Ich will anders sein, will nicht so sein wie Du!

20. November 2008

Das war der Refrain eines Punksongs in den Achtzigern, in dem es um die Ablehnung - durch die Bandmitglieder - gegen die spießbürgerliche Gesellschaft und ihre Ikonen, die Marken und Symbole, geht. Es geht dabei auch um Geltungskonsum und die Unehrlichkeit der Mehrheit, das Sich-Selbst-Anlügen sowie die emotionale Kälte, die die Punks empfanden. Daraus resultierte eine klare Ablehnung gegen dieses Gebahren sowie ein postuliertes Anderssein. So ähnlich könnte man das Label “Unbeugsam” deuten, als bewußtes Anderssein, nicht aus der Not heraus, aus Überzeugung und letztendlich höherer moralischer Norm? Oder sind es die Titel, die schiere Masse des Gegners, die man ablehnt, so als gallisches Dorf gegen die Übermacht? Die “300 Spartaner im heroischen Kampf gegen die Perser” als Folie für den Kampf gegen die meist in jeder Hinsicht überlegene Nachbarschaft, gegen Werksteams und den Rest. ´

Umbeugsam wirkte unser Team gegen BVB, Bremen und H96, doch nur drei Punkte aus Trotz gegen ergebnisorientiertes Denken? Wohl kaum. Eher einer Abschlußschwäche nach Gekas und dem alten Sestak, die nun auch Koller erkannt hat. Im Kicker fallen wir von Platz 1 auf der Chancebauswertungsstatistik auf den letzten Platz.

Unbeugsam gegen Hertha am Samstag? Zumindest Punkten sollte man diesmal wieder nach gefühlten Monaten ohne Sieg, denn anders sein, sollte nicht “erfolglos sein” heißen.

Die Frage ist, will der gemeine Fan “anders sein”, “unbeugsam sein”. Wir waren mal unabsteigbar, jetzt sind wir unbeugsam. Koller hat solangsam wieder den ganzen Kader und er darf auch selbst wieder ran auf der Bank, neben dem unbeugsamen Funny.

Es wäre gut, die schlechte Bilanz von Berlin in Bochum zu NICHT beenden. Und ein Punkt ist nicht “unbeugsam”, es ist zu wenig.

Tom, CB’93

Tip: 1-1, wir siegen erst gegen den HSV wieder.

 

 

 

Immer wieder die Thommies

18. November 2008

Mittwoch ist es wieder so weit. Die Engländer treffen bei einem Fußballländerspiel auf Deutschland. Das ist und bleibt ein Klassiker und zuletzt siegte Deutschland etwas glücklich in London 2-1, Pander patzte und traf. Diesmal in Berlin wird es wieder wie beim letzten Aufeinandertreffen mit den Angelsachsen viele Experimente geben…

the silver pig

16. November 2008

Die Silberschweinpartyreihe in Köln besticht durch gute Musik, interessante Orte und viel Stimmung, dazu hängt ein silbernes Schwein als Diskokugel über den tanzenden Leuten. Ich hab den späten Freitagabend damit verbracht, mir den Arsch von dem Schwein anzuschauen und am frühen Samstagmorgen dachte ich dann, er sei knackig und fest und nicht groß und fett, fast wie Homer und sein Spiderschwein waren wir ein Paar bis um Fünf. Dick oder nicht dick, hängt von der Betrachtungsweise des Betrachtenden ab und so ist es auch mit Bochums letzten drei Remis. Drei Figths, dreimal ein kampfstarker VfL, drei Punkte; gegen BVB ein starker Fuchs und Zdebel, dann ein starker Fernandes und gegen Hannover ein starkes Dou, Azaouagh und Haschemian. Dabro hatte die erste Chance in diesem intensiv geführten Spiel, doch er ballerte in die Wolken über der AWD-Arena. Die 10 Bochumer im Müller-Lüdenscheid an der Zülpi waren schnell wach, weil diese intensiv geführte Partie mit Bochum eine Mannschaft hatte, die 90 Minuten alles, wirklich alles versuchte, aber der der Striker fehlt wie Gekas und Sestak in den Vorjahren. Das war auch Freitagabend vor 30.827 zahlenden Fans das Problem, darunter auch 700 Bochumer. Diesmal sollte keiner enttäuscht sein, dass er die A2 runtergeschlichen war, denn der VfL tat alles, um an der Leine zu siegen. Das Ecken und Chancenverhältnis stellte sich wie bei einem Titelanwärter dar, das Spielerische und die Torausbeute war die eines Absteigers. Man ging mit 0-0 in die Pause und der VfL-Fan-Klub Kölscher Klüngel hatte viele Bier geordert, langsam kam Stimmung in die Kneipe. Weiter rackerte der VfL und der Trainer Marcel Koller peitschte seine Jungs an. Hannover hatte kaum eine Chance und die Niedersachsen im Stadion schwiegen, während der VfL-Block dampfte. Das Stadion hatte das leibhatige Abstiegsgespenst und das trieb auch die Westafeln an. Doch das 0-1, so verdient es gewesen wäre, es fiel nicht. Hasch und Mieciel vergaben aus aussichtsreichen Lagen un d so viel das 1-0 durch Schlaudraff nach einem Torwartfehler von Fernandes.  Wieder fürhte 96 durch Schlaudraff, wieder konnte Heckings Truppe nicht siegen. Wieder konnte der VfL nicht siegen, das 1-1 fiel dann nach einer Freierhereingabe, die der Pannenkeeper Fromlowitz zum 1-1 per ET verwandelte. Hochverdient, nur eben nicht erzielt durch einen Stürmer des VfL. das 1-2 wäre aufgrund der Anteile am Match nicht unverdient gewesen, insgesamt agierte Hannover als Heimmanschaft zu schwach und verlor Fahrenhorst durch ein Haschemianfoul. Koller mußte auf die Tribüne, was im Nieselregen nicht das schlechteste war. Den ersten Sieg nach 10 Pflichtspielen gab es wieder nicht, der muß in drei Heimspielen und einem Gastspiel in Frankfurt erzielt werden.

