier geholt und gegen den HSV wegen eines Lasoggadoppelpacks knapp verloren. Sandhausen steht wie der MSV Duisburg unten drin und ist sehr stark abstiegsgefährdet. Beide Teams kämpfen buchstäblich um ihre Ligaexistenz - im Rahmen ihrer Möglichkeiten, aber das macht sie so gefährlich, wenn man sie lässt. Wir haben ja ein Hang zu sowas. Auch warnte der Fall Darmstadt St Pauli, die führen 0-1 und am Ende ist Sankt Pauli nur 5., wo sie kurz 1. war. “Heute noch auf hohen Rossen, morgen durch die Brust geschossen!” schrieb einst der selige Heinz Formann.

Dutt wird warnen, mahnen und kann variieren. Es kann also auch ein Auswärtssieg werden, dort, wo der VfL meist gewann (und auch zu Hause punktete), wenn man sich nicht so sehr auf den Status Favorit verlässt.

VfL: Riemann - Danilo, Hoogland, Fabian (Baumgartner), Gyamerah, (Celozzi) - Zoller, Losilla, Weilandt, Tesche, Sam - Hinterseer

SVS: Schuhen (2)- Diekmeier (3) ,Verlaat (4) , Knipping (4) , Paqarada (3,5) - E. Taffertshofer (4), Kulovits (4)- Gislason (4) , P. Förste(4,5) ,
S. Dieckmann (4) - Wooten (3,5)

Der SVS mit den Kickernoten aus dem Spiel gegen den HSV!

Tom;CB’93

P.S.: Tip 2-2, Nach zweimaliger SVS-Führung machen Lukas und Silvere den späten Ausgleich

Stets bemüht.

30. Januar 2019

Erleichterung, dezenter Jubel und lange Gesichter - alles da nach dem 2-1 Derbysieg des VfL Bochum über den MSV Duisburg - das alles sahen die knapp 18.000 Fans an einem kalten, aber herzerwärmenden Dienstag Abend im Vonovia-Ruhrstadion. Der 16. hatte sich beim 8. der zweiten Liga stets bemüht, war ganz am Anfang und am Ende kurz dran an der Überraschung, aber am Ende siegte Bochum mit 2-1, was die spielerische Überlegenheit des VfL nicht wirklich ausdrückte. Aber Bochum muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass man Zuviel die Dominanz am Ball verwaltete, statt das 3-0 zu erzwingen. Duisburg wartete zu viel ab und kam erst ab der 85. Minute zu Chancen nach einem Anfangsstrohfeuer.

Bochum hatte mit Fabian und Baumgarnter für Hoogland und Leitsch eine neue Innenverteidigung und die kriegte auch gleich Arbeit. Duisburg in Rot und mit einem lauten Anhang im Rücken mutig an der Castroper, der VfL zunächst bemüht um defensive Stabilität und spielerische Schmankerl. Zoller (neu), Hinterseer, Weilandt und Sam bemühten sich nach vorne, aber so richtig Druck konnte der VfL zunächst nicht aufbauen. Es kamen die Meidericher. Aber man sah eben auch, warum die Zebras nur drei Siege auf dem Konto haben und auf dem Relegationsplatz stehen. Da war Lieberknecht zwar in der Pause gelungen einen neuen Geist aus einer neuen Hierarchie zu entfachen beim MSV, aber die Stürmer schossen nur mit Platzpatronen. Die schwarze Perle des MSV war echt oft unglücklich mit dem Ball, auf meiner Seite. Da konnte man sehen, Tormaschinen haben die Meidericher in dieser Saison von dem schmalen Etat nicht kaufen können. Grilic und Co haben das getan, was sie konnten. Sesi und Dutt hingegen haben mit Lee, Kruse und Janelt noch spielstarke Spieler in der Hinterhand. Da kann man auf mehr hoffen bis Mai.

