Suche Deine Eier

14. April 2022

Wenn es Ostern wird, gerade in Zeiten von Krieg und Corona, aber auch einfach sucht man die Nähe seiner Familie, seiner Freunde. Und wenn man es mit Jesus hält, betet man vielleicht. Fußballfans wollen nach zwei pandemischen Jahren Ostern am liebsten ein Spiel ihres Teams sehen, Bochum-Fans sind zZ eh etwas verrückt nach Livefußball. Es werden sicher viele Bochumer den VfL in die neue Arena nach Freiburg begleiten. Um Ostern 2010 machte der VfL mit einem 1-1 in Freiburg einen seiner letzten Bundesligapunkte, ehe man sang- und klanglos mit 0-3 im Mai gegen Hannover unterzugehen.

Diesmal ist vieles anders, Bochum wird ziemlich sicher im Mai die Klasse halten. 2022 ist eben nicht 2010, Bochum unter Reis, ist nicht das Bochum von Koller, Herrlich, Heinemann und Wosz. Bochum steht seit neustem stabil, weil Reis, Härte, Schnelligkeit und Attitude lehrt und ein Team formte, was Defizite und Fehler hat, aber zurückkommt. So im Hinspiel, als Freiburg besser war, aber man ein 0-1 in ein 2-1 drehte. Oder nach dem Pokalaus gegen Freiburg zuhause, wo ein Leitschfehler mit einem Tor gegen Fürth beantwortet wurde und eine Niederlage mit einem Sieg.

Diesmal liegen ein Sieg in Hoffenheim und ein Punkt gegen Leverkusen hinter dem VfL, d.h. gewinnt Bochum im Schwarzwald und verlieren Hertha und Bielefeld beide, ist auch theoretisch ein Abstieg ausgeschlossen. Das wäre dann das Osterwunder, die Auferstehung des VfL am Samstag und Sonntag steht dann Jesus wieder auf, Samstag hat dann der VfL-Jesus einen Schwips, wenn Bochum siegt.

Bochum reicht aber auch ein Unentschieden, weil man vermutlich diesmal in Freiburg nicht den letzten Punkt der Saison holte, daher wäre das bei Streichs Freiburgern aus meiner Sicht absolut ok.

Also, nur mal so, bei Fifa habe ich auf Halbprofi 1-3 iM Breisgau gewonnen, ich hatte die hellen Trikots an. Und Freiburg was Dunkles….Ein gutes Omen?

Ich denke, Bochum verliert Samstag knapp, der Klassenerhalt wird eher gegen Augsburg eingetütet oder gegen Bielefeld. Bochum ist in einer guten Lage und dafür danke ich dem Fußballgott, dass es so gut gelaufen ist.

Freiburg ist zu Hause Favorit, Streich hat eine tolle Truppe geformt. Wenn Reis allerdings wieder Zoller, Locadia und Antwi-Adjei mitnehmen kann, dann kann der VfL im 4-2-3-1 gut ins Kontern über schnelle außen kommen. Dazu hinten stabil, ach drauf geschissen, auf meinen Zweckpessimismus, ich finde meine Eier und wir siegen in Freiburg, BASTA.

DATEN von VFL4u
Samstag, 16.04.22, 15:30 Uhr, Europa-Park-Stadion

Schiedsrichteransetzung wird nachgereicht

Hinspiel: VfL - SCF 2:1 (27.11.21; Polter, Pantovic; Lienhart), letztes Spiel gegen Freiburg: VfL - SCF 1:2 n.V. (02.03.22; DFB-Pokal; Polter; Petersen, Sallai)

SCF: Flekken - Günter, N. Schlotterbeck, Lienhart, Kübler (Schmid) - Grifo, Höfler, Höler, Eggestein, Sallai (Gulde/K. Schlotterbeck) - Demirovic (Petersen)
VfL: Riemann - Danilo, Leitsch, Bella Kotchap, Gamboa - Rexhbecaj, Losilla, Stafylidis (Osterhage/Löwen) - Holtmann (Pantovic), Polter, Asano

Seitenwechsler: Jannik Haberer / Heiko Butscher

Ausfälle SCF: Yannik Keitel (Zehenbruch), Kevin Schade (Bauchmuskelzerrung)
Ausfälle VfL: -
Bochum spielt natürlich nicht den schönsten Fußball in der Bundesliga, aber man hat nach Fürth den kleinsten Etat in der Liga. Da ist es ein Wunder, das Reis mit Susi und Kaenzig ein Team formte, sich Ostern in Freiburg auch mathematisch zu retten.

Tom;CB`93

Stark

10. April 2022

Der VfL Bochum und Bayer Leverkusen trennten sich in einem taktisch hochklassigen, umkämpften und intensiven Spiel - annähernd leistungsgerecht 0-0. wobei es für den VfL ein weiterer Meilenstein in Richtung Klassenerhalt 20222 war, für Bayer eher ein Rückschritt im Kampf um den Championsleagueplatz 3.

Zunächst mal fiel ich selbst coronoabedingt aus und konnte mir die ganze Chose bei DAZN anschauen, was mir besser gefiel als mich mit der Skygo-App rumzuplagen, die ich auf meinem lahmen Laptop hassen gelernt habe, aber das nur am Rande. Ansonsten hing der Himmel an diesem Sonntag voller blau-weißer Geigen, nicht nur für den VfL-Jesus.

Das Wetter war toll und beide Ultragruppen, von Leverkusen und Bochum, sorgten für noch mehr Stimmung in der ohnehin schon sehr stimmungsvollen Bude „Ruhrstadion“, die mit 25.000 Fans prall gefüllt war. Also, Sonntag, Bratwurst, Sonne und gutklassiger Bundesligafussball, wat willste mehr, komm nach Bochum (#annecastroper).