Es müssen zwei Siege sein und wir brauchen einen Stürmer in der Winterpause.

Tom, CB’93

 

 

Jeden Tag ein Kind, jeden Tag ein Kind - bis es 96 sind!

12. November 2008

Der Karnevalsstart am 11.11.2008 stellte sich in Mainz und Köln ziemlich verregnet dar und trotzdem hatte der Kölner Narr, so er denn Fan des ersten Fußballclub Köln ist, einen guten Start in die 5. Jahreszeit. Denn sein Club hat 10 Punkte Vorsprung vor dem VfL Bochum (auf dem Relegationdsrang 16) und das “mit Bochums bestem Kader seit langem” - laut Marcel Koller, klar er hat den ja auch zu verantworten.

Gut, Köln hat gegen Hannover nicht spielerisch geglänzt, 0-1 durch Schlaudraff zurückgelegen, aus einer sicheren Abwehr gefightet und vorne Novakovic gehabt, das reichte für 96 auswärts - gepaart mit Glück. Doch daraus abzuleiten, dass die heimstarken Niedersachsen gerade gegen unsere Auswärtshasenfüße nicht siegen, ist mutig.

96 ist spielstark, ambitioniert, individuell stark besetzt und nicht ganz billig und muß zuhause zeigen, wo der Bartel den Most holt. Das gelang oft und daher ist am Freitag mal wieder Nagelprobe für unser kämpfendes und fast nie siegendes Team, wenn man das Kalenderjahr 2008 zugrunde liegt.
Bochums Kader füllt sich so langsam wieder, die Abwehr um den guten Fernandes (gegen Bremen BILD-Note 1) ist komplett und das defensive Mittelfeld um Imhoff und Zedebel eingespielt. Das läßt vermuten, dass man hinten gut stehen wird und nach vorne nix passiert, so wie Koller halt gerne in der Fremde spielen läßt. Fans nennen das gerne “konzeptlos”. Da der formschwache Sestak fehlt, müssen es der langsame Kaloglu, der Hubschraubääääär und der Pole Mieciel versuchen, ein Tor zu machen in der AWD-Arena.

Freitagabend sich die A2 hochquälen steht für bedingungslose Treue der 500 anwesend seienden Fans oder schlicht Dummheit, je nach eigener Meinung.

Die sechs NS-Bremer haben jetzt auch Stadionverbot in Bochum bekommen, wobei sich für manchen Blau-weißen Fan die Frage stellt, ist das eine echte Strafe?

Wir werden es sehen, gegen Hertha und Hamburg, und dann wissen wir auch, wo wir wrklich stehen, vermutlich ganz unten, vermultich als Vorletzter.