Dann erwachte der VfL schnell und zeigte den Roten die Lücken auf, die sie in ihrer Hintermannschaft hatten. Hatte ich meine Zweifel an Simon Zoller, so verwandelte er gleich einen Abpraller zum 1-0 und machte nicht nur seine Laura glücklich: Guter Einstand für ihn genau wie für Baumgartner. Der Jubel der Ost wurde unterbrochen von dutzenden Bengalos der Duisburger, die hatten wohl eine Hunderter Packung aufzubrauchen,wie mein Sitznachbar anmerkte. Ich verstehe garnicht, warum die Seenot vortäuschten, Abwehrnot konnte man indes in dieser Phase beim MSV sehen. Fabian, vorher noch in direkten Duellen gegen MSV-Stürmer, machte per Kopf das 2-0 und ein Tor zählte wegen Abseits nicht. Der VfL war nun total überlegen und hätte auf 3-0 gehen können, diesmal war der Gegner nicht Köln oder Kiev sondern der Derbykonkurrent Duisburg und Bochum lies nun den Ball laufen. Da war auch ein Kantersieg möglich.
Beim Pausentee konnte man altbekannte Gesichter wiedersehen, mit dem Kambodschamann über die arisierte Currywurst, die scharfe Wurst und zwei Torhüter in einem Profispiel quatschen, er war wieder on und man konnte den Ergüssen lauschen.

Bochums Fans hatten diesmal eher, trotz aller Skepsis, nicht das Gefühl, dass das heute schiefgehen könnte. Der zweite Sieg in Serie winkte und dann war der stets souveräne Riemann übermütig -faustete in einer Phase, wo das 3-0 locker anstand (durch den eingewechselten Ganvoula), einem Zebra statt einem Bochumer den Ball vor die Füße - zack 2-1. Und das baute die Duisburger nun natürlich auf. Dabei hatte der überragende Sam und auf links Maier soviel den Ball, dass die Duisburger auf der Seite 5 gegen 2 spielen konnten ohne den Ball zu berühren. Dann aber kam Riemann und machte im Derby ein Geschenk und brachtew die geschlagenen Duisburger zurück ins Spiel. Der Anhang des MSV war eh die Überraschung des Abens, der schlechte Besuch die negative Nachricht eines Eröffnungsspiels der zweiten Liga. Wer zur Hölle will auch Dienstags ins Stadion? Man DFL, gebt euch mal mehr Mühe.

Duisburg war nun stets bemüht sein Angriffsspiel anzukurbeln und hatte nun 2-3 Chancen, aber Zielwasser hatte dieser Gast an der Castroper zum Glück nicht getrunken. Zebras und ihre Fans hofften bis zum Ende auf das 2-2, Bochums Anhang auf ein erlösendes 3-1. Beides passierte nicht. Bochum hat mehr Talent, Lee, Kurse und Hoogland werden gegen Sandhausen und Paderborn Druck aufs Stammteam machen, damit sich niemand zu sicher fühlt und Dutt wird das alles richtig einordnen. Das Ergebnis war aus Bochumer Sicht gut, der Weg dahin nicht immer.

Der VfL hat mit wenig Geld einen guten Kader zusammen, der viel besser Fußball spielen kann als F95 es zZ tut und was man selbst in den Nullerjahren zum Besten gab.

Bochum brachte 94. Minuten über die Zeit, siegte verdient und kann nun der Jäger sein, der im Blog einsachtvieracht.de/2019/01/29/moege-die-jagd-beginnen/ beschrieben wurde. Möge die Jagd gegen Pauli und Union nach solchen Arbeitssiegen beginnen und dass da noch mehr geht, konnte man gestrern sehen, Selbstgerechtigkeit verbietet sich von selbst.

Hut ab vor dem Duisburger Anhang (und seine stets bemühte Mannschaft) und gegen Paderborn sehen wir uns alle auf 3-4 Fiege wieder, dann ist der Dry January vorbei.

Grüße an Taischak und Glückwunsch zu seinemJonas sowie Barbara, die ihr erstes Heimspiel hatte. Viel Glück dem MSV ab jetzt zum Klassenerhalt. Macht in der Reli die kack Uerdinger und ihren bescheuterten Russen bitte platt in einer möglichen Relegation.

Und wir Bochumer sind nach den Niederlagen gegen Pauli und Union wieder auf der Spur, wo wir gegen Aue aufhörten. Wir verfolgen die Spitze und das ist gut so. Mal sehen, was geht.