Bochum wollte natürlich gewinnen und achtete sehr darauf, dem Hochkarätern wie Diaby, Demirbay, Schick, später Bellarabi und Alari nicht einen Inch Platz zu viel zu lassen: Die Denfensive der Bochumer hat Reis zu einem echten Prunkstück und Bollwerk entwickelt, bei Bayer stand man dem aber nichts nach. Dass das Spiel leistungsgerecht 0-0 endet, hätte ich nie erwartet, bei Kicktipp stand bei mir ein 2-2, eigentlich war ich sogar noch Pessimisten, so 1-3 oder so hatte ich bei FIFA vorgespielt. Aber beide Trainer fanden später auf der PK, verdientes Remis.

Erst mal hatte Bayer Leverkusen einen richtig guten Block, das Banner „Sieg oder Becherwurf“ kann man schon als Augenzwinkerer bezeichnen und dann kam die tolle Choreo der nun auch im Heimspiel als Gruppe zurückgekehrten Ultras Bochum. Das war schon wunderschön und alle machten irgendwie Lärm. Wie man die Pyroshow der Ultras Leverkusen bewertet, da gibt es vermutlich unterschiedliche Standpunkte, aber für das Auge wurde einiges geboten in der geliebten Immoblie VONOVIA-Ruhrstadion.

Doch hatte sich der Rauch der Pyros im Gästeblock gelegt, so sah man guten Fußball, aber ohne allzuviel Hochkaräter bei den Chancen als Output; beide Teams hatten ihre Defensive stabilisiert, weiterentwickelt und ließen den Blauen und Weißen wenig Raum in der Offfensive. Das war kein Tag für Stürmer.

Soares hätte fast das 1-0 gemacht traf aber die Latte - und Schick hatte Manu mal leicht getest, sonst bekamen noch Polter, Asano und Co wenige Chancen Hradecky zu überwinden, Riemann wurde in der 1. Halbzeit kaum geprüft; und es ging mit 0-0 verdient zum Pausentee, dennoch hatte man eine gute Partie zwischen dem 12. und dem 3. gesehen, im Westderby, Westfalen vs Rheinland. Es stand lange Remis, aber Bochum hatte mehr versucht nach vorne. Als Tah raus musste, kam in weiß Bakker, der sich auch gut einfügten, das allerdings schon vor der Halbzeit. Damit wurde die Defensive von Bayer aber auch nicht wackliger, Seoane hatte Bochum schon ernst genommen und musste auch auf ein paar Ausfälle verzichten.

Bochum versuchte immer fokussiert zu bleiben - in Umschaltmomenten der Rheinländer - und suchte gleichzeitig den Weg nach vorne, um die gute Stimmung vollends eskalieren zu lassen. Aber irgendwie kam man am Ende nicht durch, das Glück fehlte da.

Aber die Riesenchancen kamen auch weiterhin nicht zu Stande, beide Teams spielten z.B. kaum Ecken heraus.

Dennoch spielte man engagiert, intensiv und scheute keinen Zweikampf. Das hat Thomas gut hingekriegt.

Also Asano hatte die erste in der 2. Halbzeit, schoß aber in den blauen Himmel über der Castroper Straße. Und man dachte sich nun, irgendwann würde Seoane doch seine Ausrichtung etwas offensiver gestalten, doch Losilla, Stafylidis und die Viererkette vor Manu ließen es heute kaum oder sehr selten zu. In der 65.Minute wertete Zwayer ein Einsteigen von Löwen als Foul - und Diaby trat an und traf. ABER der Bayerstriker hatte sich beim Elfer selbst angeschossen und damit das PECH des Kölner Kainz beim Elferschießen im Pokal gegen den HSV wiederholt. Der Elfer galt somit - per VAR - als verschossen, Pech für Bayer zu diesem Zeitpunkt. Damit stieg die Stimmung wieder an und Bochum machte erneut Druck nach vorne.

Und dann kamen Holtmann, Blum und endlich auch Zoller, aber das 1-0 machten weder Blum (eine Chance) noch Zolli (eine letzte Chance), aber eben auch nicht Leverkusen, die zwar am Ende den Druck noch mal erhöhen konnten, aber das wars dann auch, denn auch Bochum stand weiterhin stabil. Der Moment der Zollereinwechselung war natürlich pure Emotion wie das gesamte Match.

Dieses umkämpfte 0-0 war eins der besseren Art, Bochum hat nun 36 Punkte. Der VfL hat fünf Spiele, die er im Prinzip alle, zumindest aber drei oder vier verlieren könnte.

Aber warum sollte man, wenn man zu Hause stabil bleibt, gegen Dortmund ,Bayern und Bayer, gegen Arminia und Augsburg beides verlieren, das klingt unwahrscheinlich heute nach dem Spiel.

Dazu kommen noch drei Auswärtsspiele in Freiburg, Dortmund und Berlin…..härte Brocken, aber man kann dank Reis Taktik und Mannschaftsführung seit zwei Jahren gegen jeden mithalten.

Die Stimmung nach dem Schlußpfiff war mega, die graue Maus ist zum goldenen Schwan mutiert, die einst „oberkritischen Fans“ sind der „Rückhalt ihres Teams“, Hexenkessel statt Motzbude, sonst hätte man nicht BVB, Bayer remis gespielt und Bayern, Wolfburg, Freiburg und Frankfurt zu Hause besiegt.

Das Ruhrstadion ist DIE Festung geworden,auf die der Klassenerhalt 2022 aufbaut und das ist seit heute jedem klar, wir sagen DANKE VfL, für den Wandel von weak zu woke, vom Aufstieg zum Klassenerhalt, zur Fussi-Partyhochburg, zum echten Fußballmärchen an der Castroper Straße 145.

Wenn‘s ein Traum war, weckt mich bitte nicht.

Und lebt diesen Traum zugleich weiter.

Tom,CB‘Covid 19-2

P.S.: Gruß an Frau Asano

Pillenabhängigkeit

7. April 2022

Die Tablettensucht scheint ja in den USA ein größeres Problem als in Deutschland zu sein, aber auch hierzulande sind viele Leute gewöhnt, bei jedem Wehwehchen ihr Mittelchen zu haben. K, davon lebt eine Branche, aber gesund ist das nicht. Und gesund wäre ja aus Bochumer Sicht nicht, nach dem 1-0 im Hinspiel, ein zweites Mal gegen Bayer Leverkusen zu verlieren.