Mein Tip für übermorgen: 4-1 für 96

Tom, CB’93

Zwergwidder sind romantisch und melancholisch

9. November 2008

Eine Sekunde hätte gereicht, die Dabro Zeit gehabt hätte, dann wäre der Ball drin gewesen und das 1-0 wäre vermutlich der Sieg gegen formschwache Bremer gewesen. Der Schiri hätte Elfer geben können für Bochum, einmal wegen Fouls und einmal wegen Hand, doch auch da fiel das 1-0 nicht, weil es keinen Straftstoß gab. Bremen hätte auch das 0-1 durch Naldo machen können, der eben diesen nicht-gegebenen Elfer an einem Bochumer verursachte. Auch Bremen hätte ein Elfer kriegen müssen, auch Bremen vergab Hochkaräter, Frings schlug über den Ball usw. Beide Teams sind vom Pfad des Siegens weg und Bochum ist nun schon acht Spiele ohne Sieg, fünf sind noch bis zur Winterpause. Zu den 9 Punkten aus 12 Spielen müssen sich noch mal drei gesellen. Koller wollte diesen Sieg gestern sogar mit drei Stürmern und wie gegen Dortmund zeigten seine taktischen Maßnahmen Wirkung und blieben doch erfolglos. Wieder ein Unentschieden, das bringt Bochum in allerhöchste Abstiegsgefahr und wenn es arg kommt steigt man ab. Dass Bochum in Kollerbefürworter und Gegner sich aufteilt, konnte man Samstag nicht spüren. Die 23.000 Bochumer unter den 27.800 feuerten ihr Team an und es dankte es mit KAMPF. der Gesang “ihr habt gekämpft, wir haben es gesehen!” passt da gut. Der Wille war da, doch das alleine reicht nicht. Die Verletzungen bieten Erklärungsmuster, aber keine Erklärung. Das Team ist seit einem halben Jahr von der Spur und es scheint der letzte Dreh zu fehlen und so droht die Relegation.

Die Bremer unter Allofs waren mit dem Punkt zufrieden, dann gab es noch Ärger im Block, weil Anhänger mit Kurzhaarschnitt eine Fahne  entrollen wollten von einem Staat, der ähnlich lange her ist wie der letzte gefühlte Bochumer Sieg. “Nazis raus” hallte es aus dem Gästeblock und “Unentschieden raus” dachten viele Bochumer.

Wir brauchen Siege und am Freitag in Hannover treffen wir auf eine spielstarke und teure Truppe, die ebenfalls hinter ihrem Punktesoll herhinkt.

Tom, CB’93

 

Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg!

6. November 2008

Hoffenheim als Tabellenführer nach 10 Spieltagen, ein Afroamerikaner US-Präsident, wer das 1991 zu prognostizieren gewagt hätte, dem wäre der Vogel gezeigt worden. Die Welt ändert sich schneller als die Vorurteile in unseren Köpfen, nur beim VfL Bochum scheint die Zeit still zu stehen. Abstiegskampf, der gleiche Präses und das gleiche Konzept, dazu wie immer Angst vor Werder Bremen und dem Abstieg. Ok ein Schweizer ist Trainer, und nicht mehr Spieler wie 1980 Groß, aber die Niederlageserie kommt einem merkwürdig vertraut vor. Das Krisenkonzept des VfL ist wie bekannt “Ruhe bewahren” und “Unser Trainer steht ausserhalb jeden Zweifels!” nicht vorhanden. Selbst bei Werder Bremen wird Schaaf in Frage gestellt, denn ein 0-3 gegen P. Athen, freut nur die COMMANDO-Griechen. Aber in Bochum, ja in Bochum stellt man die (zu wenigen) Heimfans in Frage, was in etwa so sinnvoll ist, wie Kieselsteine zurück ins Meer zu werfen.

Dabei war das 1-1 in Dortmund ok, ja vielleicht sogar mehr, wenn man nicht so verdammt wenig Punkte hätte. Marcel Koller bekommt neben den chronischen Verletztenproblemen (Concha, Sestak, Freiers Sperre) noch Probleme vom Torschützen vom Sonntag, Thomas Zdebel, der sein Bankdasein beklagt und mit Abflug droht. Verständlich, vor allem weil neben Sestak, Freier, Ono auch Pferzel und einige andere, ohne Form und Torerfolg sind und nach Konstanz suchen.

Koller und Ernst sind zwar ähnlich unaufgeregt wie Schaaf und Allofs, Özil und Diego schlapp wie Ono und Sestak, aber da endet die Ähnlichkeit auch schon, Schaaf ist der ANTI-Koller, rein statistisch. Ein 0-6 wird es nicht mehr geben, aber ein 2-2 wäre gar zu wenig, wir stehen nicht am Saisonauftakt, sondern vor einer verkorksten Hinrunde, die uns Angst macht vor dem 6. Abstieg. Und die Relegation gibt’s auch wieder und ein Drama wie 1990 gegen Saarbrücken, wer braucht das ???

Also, Fußball ist Ergebnissport und darum sollten die Fans und Verantwortlichen ihre Einstellung zu Koller von den Ergebnissen abhängig machen. Ganz sachlich.

Und wenn Haschemian Sa spielt hat er vermutlich Schmunzler auf seiner Seite, dem Kicker sei Dank.

Ob Koller Samstagabend noch lachen kann?

 Oder ich? Weil, so ganz ehrlich, die Lust ist mir seit Hoffenheim abhanden gekommen.

 

Tom, CB’93

  

Der schwarz-gelbe Salon!