Auf dem Rückweg hörte ich auf WDR 5 Hannes Bender aus Paderborn. Da kann man nach einem so guten Auftakt sogar mal drüber lachen, sogar über “Afrika -Bochum”

Tom,CB`93

Endlich

27. Januar 2019

Endlich geht der Liga-Fußball wieder los. Endlich ist die kurze Winterpause mit der Weihnachtsfutterei vorbei. Endlich liegt der Dry January fast hinter uns. Endlich werden die Tage wieder länger.

Klar, man kann Ally-Pally-Darts-Event, NFL-Football, Eishockey oder zuletzt auch ziemlich erfolgreichen und schönen WM-Handball gucken, aber irgendwie ist alles nur Prokrastination für uns fanatische Fußballfans - bis das runde Leder wieder rollt. Endlich geht’s wieder los, das denkt man oft. Oder, bei allem berechtigten Jubel über die coolen, deutschen Handballer, fiebert irgendwer einen Monat dem Spiel von der SG Flensburg-Handewitt gegen die Rhein-Neckar Löwen wirklich entgegen? Aber Handball war wie Wintersport war natürlich eine schöne Ablenkung gegenüber der matten Mannschaft 2018 und es sei den Wolfs, Heinevetters, Gensheimers gegönnt. Aber nun wird wieder über Riemann gegen Wiedwald diskutiert für Dienstag 18.30 Uhr im Ruhrstadion. Und Lee und Kruse sind wieder zurück von Asien-Cup.

Endlich wieder Revierderby. 22.000 Fans werden es wohl werden, bei ekligem Regenwetter und dem frühen Dienstagstermin nach der Arbeit.

2018 endete indes toll, mit einem famosen 2-3 beim teueren Topstarteam aus Köln, und eben gegen dieses gepuderte Team testete Bochum wieder vorgestern und verlor verdient 2-1. Vorher hatte man gegen Kiev 0-3 in den Sack gehauen und spielte davor 1-1 gegen Sofia, eine Vorbereitung fast ohne Sieg oder irgendein Torfestival gegen ‘nen überforderten Bezirksligisten, das sagt auch nicht zu viel aus, aber eben auch nicht garnichts.

Da drückt vorne also auch weiterhin der Schuh. Vorne, da sollen Zoller, Ganvoula (top gegen den FC) und natürlich Hinterseer, Sam, Weilandt und nun auch wieder Kruse und Lee (Asien-Cup) wieder mehr treffen - und am besten gleich im Derby gegen den MSV.

Der VfL liefert oft nur eine Halbzeit toll, ist zu selten konstant, d.h. 75-90 Minuten gut, zumindest für ein Topteam ist das mau. Platz 8 heißt eben 7 Punkte auf Union und 10 auf Köln und den HSV.
Das Startprogramm ist mit Duisburg, Sandhausen und Paderborn - eben gut aus allen Ligateilen genommen - und dafür gilt es auf dem Punkt fit zu sein – Winterspeck und Weihnachtsmarktblues ade‘.

Am Dienstag gilt es und da sind nun alle Tests Essig, allerdings auch der Sieg in Köln vor Weihnachten. Hoogland ist gesperrt, Eisfeld und Pantovic werden langsam rangeführt, Leitsch fällt weiterhin aus. Da wurden hinten Holtkamp, Römeling und Baumgartner getestet, denn hinten will man die Schwäche beim zweiten Ball bekämpfen, die für Gegentore nach dem 2. Ball sorgte, oft, aber nicht immer kurz vor Schluß. Dutt hat das aufgeregt, Dutt und Butscher haben dran gearbeitet.

Lieberknecht indes hat die Hierarchie im Team geändert, versucht den Mannsachaftsgeist zu stärken. Während Bochum “der Jäger ist”, wie meine neuen Kollegen von EINSACHTVIERACHT-Blog (Hi Jungs!) so treffend formulieren, steht der MSV hinten drin. Das 4-3-3 des MSV soll flexibler werden, wie wir versuchte der Coach bei seinem Team die Abwehrarbeit zu stärken, hier wurde Nauber Kapitän für Wolze, Wiedwald soll der Rückhalt in der Kiste werden. Und vorne das haben die Meidericher Optimierungsbedarf, ich denke mit Hurrafußball a la Leverkusen werden die Zebras nicht auflaufen im Ruhrpottderby.