Die Leverkusener sind seit 1979 in der Bundesliga, holten Pokal 1993 und den UEFA-Cup 1988, hatten viele tolle Fußballer in ihren Reihen, aber zum Titel reichte es nie, nicht mal 2001 unter Toppi: Damals wurde mal dreimal Vize und das Vizekusen ließ man sich patentieren. In diesem Jahr wäre ein 2. Platz Ziel aller Träume, man ist aber 3. ohne die Bayern echt fordern zu können. Das liegt nicht an Hrdecky, nicht an Tah, nicht an an Demirbay, nicht an Schick oder Diaby, die könnten alle Meister werden. Es liegt auch nicht an Soane, der anfangs durchaus mal fremdelte oder es liegt auch ganz sicher nicht an Rudi Völler. Ja woran liegt es dann? Dass dem Club die Wucht von Gladback oder Köln fehlt? Dass Bayer schon gegen den BVB meistens nicht siegt, voM FCB ganz schweigen? Schwer zu sagen, es reicht einfach nicht unterm Bayerkreuz, vielleicht für Monsanto, aber nicht für den deutschen Meister aus Leverkusen.

Wenn die Rheinländer nach Westfalen kommen, können wir uns Bochum natürlich auf einen schwierigen Gegner einstellen. Bayer spielt nicht nur als 3. beim 11., sie sind auch 2. in der Auswärtstabelle.

Reis kann auf Bella Kotchap und vielleicht Zoller zurückgreifen, wird aber einige Sieger von Hoffenheimauswärtssieg spielen lassen.

Er, der Sonntag das 100. Spiel hat, wird seine Mannen motivieren, mit einem Sieg gegen die Pillendreher schon vorzeitig den Klassenerhalt sicher zu machen. Gut ein Sieg in Dortmund wäre noch schöner, aber je früher desto besser gilt mehr denn je, auch für die Planung des Kaders des VFL Bochum.

Reis Team zeigte in Sinsheim extrem gut Moral, nach zwei Niederlagen in Folge und dem folgenschweren Becherwurf (quasi unser Fenstersturz von Prag!), war Bochum stabil und UNKAPUTTBAR, wie Bild titelte.

In Bochum beginnt nun hoffentlich eine Selbstreinigungsprozess, wo der der Gegenstände wirft5 „Feind des Vereins“ wird. Das ist der Weg, den Bochum geht und Bier trinken kann man trotzdem. Klosterschüler sehen natürlich den Verfall „der Sitten und der Moral“ im Vordergrund, aber ich hoffe, hohe Strafe und Rufverlust reichten aus, um die Tat zu sühnen. Wir werden an der Castroper erleben was passiert und das beste draus machen.

Es werden 25.000 Zuschauer live dabei sein und darüber freue ich mich noch mehr als sonst. Die neue Heimstärke des VfL in der Bundesliga, das aufgefrischte „Wir-Gefühl-der-letzten-2 Jahre!“, dass alles kann man uns fast so wenig nehmen wie den Klassenerhalt.

Lasst uns diesen letzten Schritt gemeinsam gehen, nicht mehr werfen oder wegschauen, anfeuern und weniger den Gegner beleidigen, sondern mit Stolz auf das erreichte schauen, auch wenn es erneut verdammt schwer wird gegen „Ihr habt keine…..ihr habt..:::!“-Leverkusen.

Eigenener Tip: 2-2, FIFA 3-2.

DATEN VON DEN GURUS; VfL4u

Sonntag, 10.04.22, 15:30 Uhr, Vonovia-Ruhrstadion

Schiedsrichteransetzung wird nachgereicht

Hinspiel: B04 - VfL 1:0 (20.11.21; Adli)

Voraussichtliche Aufstellungen:
VfL: Riemann - Danilo, Leitsch, Bella Kotchap (Masovic), Gamboa - Rexhbecaj, Losilla, Stafylidis (Löwen/Osterhage) - Holtmann (Blum/Pantovic/Antwi-Adjei), Polter, Asano
B04: Hradecky - Bakker (Hincapie), Tapsoba, Tah, Kossounou - Diaby, Demirbay (Aranguiz), Paulinho, Andrich, Bellarabi - Alario (Schick)

Seitenwechsler: Christian Schönhals (Leiter Medien/stellvertretender Pressesprecher) / Konstantinos Stafylidis, Tarsis Bonga, Ilja Kaenzig, Martin Kree

Ausfälle VfL: Jürgen Locadia (Hüfte)
Ausfälle B04: Andrey Lunev, Jeremie Frimpong (beide Syndesmosebandriss), Timothy Fosu-Mensah (Sehnenverletzung), Florian Wirtz (Kreuzbandriss), Amine Adli (Sehnenriss im Oberschenkel)

Tom;CB‘93

Comeback

3. April 2022

Was für ein wunderschönes Gefühl hatten die knapp 2000 Bochumer Fans beim Auswärtssieg des VfL Bochum bei der TSG Hoffenheim. Bochum siegte nicht nur verdient 1-2, es war auch die ein Tick bessere Mannschaft bei den Kraichgauern. Der VfL schaffte damit einen Meilenstein zum Klassenerhalt und braucht jetzt noch einen Sieg aus 6 Spielen um alles klar zu machen.

Es war der Tag der Comebacks und Wiedergeburten. Bochums Ultras traten als Gruppe mit Fahnen und Gesang ihr Kurvencomeback und hatten einen echt lautes Comeback, sie fügten sich perfekt ein in einen guten Gesamteindruck der Bochumer Fanszene an jenem Tag. Willkommen zurück Jungs, gemeinsam zum Klassenerhalt in der Bundesliga.

Der VfL begann zunächst unter dem Anfangsdruck der Hoffenheimer sich defensiv zu stabilisieren, was auch ohne Armel Bella Kotchap (Gelbsperre!!) gut funktionierte. Aber die TSG machte vor 15.000 Fans zunächst das Spiel und Bochum in weiß wehrte sich, während die Gästefans die Blau-Weien Fahnen schwenkten.