2. November 2008

Es standen ein paar Bochumer draußen vor den Blöcken 61 und 60 und zuckten mit den Schultern. Punkt gewonnen, zwei Punkte verloren, mögen sie räsoniert haben. Immerhin, nicht verloren, nach 2 Niederlagen in drei Tagen, wollte kein Spieler - und vor allem nicht der Trainer - eine erneute Niederlage in Dortmund. Nach drei Niederlagen in einer Woche wäre es wohl auch im beschaulichen Bochum ungemütlich geworden. Koller war schon auf der Pressekonferenz am Donnerstag total angefressen und moserte über defensive Spielweisevorwürfe und die Verletztenmisere in Bochum: Ono, Concha, Fuchs, Epalle dazu der gesperrte Dabro, es traf die Westfalen knüppeldick. Für seine Verhältnisse stellte er sich auch total enthusiatisch an der Außenlinie im Signal-Iduna-Park dar, er peitschte seine Mannen nach vorne und fieberte mit. Wie schon gegen Stuttgart und Hoffenheim kämpfte unsere Manschaft mit Leidenschaft, aber es fehlte ein spielerisches Konzept und die dicken Cochones der Spieler. Koller hatte umgestellt und die Umstellungen wirkten. Die Mannschaft kam zu den Fans und forderte Support vor dem Spiel. C. Fuchs ins Mittelfeld beordert, war bester Bochumer und hatte in der 87. Minute das 2-1 auf dem Fuß. Die 3.900 Bochumer haderten, dass dies nicht der Todesstoß war für pomadige BVB’ler. Erst mußte Schröder gehen, er stand für Pferzel rechts in der Kette, später Zdebel, der schon Gelb gesehen hatte. Aber erst machte Thomas Z. das Traumeinsnull mit einem Hammerschuß, über den Weidenfeller nur staunen konnte. Das 0-2 versuchte Bochum zu zaghaft und der BVB kam mit der ersten Chance nach einem Pferzelfehler zum 1-1.Ungerecht und nicht abseits, dazu fiel das Tor in der 45. Minute, das schien vertrakt. Unglücklicher Ausgleich, nun hofften 67.000 Dortmunder auf das 2-1 und Kloppos Jungs machten endlich Druck, weil Bochum sich zu sehr zurückzog, zwar figthete, aber für zu wenig Entlastung nach vorne über Aza, Hasch und Sinan sorgte. Das 2-1 fiel nicht, das 1-2 aber auch nicht, und so waren am Ende des Westfalenderbies fast alle ernüchtert und fuhren desillusioniert nach Hause. So kommt Dortmund nicht in den UEFA-Cup und mit der Punkteausbeute wurschtelt Bochum weiter rum, um Weihnachten ganz unten zu stehen. Das Wetsfalenderby schickte viele ratlos in die neue Woche. Nun wird man Samstag gegen Werder Bremen sehen, was der Sieg wert war.

Tom,CB’93

 

Der lange, schwarz-gelbe Fünfuhrkürbis der Seele….

1. November 2008

….Derbytime naht. Spannung, wochenlange Gespräche und Frotzeleien auf der Arbeit mit Dortmundern sind meist die Folge. Fragen wie “Hast du ein Ticket?” oder “Bist du da?” und das Tippen mit Kollegen sind das tägliche Geschäft. Das Ereignis rückt näher, der Puls steigt. Wie sich die Stimmung auf Dortmunder Seite darstellt, keine Ahnung, vermutlich als Pflichtaufgabe, nach 6 Siegen in 7 Spielen gegen Bochum. Dazu sechs Heimsiege in Serie hat der BVB gegen den VfL Bochum gewonnen, da kann man um 19.00 schon wieder auf der Autobahn Richtung Heimat sein. Dazu ein kümmerlicher Block von 3.750 Bochumern (die die 22 km gemacht haben), die ab der 39. Minute den Kopf des Trainers fordern, weil es 2-0 steht für Borussia. Mit dem nervenzerreißenden 3-3 von Dortmund gegen Schalke vor Wochen (gesehen von Chronist Olli D.) hat dies nichts zu tun, eher mit einem Heimspiel gegen Wolfsburg - rein von der Gefühlslage einiger in der Bochumer Anhängerschaft und vermutlich auch von Borussenseite her. Für einige Bochumer bleib es Hass pur.

Von den letzten dreißig Spielen seit März 2008 hat der VfL Bochum fünf ganze Spiele gewonnen, gegen WOB, KSC, Münster, Bielefeld und Wattenscheid, d.h. man ist ganz, ganz dicker Abstiegskandidat (”the trend is not our friend”). Das Wort “Abstieg” hat auch der Sportvorstand Ernst in den Mund genommen. Er zumindest freut sich auf Morgen, ist vermutlich spannender als FSV Frankfurt oder die Damennationalmannschaft. Der Gustl Ernst weiß immerhin, wie Bochum absteigt und scheint auch dieses Jahr wieder dran “mitzustricken”, dass wir nach drei Jahren Bundesliga wieder den Fahrstuhl nach unten betreten. Er war auch damals Beschwichtiger, Fan-Kritisierer und Schnappnix im Tor, dazu aber sehr belesen bei Ruhruni-Events. So was mag man in Bochum, blos keine Showmaker und Sunnyboys.