Endlich wird das Leder wieder rollen. Graues Wetter, Flüche und viel Kampf, eigentlich das, was wir wollen. Ich persönlich will einen Heimsieg und das wäre nach Tototendenz auch drin, nicht nur weil wir im Sommer 2-0 siegten, sind wir Favorit. Ein 1-0 würde mir reichen, denn Bochum will Berlin und Pauli auf die Pelle rücken.

Wenn ich am Dienstag die Jungs im Stadion sehe, die Bratwurst rieche, dann sage ich auch : endlich.

Mein Tip, 1-0 Weilandt. Bochums spielerische Qualität wird die wackeren Zebras müde spielen, Tor in der 75. Minute. Vorher hat Duisburg 3 Hochkaräter.

Der VfL: Riemann — Soares (Celozzi) - Fabian - Gyamerah - Baumgartner — Losilla - Tesche — (Lee) Sam - Weilandt - Zoller (Kruse) - Hinterseer

Der MSV Duisburg: Wiedwald – Wiegel, Bomheuer, Nauber, Wolze – Fröde, Schnellhardt – Gyau, Stoppelkamp, Oliveira Souza – Nielsen

Tom,CB’93

P.S.: Gruß an meine neuen Blogger-Kollegen von Einsachtvieracht von Sebastian über Claudio bis Stephan. Sieg oder?

Eingefrorene Träume

24. Januar 2019

Das dritte Spiel des VfL gegen den FC Köln diese Saison endete - einen Monat nach dem grandiosen 2-3 des VfL - diesmal mit 2-1 für Köln. Der FC gewann gegen Bochum - anders auch als in der Hitze des Sommers 2018 Anna Castroper - diesmal ziemlich verdient. Im Franz-Cremer-Stadion war es bitterkalt und Fans waren diesmal nicht zugelassen. Die Ordner suchten sogar im Wald nach Leutem, keine Ahnung nach wem.

Die Polizei hatte drei Wagen geschickt, aber außer den Medienleuten war niemand da. War wohl zu kalt rund um den Militärring, aber die Kölner Spieler störte das scheinbar nicht. Sie zeigten zum ersten Mal, warum ihr Kader laut Transfermarkt 83 Millionen Euro Marktwert haben soll.
Sie hatten den Ball, wirkten dominant, drückten die Blauen nach hinten und Bochum hatte nur eine Minichance, die Sam vorbereitete. Auffällig war, dass Sidney, das hohe Tempo und intensive Spiel mitgehen konnte, der Rest im Mittelfeld wie Hinterseer, Weiland, Zoller, aber arge Probleme hatten, vor allen in den ersten 45 Minuten. Der FC machte durch Ex-Flop-Cordoba erst das 1-0 und schnell das 2-0. Und was machte Bochum? Der VfL wurde sogar nach weiter hinten rein gedrückt und war in der Phase total unterlegen. Der VfL wirkte eben echt wie der 8.,der beim 2 spielte. Dutt motzte und das bemerkten auch die Presseleute neben mir. Jeder zweite Ball ging an die in dunklen Trikots spielenden Kölner Spieler. Sie drückten unsere Spieler immer weiter hinten rein, es gelang in dieses Phase keine Entlastung. Zoller zeigte, dass es noch ein weiter Weg ist, wenn er den beim Asiencup spielenden Lee ersetzen muss. So hatte Baumgartner als zweiter Neuer zwar auch keine großen Szenen, aber besonders der Ex-Lauterer und Ex-Kölner blieb an alter Wirkungsstätte sehr blass.