Dann begann auch der VfL den Weg zu Oliver Baumann zu suchen und prüfte den Keeper der Hausherren. Es gab erste geblockte Schüsse und auch kleinere Chancen für Bochum, als der Anfangselan erloschen war. Der VfL spielte stabil, obwohl hinterher Riemann und Asano die Matchwinner werden sollten, glänzten zunächst Leitsch, Soares, Stafylidis und Masovic.

Bochum versuchte es nicht nur über lange Bälle, aber es ragte vor allem der leidenschaftliche Einsatz des Teams heraus. Dann bekam Asano den Ball und zog nach innen und erzielte in der 28. Minute das 0-1 für Bochum.

Die VfLler jubelten und nun waren die Westfalen am Drücker und traten gegen das vermeintliche Spitzenteam selbstbewußt auf. Wie beim 2-0 in Hinspiel schienen sich die Hoeneßmannen von en Bochumern den Schneid abkaufen zu lassen.

Dann eine Szene, wo Pantovic das 2-0 machen muss und vorher auch noch eine gute Chence für Bochum. Es war nicht so, dass die TSG von 1899 garnicht spielte, es waren 3-4 Chancen dabei, aber ein Bochumer Verteidiger, Glück oder Riemann retteten bis zum Pausentee. Bochum führte und wir waren alle einfach nur happy und das lag nicht an der Weinprobe, die wir vorher in Heidelberg gemacht hatten.

Die Stimmung war Bombe, aber es hätte 0-2 stehen müssen und in Frankfurt lernten wir, wie gefährlich das sein kann. Dann kam Druck von Hoffe und Riemann hielt mindestens drei Riesendinger der Spieler im schwarzen Trikot.

Aber das 1-1 fiel erst in der 54. Minute als Raum einen Schlenzer wagte und traf. Da war die Möglichkeit der Hoffenheimer zum Turnover und Bochum reagierte sofort: man lief noch mehr und als dann ein Hoffenheimer gegen Asano ausrutschte, lief dieser auf Baummann zu und machte die erneute Führung und damit ein ersten Doppelpack. Aber natürlich war das Spiel da noch nicht entscheiden. Wiederum wurde gewechselt, Hofheim versuchte erneut die Spielkontrolle zu behalten und kam nun.

Der VfL rannte weiter um sein Leben, kämpfte und überstand diese Druckphase. Dann machte Asano gar noch das 1-3, es zählte aber nicht. Bonga hatte eine Riesenchance und dann war Schluß, Ende und aus, Bochum siegte im dritten Auswärtsspiel und die ganze Anhängerschaft ist erleichtert, dass man nach zwei Niederlgen und Becherwurf, die Kurve kriegt und ganz nah am Ziel zu sein scheint.

Der VfL bleibt 11. und das Team hat seine Anhängerschaft glücklich gemacht. Bochum bleibt stabil und behält die Nerven, die TSG mit einer mäßigen Leistung und der VfL besiegt den Verein von Hopps Gnaden zweimal.

Sich freuen, durchatmen, nie wieder BECHER werfen und dann Leverkusen bekämpfen.

Der VfL ist wieder da, seine Ultras auch, Asano trifft doppelt, Riemann top und 35. Punkte. Wow.

Tom;CB`93

P.S.: Gruß an Gianlucca, Siggi C. Und Moppels FP-Team

Im Kraichgau

31. März 2022

Samstag ist es wieder soweit, der VfL spielt wieder. Erstmals nach Länderspielpause (ein gutklassiges Derby Holland gegen Deutschland als Pausenfüller!) und dem Spielabbruch daheim gegen Gladbach (Wertung 0-2 für BMG) spielt der VfL Bochum ins Sinsheim wieder um Bundesligapunkte. Und es wird ein wichtiges Spiel, viele kommen aus Corona- und Länderspielpause und davor hat der VfL Bochum zweimal verloren gegen Frankfurt und BMG.

Und nun stehen Hoffenheim, Leverkusen und Freiburg an, wo ein VfL in einer Minikrise auch mal 0 Punkte holen könnte, wo es Gott bewahre, hoffentlich nicht zu kommt.

Aber das ist halt meine Angst, die sportliche Krise schlägt nun durch, die Fabns diskutieren den Becherwurf statt die gute Stimmung im Verein und dann kommt Augsburg. Da hat man dann - käme es so - kleine Eier, wie jemand, der zu lange in Eiswasser stand.

In Hoffenheim freut sich Trainer Honeß auf prominente Rückkehrer und wenn es blöd kommt, bietet die TSG Bestbesetzung gegen Bochum auf, Kraichgau oben auf, Westfalen in Not.

Es werden sich dennoch Bochumer aufmachen, um ihren VfL aus Leibeskräften zu unterstützen und um n das 2-0 aus dem Hinspiel anzuknöpfen. Das ist drin, wenn man wieder Kompaktheit und defensive Stabilität erreicht.

Möglich ist im Fußball alles und Reis wird sein Team auch Heißmangel, die noch zwei notwendigen Siege so schnell wie möglich zu holen.

Ein Sieg am Samstag und man kann entspannt nach vorne schauen, als wäre man der 1. FC Köln, verliert man in Sinsheim, ist man eher Bielefeld 2 und hat ein Köttel in der Buchse.

Daher gilt es hinten total konzentriert gegen Kramaric und Bebou, vorne schnel und sicher im Pass in die Box und dann müssen Polter und Locadia gegen die TSG treffen.

Warten wir es also ab, ich habe bei FIFA 22 1-3 gewonnen, da traf zweimal Asano. Aber gut, ist das wahrscheinlich? Nein, daher tippe ich 2-0 für Hoffe wie im Hinspiel für uns. Einmal weil Hoffenheim trotz der Niederlage in Berlin gut in Form ist und gut besetzt und wir nach unten rauschen zZ, andererseits habe ich etwas Angst um unseren Club.