Kuntz, der Ex-Sportvorstand, wollte Marcel Koller schon mal gegen Bruno Labbadia austauschen vor einem Dortmundspiel, wo dann ein 1-1 seinen Kopf rettete, danach redete Altegoer kein Wort mehr mit ihm, wird zumindest kolpotiert in Bochum und er mußte im März gehen. Seit dem geht es bergab. Zufall? Nun, Kuntz steht mit dem FCK oben, Labbadia mit Leverkusen an der Spitze und wir mit Koller und Ernst Samstag in einer Woche wohl ganz unten. Beide sind wohl eher “Sedativa” als Motivatoren und wie Marcel K. die Ausfälle von Sestak, Dabrowski, Epalle, Concha oder D. Fuchs kompensieren will, weiß er vermutlich selbst noch nicht genau. Das ist ja auch wirklich Pech. Bei Kloppos BVB wackeln Kehl, Hajnal, Kuba und Valdez, aber mit Frei, Zidan, Klimo, Kovac und Sahin ist der Ersatz auf der Bank des ehemaligen ZDF-Experten einfach größer und teurer. Dazu strahlt Klopp und wirft ein positives Licht auf seinen 2004 fast bankrotten Neuverein, der Sieg in Köln schiebt den BVB auf Rang Sieben, einen Platz hinter Erzfeind Schalke. Geht es in Dortmund wieder nach oben in der Nachmeier-Ära?

Während wir VfL’ler zuletzt zweimal Pech hatten, in Dortmund nicht gewonnen zu haben, wird es diesmal ein Niederlage, die spielerisch verdient ist. Unter Koller hat sich der VfL seit März konzeptlos, mutlos und ohne spielerische Weiterentwicklung präsentiert und wird daher die Schwächen des BVB auf den Außenverteidigerpositionen um Owomoyela und Lee vorraussichtlich nicht nutzen können. Doch man hofft ja immer…

Kämpfen wird der VfL 60 Minuten, doch dann geht uns meist die Puste aus, dass ist auch schon Maltriz aufgefallen, der gegen Hoffenheim ein würdiger Capitano war. Thomas Zdebel kehrt zurück und wird sich Kringe, dem Schröderfreund (auch vom Blutdruck her), Hajnal und Tinga erwehren müssen. Wenn dann Koller in der 70 Minute endlich wechselt, steht es vermutlich wieder 3-1 oder 4-1 und wir sind 17. um 20.00 zu den Nachrichten. Dann werde ich schon auf der A1 sein, während der Vorstand seine übliche Beschwichtigungsrethorik gegen die “Koller raus!”-Parolen der Fans setzt. Und die Presse interessiert sich nicht mehr für den grauen Club im naßkalten Herbst. Dabei wäre gegen den BVB und Werder was drin, wenn wir eine Taktik hätten, die zum Erfolg führt und eine sportliche Leitung, die den Takt vorgibt und einen Trainer, der motiviert. Ein Unentschieden gibts nur, wenn der BVB grotte spielt und wir die wenigen Chancen nutzen. Zweifel daran sind groß nach fünf Spielen ohne Sieg und manche wünsche sich gar ne Klatsche, damit der Trainer geht.

Novemberblues sind in Bochum Alltagsgeschäft…

Tom, CB’93

 

Der Alptraum on castroper street geht weiter…

30. Oktober 2008

Vorhang auf, Gruseln zu Halloween, zum Allerheiligen am 1.11.2008:

…..Dortmund steht vor der Tür….

 1.) Starring - “die Bilanz”: Seit März 2008: 12 Bundesligaspiele, 2 Siege, —-Pause____EM —  7 Vorbereitungsspiele 0 Siege, 12 Plichtspiele: 1 Sieg nach 90 Minuten, 1 Sieg im Elfmeterschießen: Horror pur, fast wie Rot Weiß Essen.

 2.) Kollers BL-Bilanz: 101 BL-Spiele: 28 Siege! Schlecht wie die schweizer Elf. Untot wie Frei.

 3.) Thomas Ernst Sportvorstand merkt :”Das ist jetzt Abstiegskampf!” Blass wie ein Zombie.

 4.) Gruselig, der Presseauftritt, weil nicht vorhanden. Tot wie ein Vampir.

 5.) verwirrt, die Fans: Brüllen “Koller raus!” und danach die Ultras “Ohne Schiri habt ihr keine Chance!”, nachdem Hoffenheim eine 1-3 Fußballlektion erteilte….sinnfrei wie Frankenstein.

 6.) Das Krisenmanagement: wie gehabt, nicht vorhanden, Warten auf GODOT, ohne Harald Schmidt, nur noch handlungsärmer und blasser.