Ein Rückpass von Soares nutzte Terrodde wie beim 1-1 vor einem Monat wieder aus, wurde aber von Riemann gestoppt (und verletzte sich dabei?)- Der Torwart war wie der Trainer total genervt von der Leistung oder besser Nichtleistung des VfL. Ein Test war es auch nur für Köln, die zeigten sich trotz der Kälte topmotiviert zum Ligastart nächste Woche. Geiß, Kainz, Hector, Drexler, Risse und Co wirkten physisch wie fußballerisch stärker als in den beiden Duellen zuvor.
Römling und Celozzi sollten was reißen, doch zunächst blieb nach dem Pausentee alles beim Alten. Köln spielte, Bochum reagierte. Man fror und spielen tat nur das Heimteam, gut, dass das vor einem Monat anders war. Die Fehler von damals sparten sich die Domstadtkicker, aber Bochum brachte nun Janelt (kurzärmelig), Saglam und Ganvoula und die drei sorgten für Belebung im Bochumer Spiel. Das 0-3 gegen Kiev wurde nicht wieder zum 0-3, weil der angeschlagene Simon Terrodde gegen Riemann per Elfer scheiterte und dann raus musste. Dafür kam Stolpervogel Guirassy und Modeste hatte ja noch keine Spielgenehmigung, dass rettete den VfL gestern-
Dazu kamen Sam und Ganvoula, die richtig stark agierten und Ganvoula macht das 1-2 und fortan spielte der VfL am Geißbockheim, wo sonst die Amateure gegen RWE spielen. Bochums Stürmerleihgabe setze sich gut ein und hätte das 2-2 per Seitfallzieher gemacht, hätte Horn nicht pariert. Anfang, der Heimersdorfer, brachte noch Öszan, J.Horn, Bader und Clemens, d.h. die Verletzten Schaub, Czichos und Co wurden sofort fast gleichwertig ersetzt. Köln setzt auf Aufstieg durch Kaufkraft und das wird sich vermutlich auszahlen. Bochum hatte nun fast das 2-2 gemacht und hielt in der 2. Halbzeit so gut mit, dass man trotz der zwei Vorbereitungsniederlagen gegen Kiew und Köln gewappnet scheint gegen Duisburg.

Beim MSV hat Lieberknecht nur Wolze, Wiedwald und so statt Horn, Hector, Mere. Geis, Hauptmann, Drexler, Kainze und Cordoba zur Verfügung. Dem Bochumertrainerduo bleibt die Hoffnung, dass Maier und Zoller noch auftauen, Lee und Kruse bald gegen Sandhausen oder Paderborn dabei sein können. Dann hat Dutt immer noch Defensivarbeit (die zweiten Bälle sind zu oft beim Gegner) vor sich und vorne werden Lukas und Tom für ihre Tore sorgen, was man gestern aber nicht unbedingt sah. Es war halt ein Winterpausentest.

Das 2-1 sahen ca. 30 Leute live , die danach alle recht froh waren wieder im Warmen zu sein.

Bis Dienstag gilt die Erkenntnis, dass man höchstens bei 70 % ist und kein Favorit auf Platz 3 wie Union und Pauli, sondern eher der Master von Platz 6. Aber warten wir es ab, Träume können nicht einfrieren und am Wochenende wird’s ja etwas wärmer.

Und Duisburg wird anders spielen als Köln in der 1. Hälfte und wir hoffentlich auch besser.

Tom, CB’93

P.S.: Gruß an FaBu

Danke

22. Dezember 2018

“Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.”

Das war mal ein Kirchenlied, was ich ziemlich doof fand. Aber heute morgen kam es mir in den Sinn.

Nicht der famose Sieg 2-3 von Müngerdorf alleine hat mich daran denken lassen, sondern das Gesamtpaket des gestrigen Abends und das alles so anders gelaufen ist, als ich es mir zuvor etwas zu pessimistisch gedacht habe.

Und das beste für mich war das Gefühl beim 1-3. Ich meine, ich habe es gar nicht live gesehen.Ich habe den Jubel auf dem Klo gehört, wusste aber nur durch mein Handy, das ein Tor gefallen sein muss. Und es war mein persönlicher perfekter Moment. Die kurze Stille nach dem Jubel, es war niemand in dem Moment da. Ich hatte dieses Gefühl des Sekundenglücks ganz für mich alleine. Das war so schön, besser geht’s nicht. Da war mir nach Danke sagen, wem auch immer. Der Regisseur des gestrigen Abends kann was.