Dabei hat sich der Verein seit 2018 mit Kaenzig und Sesi top ausgerichtet und ja, wir können den Klassenerhalt gut schaffen. DIe negative Dynamik des März muss im April durchbrochen werden, ob zu Hause oder auswärts.

Packen wir’s gemeinsam an, „und kommst du in Ei n Stadion….:“

Von VFL4u (!)
Samstag, 02.04.22, 15:30 Uhr, Prezero-Arena

Schiedsrichteransetzung wird nachgereicht

Hinspiel: VfL - TSG 2:1 (06.11.21; Novothny, Pantovic)

Voraussichtliche Aufstellungen:
TSG: Baumann - Vogt, Hübner (Akpoguma), Grillitsch - Raum, Stiller, Samassekou, Kaderabek - Kramaric, Baumgartner, Rutter (Bebou)
VfL: Riemann - Danilo, Leitsch (Lampropoulos), Masovic, Gamboa - Rexhbecaj, Losilla, Löwen (Osterhage) - Holtmann (Blum), Polter, Antwi-Adjei (Asano)

Seitenwechsler: Kevin Vogt / Michael Esser, Danilo, Konstantinos Stafylidis, Jürgen Locadia

Ausfälle TSG: Stefan Posch (Covid-19)
Ausfälle VfL: Armel Bella Kotchap (Gelbsperre), Jürgen Locadia (Hüftprobleme), Simon Zoller (Trainingsrückstand)

Tom,CB‘93

Die Moral der stellvertretenden Schülersprecher*innen

20. März 2022

Erst mal ist es in einer Demokratie, dass jeder seine noch so abseitige Meinung äußern kann und dann alle anderen sich herzhaft darüber aufregen könne, heute halt auch über Filterblasen Facebook, Twitter, WhatsApp oder Insta. Es ist einfach anders als vor 40 Jahren, aber das ist ja kein negatives Jammern, das kann auch mal besser sein.

Hier kommt also meine höchst subjektive Meinung zum jetzt wohl berühmtesten Bierbecherwurf der VfL-Vereinsgeschichte seit 1848. Ich war tierisch abgefuckt wie alle 25.000 Fans im Stadion, nicht nur ein Spielabbruch (die alte Hoolparole „Sieg oder Spielabbruch“ aus den Achtzigern wirkt da wie ein Telegramm aus einer längst vergangenen Zeit), sondern auch vom Schaden, den der VfL nimmt, geldlich, sportlich und natürlich vom Image. Von den sympathischen VfL-Fans über die Ruhrpottassis bis hin zu den notorischen Rowdies, alles ist drin in Bochum 2022 und in den Medien, die fleißig über Bochum berichten, was ja prinzipiell gut ist. Ich disse hier auch keine Medien oder Journalisten, sie können alle ihre Meinung haben, zu dieser Tat. Ich habe meine und ja, die wird nicht jeden freuen.

Tatsache ist, seit dem furiosen Sieg über Bayern, hat Bochum nur noch Punkte in Stuttgart (glücklich) und gegen Fürth geholt. Das ist mal eine kleine sportliche Krise und die muss Reis mit Co und Sesi aufarbeiten,um in 2 Wochen in Hoffenheim voll auf dem alten Weg zu sein. Thomas Reis ist der richtige Mann dafür. Wir schaffen das.

Also, der Bierbecherwerfer, den sie nun wohl identifiziert haben, hat dem Verein sehr, sehr geschadet und wir sind alle beim VfL sehr wütend auf ihn. Die einigen fordern, dass er alle Kosten übernehmen solle (1 Mio tippe ich mal), was natürlich total unrealistisch ist. Und dann so eine Art finale Entwürdigung („das ist kein VfL-Fan“) und Riemann hat das stellvertretend für alle Fans gegenüber dem Block A gemacht „seid ihr b……..“, das habe ich gehört und der Kambodschamann auch.
Mir kann man natürlich auch den berechtigten Vorwurf machen, ich habe zu viel ins Handy geschaut und daher den Wurf des Fans aus Block A nicht zu Beginn gesehen, was so in etwa stimmt. Dennoch fragten viele, ob ich den Werfer kenne und ich ihn nicht identifizieren kann. das haben einige gefragt. Das Problem des Zuviel aufs Handy Guckens ist übrigens ein viel größeres Problem als der gemeine Bierbecherwurf aus Bochum (und Pauli ,_)

Dann der Sachverhalt: ein Bierbecherwurf eines leichten, aber gefüllten Plastikbechers ist vor Gericht eine leichte Körperverletzung, die meistens, bei einem nicht vorverurteilten Menschen fallengelassen würde. Zivilrechtlich sieht das anders aus und der Linienrichter kann ja den gefassten Täter auch auf diesem Weg verklagen.

Der Weg vom Verein aus ist da schwieriger, da es bei der Strafe des DFB/der DFL um eine Vertragsstafe handelt, die man nicht ohne weiteres an den Verursacher weitergeben kann, auch wenn sich das viele wünschen.

Kommt es zum Geisterspiel oder Spiel an einem neutralen Ort gegen Leverkusen als Strafe des Sportgerichtes, dann ist natürlich auch ein gewisser sportlicher Schaden da, was aber eher vom Team abhängt. Man kann die Wut über die gedankenlos Tat eines Betrukenen natürlich auch ab nächste Woche anders abfangen und einfach in Sinsheim gewinnen, selbst wenn da keine Gästefans mitdürften.

Für alle, die gedanklich „die Kreuzigung“- „für dieses dumme Arschloch“, eine Geldstrafe und kein Gefängnis ist wahrscheinlicher, da wir ja in einem Rechtstaat leben. Und das ist hart zu ertragen. Das muss man aushalten, genau wie Andreas Breiwiks Gnadengesuch und die Beschwerde über zu harte Haftbedingungen in einem norwegischen Gefängnis. da wird man natürlich wütend und wünscht sich die Todesstrafe zurück, aber die wurde halt aus guten Gründen abgeschafften.