 7.) Die Leistungsträger: ONO, Sestak, Freier, Epalle - total von der Rolle, verletzt, verunsichert und alt wie Methusalem.

 8.) der Tabellenplatz: 16 ! RELEGATION, blutverschmiert.

 9.) die Form, noch schlechter ist nur Cottbus, BMG, KSC. Viele Fußballzombies.

10.) der Trainer, es steht 0-1 60 Minuten, er wechselt nicht, als es 1-3 steht kommt der Wechsel. Langsam wie eine Mumie im Grab.

 

Der Hoffenheimalptraum, je nach Lesart das Wunder, für die Bundesliga geht er weiter, das ohne Tradition in den Boden des Kraichgau gesetzte Starteam um Carlos Eduardo siegt mal wieder mit (nur) drei Toren - und aufgrund des Einbruchs von Bochum in Halbzeit ZWO hochverdient (!!!). Dabei hatte der ruhige, sachliche und dröge Schweizer sein Team 45. Minuten zum Kampf animiert, Bochums Mannschaft um Capitano Maltritz fightete (und spielte konzeptlos dabei) und der für den verletzten Sestak spielende Grote machte per Flachschuß das 1-0. Haas konnte den Fehler von Jaissle nicht ausbügeln, die verdiente Führung für den VfL. Bochums Mittelfeldüberzahl und die gute Einstellung verwirrte das “SAP-Team” vorrübergehend. Ba und Obasi wurden provoziert, um sie aus dem Konzept zu bringen. Das Publikum reagierte und suppportete. Diese Taktik des Schweizer Coaches funktionierte bis sich Hoffenheim um Obasi fing und von den Aussen mehr Druck machte. Mani meinte, man würde nicht sehen, dass unsere Mannschaft unter der Woche trainiert. Zumindest vermissen viele ein schlüssiges Konzept des Trainer aus CH. So schwamm Bochum bis zur Pause, aber die Einstellung stimmte, wenn auch hier schon spielerisch überfordert vom “Aufsteiger”. Es stand 1-0. Bochum wirkte mit überforderten Ex-Stars wie Slavo Feier (und ONO und Epalle) wie ein Absteiger ohne Konzept (und ohne Fortune), vor allem nach der Pause. Dabei hatte das 1-0 bis zur 64. Minute, bis zum Schuß von Ba weiter Bestand, doch Koller “weigerte sich” den mal wieder total indisponierten Freier runterzunehmen. Er weigert sich überhaupt vor der 70 Minute zu wechseln. Egal, ob Schröder die “rote Bombe hat” oder Freier jeden (!) Zweikampf verliert (und dann auf dem Boden liegt) oder Kanoglu einfach taktisch falsch eingesetzt wird (mit langen Bällen gegen zu schnelle Verteidiger), Marcel K. blieb hart und bleibt damit erfolglos in der Tabelle. Sechzehnter. Koller kennt den Mißerfolg ja.

Dann fielen die Hoffenheimer Tore wie reife Früchte bzw. Kürbisse. Das 1-1 war hochverdient, weil Koller, wie Olli vermutete, die Mannschaft in der Halbzeit statt zu puschen, “wohl eingeschläfert hatte”. Oder haben sie nur Luft für 60 Minuten, denn spätestens ab der 70. Minute sind viele Bochum Profis im anaeroben Bereich? Wechseln ist wohl trotzdem für Mädchen. So verschuldete Torschütze Grote den Elfer zum 1-2 (durch Ibisevic vollstreckt) und das 1-3 durch den 8 Millionen Mann Carlos Eduardo war dann schon die Entscheidung, die man vorher allerorten vermutet hatte.

Dann wechselte Koller endlich Freier aus, zu dem er in Nibelungentreue steht. Haschemian hatte dann gute Szenen, aber längst pfiff das Publikum an der Castroper Strasse den Frust heraus, der sich in 6 Monaten angesammelt hatte - oder in vielen Jahren - man weiß es nicht. “Koller raus” kam dann und die Ultras hielten dagegen (”Hier wo das Herz noch zählt!” “Gegen den modernen Fußball!”) mit Gesängen wie “ohne Schiri habt ihr keine Chance!”, etwas sinnfrei nach der Vorführung der 1899 Plastiktruppe. Naja, Dabro bekam gelb-rot, damit fallen mit ihm und Imhoff zwei defensive Stützen in Dortmund aus, dazu wohl der gesamte Sturm, dass kann heiter werden im Siganl Iduna Park.

Wenn “wir” gegen Werder Bremen letzter werden, dann, ja dann, haben wir unseren eigenen Alptraum an der Castroper, mal sehen, wer zu dieser unamerikanischen psychodelischen Party kommen mag…

Tom, CB’93

 

 

 

Hoppsheim 2008: 1. mit 150 Millionen, viel Erfolg, wenig Charme!