Nach dem 1-3 wieder raus in den Gästeblock, die Atmosphäre einatmen, grossartig. Dann fiel wieder in einen missglückten Konter das ebenfalls unnötige 2-3. Man bangte und beschäftigte sich mit den Leuten im Nebenblock, was unnötig war. Es reichte das Gefühl, sich von der Jubelstimmung der 5000 Bochumer sich einsaugen zu lassen.

Am Anfang war die Stimmung im ganzen Stadion gut - und zack führte Bochum sehr schnell 0-1. Das war schon mal ein guter Start, das Abfuckgefühl des Rückstands hatte man ebensowenig als Bochumer wie den obligatorischen Anreisestau. Und man hatte ja auch Bier, es gab sogar normales Bier im Gästeblock. Perfekt.

Das vorige Kölner 1-1 fiel etwas aus dem Nichts, aber klar - Terroddes Tor zum 1-1 war obligat - es war ein geschenkter Querpass von Soares. Und klar hatte Köln vorher etwas mehr investiert als zum Spielanfang, obschon der Efzeh gestern insgesamt nicht gut spielte.

Dass man dann wieder 1-2 führte, brachte das Fass der Emotionen postiv zum Überlaufen. Klar geht es lauter, aber die Gesänge machten einfach Bock. Und nach dem 1-3 gab es fast kein Halten mehr in blau und weiß.

Bochum wird durch den gestrigen Auswärtssieg nicht aufsteigen und Köln hat sicher nicht den Aufstieg verspielt. Aber den Moment konnte man gestern gut genießen, außer man ist einer 45.000 Kölner im Stadion oder bei Sky vor dem TV.

Dann muss man sagen, okay “Köln hat zu offen gespielt” und hat Tore vor allem aus Fehlern von dem sonst immer starken Soares profitiert. Aber mal ehrlich, der Efzeh hat fünfmal vorher gewonnen, was sollten die sich hinten reinstellen beim letzten Heimspiel wie St. Pauli und kontern? Das ist natürlich legitim, aber gestern passierte es nicht und ich verstehe da Kölns Ansatz. Das Glück fehlte brutal bei Union Berlin, gestern war es da.

Lee, Sam und Tesche sowie Losilla sind die besten Feldspieler bei Bochum gewesen. Besonders hervorheben möchte ich den Riemann, der echt eine souveräne Serie spielt. Aber es war ja gestern ein Teamplay von allen beteiligten Bochumern.

Und dann hat mir natürlich die Stimmung gut gefallen und da möchte ich hervorheben, das man kurz oberhalb der Ultras richtig Spaß hatte als Steher, aber sicher auch die Leute auf den Sitzplätzen. Und gestern habe ich oft gedacht, cool, dass die Ultras wieder da sind.

Es gibt gestern auch keine echten Verlierer, nicht mal die Kölner, die einfach mal wieder ein Spiel verloren haben, “so what”. Eventuell kann man die Steinewerfer als Verlierer ansehen. Vielleicht ärgern sich manche Bochumer, dass sie gestern nicht dabei waren, aber ganz egal, wo man als VfL#ler war, man war freudig ohne Ende.

Das Feiern nach dem Abfiff eines diesmal guten Schiris (Da hatte ich mir auch falsche Sorgen gemacht, er übersah wohl ein knappes Bochumer Abseits beim Tor), war Jubel,Erleichterung und Ekstase angesagt. Da kann man garnicht so viel zu sagen, als Danke, Danke und Danke. Und wem man auch immer Danke möchte, dem Team, den vielen Fans, die sich auf den Weg machten oder dem Fußballgott; es war einfach perfekt.

Danke. ;-)

Ach ja, der Weihnachtsmann kommt ja noch, aber für mich war er gestern schon da.

Tom,CB’93

P.S.: Gruß an Klaus aus LA, dem Dürre sowie Tim (FCB) und dem Martin sowie Marcel auf Kölner Seite und meinem Nachbarn. War cool mit Euch. DANKE