Und wir reden in Bochum halt über einen Bierbeecherwurf und ohne Arzt zu sein, das Schleudertrauma ziehe ich als Laie in Zweifel und wenn man das Verhalten des Schiedsrichtergespanns sieht, kann man sich schon fragen, ob die im Gladbachtrikot angereist waren wie 1500 Fans mit ihnen.

Das ist keine Rechtfertigung für eine überaus hohle Tat mit schlimmen Folgen für uns Mitglieder des VfL Bochum. Da bin auch überaus wütend über diesen Becherhonk. Aber Fakt ist auch, Hoffenheim gegen Bayern wurde eben nicht abgebrochen wegen Beleidigungen „Hurensohn“ (was ich nicht fordere!) und Pauil gegen Schalke (Becherwurf) sowie RWE gegen Preußen Münster (Böllerwurf) schon.

Ich stelle mal provokant die Frage, hätte Günther Perl damals in der Relegation 2011 BO-BMG abgebrochen hätte, hätte ein Gladbacher Fan beim Stande von 0-0 den Linienrichter getroffen. Ihr sagt jetzt sicher, ist fiktiv, na klar, aber es zeigt ja auch, wie unterschiedlich der DFB und seine Akteure agieren. Und dieser Eindruck, darf ja bei dem zu erwartenden harten DFB-Urteil halt auch nicht entstehen, da alle vor dem Sportgericht gleich sein sollten.

Und klar, die Gewalt gegen Schiedsrichter, von der Kreisklasse bis eben zu solchen Taten bei den Profis stellen ein Problem da, nach Corona ist der Schirimangel höher denn je.

Aber genauso schlimm wie die realen gesellschaftlichen Probleme, hier beim VfL offensichtlich der Bierbecherwurf als Habitus beim Heimspiel, ist die pseudomoralische Erhebung der anderen darüber, wie schrecklich das ist. Ist es das wirklich. Ein Becher, der fliegt und keinen trifft bleibt auch dumm und verwerflich, aber es gibt auch Schlimmeres auf dieser Welt.

Wir müssen uns vor allem aufgrund der Folgen für den Verein vielmehr, auch als VfL-Fans selbst, hinterfragen, wie wir die Becherwürfe deutlich reduzieren können?

Jeder sollte sich einer klaren Strafe (Geld, Ausschluß für eine Saison) für Becherwurf bewusst sein, eine Kampagne kann das begleiten und wir restlichen Fans sind sicher dem Thema gegenüber sensibilisiert.

Das VfL-Team soll seine Wut auf den Vollhorst und die daraus resultierende Strafe auf den Rasen bringen und die 10% mehr raushauen, die die letzten 6 Spiele, eigentlich seit Stuttgart fehlen.

Die Journalisten von WAZ, Bild und Co. sollen einfach die Kirche im Dorf lassen und nicht übermäßig Moralisieren über das Maß, denn als 1991 uff de Betze die Fackeln brannten und mehr als nur Becher flogen, war das noch „gute südländische Stimmung“. Das ist heute halt anders und das ist auch richtig so. Aber ein Becherwurf ist auch nur ein Becherwurf und kein schweres Verbrechen, der Täter kann auch einer von uns im Block A sein und Leute, die ihr Geld damit verdienen, was zu schreiben können dies gerne tun und Moral zeigen, das ändert meine Meinung als Bochumer Fan aber nicht. Ich bin dieses Jahr sehr stolz auf Fans, Spieler und die Mannschaft und daher auch bereit Fehler zu verzeihen. Und natürlich, jeder muss die Konsequenzen seines Handels tragen und wir akzeptieren die Strafe des DfB, wenn sie angemessen ist. Und klar, der Linienrichter soll schnell wieder pfeifen und fit sein, die Tat tut uns leid, sie ist und bleibt saudämlich, aber sie muss nicht vor dem Kriegsgericht in Den Haag besprochen werden.

Und ganz ehrlich, wo gehobelt wird, fallen Späne, aber Freitag war nun wirklich ein gebrauchter Abend, Niederlage, Becherwurf, Abbruch und die Schande eines Einzelnen tragen wir nun alle.

Und an Philipp, ja es war kein Einzeltäter und viele machen das, aber viele fahren auch zu schnell Auto, rauchen Rothändle ohne Filter und das ist auch nicht gut und schädigt andere. Ich hoffe, alle Beteiligten Journalisten und Schiedsrichter sind auch so fair, über ihre Worte mal nachzudenken.

Tom, CB‘93, Block A

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It wasn‘t me - by Shaggy

19. März 2022

Bis zur 70. Minute war es unterhaltsames, intensives aber nicht hochklassiges Westderby, am 27. Bundesligaspieltag, vor wieder 25.000 Zuschauern im VONOVIA-Ruhrstadion. Bochums Fans hatten gesehen, wie sehr die Mannschaft will, aber gegen gute Gegner, wie Leipzig, Freiburg, Frankfurt - und gestern eben auch Gladbach - reicht es so momentan nicht. Borussia Mönchengladbach war in 55. Minute noch leicht glücklich durch A. Plea in Führung gegangen, aber dann hatte BMG eine starke Phase bis zum folgerichtigen 0-2 in der 61. Minute.

Hier machte sich u.a. bemerkbar, dass Bochums Viererkette auf 3 von 4 Positionen neu besetzt wurde - wie in Frankfurt - sowas wirkt sich halt aus. Dazu fehlt vorne das Fortune (da war Freitag Sommer) und seit Leipzig auch einfach das Matchglück.

Der VfL hat nun 4 von 5 Spielen verloren, davon 4 Heimspiele - nur gegen Fürth gewonnen - und hat nun DREI sehr schwere Spiele vor sich, Hoffenheim, Leverkusen und Freiburg, auch die kann man alle verlieren. Und dann ist man tief unten drin.

Aber all das wichtige Sportliche rückte in der 70. Minute in den Hintergrund. Es war ein schönes Flutlichspiel - bis dahin - und der VfL Bochum hatte ein lustiges Imagevideo produziert, damit die Leute nicht wie gegen Freiburg oder Union ihre leichten Becher wegwerfen, sondern sie austrinken. So weit, so gut, es half aber nix.