28. Oktober 2008

Das Projekt “Hopp/SAP/Standort Sinsheim” oder “TSG Hoffenheim 1899″ bekam am Sonntag, dann  Montag und Dienstag in der Presse eine neue, positive Note. Nach dem ganzen Hass und der Hähme der Ultras und Fans u.a. vom FCK, Sechzig, Mainz in der 2. Liga, Dortmund, Frankfurt, Köln und Gladbach in der Bundesliga schrieb die Journallie logischerweise viel über den Neid und Hass der übrigen Fußball-Fans gegen das kleine Dorf Kraichgau. Sie, die Blau-Weißen, kommen sich wie das gallische Dorf vor, nur hatte das keine drei Farmdörfer, das anderen Teams die Jugendfußballer (Wildschweine?) wegkauft hat, oder?  Plötzlich hieß es “Hoffenheim Wahnsinn (BILD)” und das “Herbtsmärchen 1899 (KICKER)”, - was eine nicht vorhandene Tradition wie bei 1860 München sugerriert - und alle sprechen darüber. Tatsächlich hat Dietmar Hopp nicht Waldhof Mannheim,Wormatia Worms, FK Pirmasens, Eintracht Trier oder VfR Mannheim (Ex-Meister !) zum Leben erweckt, sondern seinen alten Heimatdorfclub aus der Kreisliga, - was in etwa so wäre, als würde ich SV Gerthe 11 in die Bundesliga an die Tabellenspitze führen - was niemand im Revier braucht und ich auch nie hinkriegen würde, selbst wenn ich wollte. Nur der Südwesten ist dort bei Heidelberg fußballleer, es gibt etwas entfernt den VfB Stuttgart, Freiburg, den 1 FC Kaiserslautern und W. Mannheim in der vierten Liga, dort wo Hoffenheim bis zur Rückrunde zaubert, aber nix von Belang. Eine Fußballdiaspora, die anders als Fortuna Düsseldorf oder Leipzig nicht von traditionellen Fans “belastet” ist, und damit Red Bull Salzburg-Verwirrungen erleichtert. Bei Red Bulls Salzburg wurde ein Traditionsclub umgewandelt, das hat europaweit von den Fans mit Protesten aufgenommen. Dietmar Hopp hat bei aller finanzieller, konzeptioneller und planerischer Intelligenz nie über Fußballkultur nachgedacht. 

Auf der anderen Seite ist das Konzept (das Wohnkonzept zur Spielerintegration) fast so überzeugend wie die 150 Millionen des persönlich zurückhaltenden Sponsors, auch wenn vom Regionalligateam nur Salihovic und der Trainer Rangnick noch da sind. Die Fußball war scho letztes Jahr gut, jetzt ist er toll. Die Stürmer Ba, Obasi und Ibisevic sind zur Zeit heiß wie Frittenfett und selbst der FC Bayern mit Toni, Klose und Poldi kann da zur Zeit nicht mithalten. Aber was hat das mit dem tollen Jugendkonzept zu tun, von dem man immer liest??? Wer spielt da aus der eigenen Jugend?  Das Mittelfeld um Carlos Eduardo und Salihovic ist jung und hungrig und die vermeintlich schwache Abwehr um Torwart Haas/Özcan hat mit Beck und Compper deutsche Spieler (naja fast), die sich für Jogi spannend machen, nicht durch Worte und Egomanie a la Kuranyi, Frings und Ballack, durch tolle Spiele. Dafür kann es auch Lob geben. Doch trotzdem freut man sich etwa auf diesen “neureichen” Club TSG wie in Sardinien auf die Russen mit ihren Eisskulpturen.

Das Konzept von Hopp als Ganzes, die Trainingslehre eines Rangnick/ Peters, das neue innovative Jugendzentrum, das neue 32.000-Mann-Stadion aus Glas und Stahl, all das macht nicht Honeß nervös oder Allofs, wohl aber Clubs wie  Frankfurt, Cottbus, Köln, Gladbach, Bielefeld, Bochum und den Karlsruhern oder auch Mainz, Rostock und Lautern. Da gehen die Emotionen der Anhänger hoch und Hopp ist der Buhmann der Fans, der Sündenbock. “Ein reicher Mann ist nur ein armer Mann mit viel GELD!” und “Hopp du Sau” oder “Dass Dich keiner leider kann, stand wohl nicht in Deinem Business-Plan” waren noch die nettesten Sachen aus den Kurven der Altvorderen. Nur Neid oder stumpfer Hass, wie Bild meint oder der DSF-Stammtisch? Tatsache ist aber auch, dass ernsthafte Kritiker wie Udo Lattek oder Michael Meier (im Anschluß einer Diskussion mit der Wilden Horde) nicht so eine Plattform haben wie die BILD-Zeitung mit ihrem pro-Hopp-Geseier. Sie beweint Hopp-Aversion als quasi “sozialistischen Neidreflex”, der vollkommen ungerecht ist, da Hopp nobel und edel zum Fußball ist. Ein Chefredakteur der Hausverbot erhält, weil er auf den Zwanzigersohn als Kopf der Frauenabteilung hinweist (Fußball-Mafia-DfB?) sind da nur Nebengeräusche, oder? Dabei ist Hoffenheim nicht mit Konzept alleine nach oben gekommen und ist so traditionell wie Halloween in Magdeburg oder das Oktoberfest in Peking. Dass da viele abkotzen, müßte man auch als eine tradierte Einstellung der Fans und Ultras verstehen, die so eine Person wie Hopp genau wie Abramovic oder “den Scheich/die Scheichs2 von Manchester City nicht bejubeln und umwerben wie das goldene Kalb. Allerdings sei auch einem Publikum, das sich neu generiert, erlaubt, den Fußball neu zu entdecken. Aber alternativ wie St. Pauli, Freiburg oder Babelsberg ist Hoffenheim beileibe nicht, daher wird es eher eine eventorientierte Menge sein, die in Sinsheim eine Dauerkarte hat oder haben wird. Die Hoffenheimer, die Mittwoch im Ruhrstadion sind, werden sich weniger für das 4-3-3 ihres Konzepttrainers interessieren, als für die Verteidigung des Spektakels “Hoffenheim”. Man wird sehen wie Ralf Rangnick mit kommenden Stars umgeht. Copado läßt grüßen. Die Tabellführer aus dem Südwesten wollen den verunsicherten Bochumern 2 bis 5 Tore reinhauen und alle jolen dann unisono ”hurra Hoffenheim”. Nur zur Zeit interessiert sich niemand für das “kleine” Bochum, den Gegner, das heuer so grau (und billig) daherkommt wie die alte Asphaltdecke auf der B1/A40. Sestak verletzt und Haschemian, dazu Epalle, Imhoff und Concha, dazu ein Sieg aus neun Spielen, sieben Vorbereitungsspiele nicht gewonnen und die letzten 2 Siege aus 12 Spielen - das ANTI-Hoffenheim sind wir!!! Der VfL Bochum ist Mittwoch am vermeintlichen Tiefpunkt der Krise, die seit März 2008 läuft. Koller hat keine Antwort gefunden und kann sich Mittwoch aussuchen, ob er die Wut auf “FC Dagobert Hoffenheim” haben will oder die Wut auf den stillen schweizer Mißerfolg, den er für viele Fans zu verkörpern scheint. Ungerecht oder logisch? Fußball halt. Wer soll die Wut auf sich nehmen, wenn Ba das 0-2 macht? Wer wird der Sündenbock sein, wenn das 0-3 durch Chinedu Obasi fällt, Oliver Schröder? Oder diesmal Slavo Freier, wenn Gustavo zum 1-4 trifft? Man wird den Fans wieder viel erzählen, aber wenn der VfL nicht die Sensation schafft, wird es ein kalter Winter an der Castroper Strasse. Aber muß man deshalb gut finden, wenn jemand ohne Gespür für die Fußballkultur einen Fan aus Dortmund wegen eines Doppelhalters anzeigen will? Oder glaubt jemand tatsächlich, dass der 19-jährige BVB-Ultra Hopp umbringen will/wollte und daher vorher ein Plakat malt, wo er das ankündigt? Barack Obama muß davor Angst haben, aber Hopp?

Also, ich denke, der Hype um Hoffenheim zeigt beides: den Neidreflex der sozial Schwachen und Bedrohten (je nach eigenem politischen Standpunkt gerechtfertigt oder nicht), aber auch das sensible Gespür, dass Geld nicht alles kaufen sollte, ohne gleich Mitglied der Linkspartei zu sein. Ich hasse weder Hopp als Person, noch Menschen aus Hoffenheim, noch deren Club TSG Hoffenheim 1203. Aber die Entwicklung “Hoffenheim” finde ich einfach ungut und unnatürlich, bei allem was man an Leistung der Verantwortlichen und Spielern gelten lassen sollte.

Ich finde, unser Trainer Marcel Koller hat die Pflicht, endlich die Trendumkehr zu schaffen. Zwei Siege gegen Hoffenheim und am besten So gegen fucking Dortmund und die ganze Wut wäre “gesundes Mißtrauen gegen über Finanzmogulen, Mäzenen, Medienkonzernen und dem ganzen Kladderadatsch des Neoliberalen” und ist besser als der blanke Hass vor dem Fall auf die Abstiegsränge.

Ich mag Dortmund nicht, aber für mich gehören die mehr an die Spitze (und dort 100 MAL verdammt) als dieses neue Kunstprodukt aus dem Kraichgau.

Das ist NUR eine Meinung, aber morgen zählt wie immer  2auffem Platz” und da hat Bochum den günstigen psychologischen Moment, aber auch fast angstvollen Respekt vor der Tormaschine. Tip: 2-2.

Tom, CB’93