Es lief die 70. Minute, das Spiel war Freitag für uns schon zu 90 % verloren und dann warf jemand aus dem Block A von unten rechts einen vollen Bierbecher; ich sah den Flug des Bechers, der traf den Linienrichter. Vorher hatte der immer cool reagiert und schlecht an der Linie, ging nun zu Boden und stand wieder auf. Nachdem er erst so reagiert hatte, als wäre es keine große Sache, setzte er ein Zeichen, ging raus und ließ sich behandeln und die 25.000 Fans im Stadion warteten bis in der 87. Minute die Gladbacher Spieler auf den Rasen kamen, um sich bei 1500 Gladbach Fans zu bedanken. Da war klar, das Spiel, das ca 16 Minuten unterbrochen worden war, wurde endgültig abgebrochen.
Das war Bochums erster Spielabbruch ever und damit schien der erste Gladbacher Sieg in Bochum seit 1995 endgültig Fakt. Es stand ja schon 0-2 und die Chance, daraus ein 2-2 zu machen, so klein sie war, machte der bescheuerte Becherwerfer zu Nichte, dazu was der Verein sich in den letzten Jahren an Image aufgebaut hat. Wir sind halt nicht mehr im Kaiserslautern der 90ziger Jahre oder bei Schalke gegen Köln in den Achtzigern und wir sind ja nun auch nicht Dynamo Dresden.

Erst mal wünsche ich hier dem Linienrichter, dass es ihm heute gut und normal geht: Gute Besserung!

Bierbecherwürfe sind natürlich generell Mist, abezulehnen, auch aus dem geliebten Block A oder anderswo. Das ist Scheiße, Leute.
Das wird nun den Verein knüppelhart treffen und am Ende 1 Mio plus kosten, das Pokalaus hat den VfL sicher mindestens 2 Mios gekostet. Das waren also beides sehr, sehr bittere Abende für den Verein von 1848. Ich ging mit einem traurigen Beigeschmack in die Nacht und das ist auch heute noch so. Und ich denke, da war ich nicht alleine. Auch Fiege hilft nicht immer.

Die Becherwürfe waren vorher ein Thema und der DFB wird hart bestrafen, da ist neben einer fetten Geldstrafe, Plattzsperren auch ein Punktabzug möglich, was fatal wäre.

Ja, dieser Fan aus dem Block A hat dem VfL geschadet wie kaum ein anderer, aber ich fordere jetzt auch keine Kreuzigung für einen sehr, sehr dummen Becherwurf und sage auch, man hätte schon weitermachen können mit dem Vierten offiziellen und was dumm ist, ist in der Konsequenz nicht immer schrecklich. Aber es bleibt saudumm, dieser verdammt Kopftrefferbierbecherwurf und macht mich wütend.

Mich haben gestern viele gefragt, was ich gesehen habe, aber als Zeuge um den Täter zu identifizieren, tauge ich nichts, da ich den Wurf erst am Kopf des Linienrichters sah und sonst nix. Was soll ich da spekulieren. Der Täter darf sich nun sein Leben lang ärgern, dem VfL, seinem Club, viel Geld, Ärger und Reputation, vielleicht sogar Punkte gekostet zu haben, ähnlich dem Böllerwerfer bei RWE gegen Preußen Münster, wo ein 1-1 nach Abbruch 0-2 gewertet wurde. Ihr seid einfach ein Schaden für euren Club.

Und on top haben wir gegen Borussia Mönchengladbach fast immer mit den Schiris Pech, das ist nicht erst seit Günther Perl so. Aber wir haben das Spiel genau wie das in Frankfurt am Ende auch sportlich verdient verloren und die Glückwünsche gehen an Hans-Otto W., Jürgen H., unseren Hausmeister und Thorsten, die ihre wechselwiligen Spieler von BMG mal 70 Minuten angagiert wie gegen Hertha gesehen haben.

Und wir gehen mit dickem Kopf, Heimspielsperre (?) und verdorbenem Ruf in eine leichte sportliche Krise mit drei schweren Spielen.

Aber so ist es halt - und wir (!) werden das schaffen, wenn wir die Nerven behalten. Wir müssen aber hinten stabiler stehen, vorne konsequenter und cooler abschließen, wie Plea beim 0-1 und die Nerven behalten.

Tom;CB‘93

P.S.: Gruß an den Kambodschamann nebst Sohn und Jens, danke fürs Bier

Was soll denn das nu wieder?

17. März 2022

Vor ca. 18 Jahren hatte der VfL seine, meiner Meinung nach, spielstärkste Mannschaft aller Zeiten - mit Hashemain, Christiansen, Kalla, Wosz und Oliseh sowie Rein van D. Das war ein tolles BO-Team, das glaube ich die beste Heimbilanz ever hatte, mit 14 Heimsiegen und Gefühl ganz vielen Heimsiegen ohne Gegentor. 2003, da war man nach einem Auswärtssieg in Kaiserslautern mal 3.

Das wird der VfL Bochum 2022 als Aufsteiger in die Bundesliga nicht mehr schaffen, aber der Klassenerhalt ist als 11. immer noch gut drin. Dafür muss am Freitag gegen B. Gladbach siegen und das wäre dann ein Riesenschritt in Richtung Rettung, vor annähernd 20.000 im Vonovia-Ruhrstadion. Für Gladbach wäre ein Auswärtsssieg auch nicht schlecht, vor allem für Herrn Hütter.

Aber Gladbach hat immer noch eine tolle Truppe, die von den Namen her oben mitspielen kann und das bekam jüngst Hertha und Korkut zu spüren, die quasi keine Chance gegen BMG hatten.

Wir hingegen haben in Frankfurt eine ganz ordentliche erste Hälfte hingelegt und hätten 0-2 durch Asano führen müssen, ehe uns die Frankfurter niederrannten, zuückdrängten und letztendlich verdient 2-1 besiegten.

Da die Punkte nun gegen Spirtzenteams, also Gladbach als Ex, gegen Hoffenheim und Leverkusen nicht sehr wahrscheinlich sind, kommt dem Flutlichtspiel gegen die Mönchengladbacher eine sehr hohe Bedeutung für beide zu, eine noch höhere als es der Name des alten Westderbies vermuten lässt.

Bochum könnte Freitag einen guten Schritt gehen und die Gladbacher mit Addi Hütter (nicht an ihrer Seite) natürlich auch, rufen sie Freitag ab, was sie können, wird es für den VfL nicht leicht und 1500 Schwarz-Weiß-Grüne könnten feiern - wie zuletzt 1995 unter Trainer Kraus. Damals spielte Eberl noch als Spieler an der Castroper Straße, São lange ist der letzte Gladbacher Sieg her, also 27 Jahre. Da war Thomas Reis noch Spieler bei Eintracht Frankfurt….Und Freitag ist auch er nicht dabei, Corona….(update).

Aber ergibt gibt es - trotz der Bochumer Heimstärke und der guten Form des VfL - vor den eigenen Fans Dinge, die Gladbach in die Karten spielen könnten, nämlich, dass Soares, Gamboa und Leitsch in der Bochumer-Vierer-Kette ausfallen und dazu Esser, Pantovic, Hartwig und - wer weiß wer noch bis morgen.

Hinten macht sich der VfL-Fan weniger Sorgen um Masovic, trotz seines Eigentores in Mainhatten, sondern um Bockhorn, den, wie fast zu erwarten, Kostic ein Knoten in die Beine reingespielt hat. Wird das nicht gefährlich gegen die Mönche? Auf der anderen Seite Haben die Kölner beispielsweise Kostic gedoppelt und klar, viele AVs sehen gegen den Kostic „alt“ aus, also kann das auch nur ein doofer Tag gewesen sein.

Also Herbert Bockhorn war wirklich schlecht in Frnkfurt und machte entscheidende Fehler gegen die Hessen wie Asano, aber ich sehe beide denoch in der Startelf morgen, weil ein mieden Tag kann man mal verzeihen, auch wenn der eine Mensch von Fan4Fans den Herbert Bockhorn wirklich schlecht sah.

Also eine neu formierte Kette, vermutlich erst mit Polter statt Locadia und Gladbach kommt mit Plea, Embolo, Stindl natürlich als leichter Papierfavorit ins Ruhrstadion. Losilla und Elvis, Asano,Antwi oder Löwen, sicher der Holtmann im MF.

Für Bochum sprechen Heimstärke, Bilanz und der aktuelle Teamgeist und die gute Stimmung im Umfeld des Vereins seit 1848,für Gladbach die stärkeren Einzelspieler, Erfahrung und die Tagesform ((von Hertha), also geht die Tendenz zum Remis.

Sollte man gegen Bielefeld, Augsburg und Union 4-5 Punkte holen, reicht das vermutlich. Aber man hat schon Pferde kotzen sehen und das vor der Apotheke.

Thomas, macht er, vom Bett aus.

Tom,CB`93

P.S.: Tip ist 1-1 und, nein, ich habe es (noch) nicht auf FIFA 22 vorgespielt, Gruß an Thorsten, Hans-Otto und Jürgen H., unseren Hausmeister …. ;-) und die anderen von der Elf vom Niederrhein

DATEN VON VfL4U:

Freitag, 18.03.22, 20:30 Uhr, Vonovia-Ruhrstadion

Schiedsrichteransetzung wird nachgereicht

Hinspiel: BMG - VfL 2:1 (31.10.21; Plea, Hofmann; Blum)

VfL: Riemann - Stafylidis, Bella Kotchap, Masovic (Leitsch), Bockhorn - Rexhbecaj, Losilla, Osterhage (Löwen) - Holtmann, Polter, Asano (Antwi-Adjei)
BMG: Sommer - Beyer, Friedrich, Ginter - Netz (Bensebaini), Koné, Neuhaus, Lainer (Scully) - Thuram, Embolo, Plea

Seitenwechsler: Armel Bella Kotchap, Markus Gellhaus / Christoph Kramer

Ausfälle VfL: Cristian Gamboa, Robert Tesche, Milos Pantovic (alle Covid-19), Danny Blum (Wade), Simon Zoller (Kreuzbandriss)
Ausfälle BMG: Nico Elvedi (Covid-19),Jonas Hofmann (Muskelfaserriss)

Adlertag

14. März 2022

Der VfL Bochum verlor 2-1 in E. Frankfurt und zeigte - in der 2. Halbzeit wieder teilweise sein im Vergleich zum Heimgesicht sein leicht schwächeres Auswärtssgesicht-, bemüht, wollend, aber nicht gefährlich genug vorne, unfokussiert oder zu wenig präzise „auf dem Weg in die Box“. Dabei lief es in der ersten Halbzeit etwas anders im deutsche Bank Park, Bochum suchte den Weg nach vornehme traf auch. Aber dann, aber dann.

Aber vorher hatten die 1300 Bochumer am Gästeblock von 8 Ordnern, von denen 3 oder 4 aktiv den Einlass kontrollierten, warten müssen. Die teilweise mit Quarzhandschuhen ausgestatteten „Ordner“ hatten ja Zeit, einige Fans verpassten den Anpfiff und damit die Schweigeminute für Jürgen Grabowski, der unlängst verstorben ist. Der Weltmeister von 1974 ist vor der Adlerreihe mit Körbel, Bernd Nickel, Cha und Falkenmeier, Yeboah und Bein. Die BO Ultras hatten ihre zwei Busse gemacht und auch so sah man viele bekannte Gesichter der Bochumer Fanszene (City/Big 5) im Gästeblock, als dann endlich alle drin waren. Die Stimmung war gut, mehr aber auch nicht.

Bochum musste sich erst mal Frankfurter Angriffe erwehren und die auf drei Positionen neue Viererkette versuchte sich zu finden, wobei Bockhorn mehr Probleme hatte (gegen Kostic) als Stafylidis mit seinem Pendant. Masovic spielte solide, sollte aber in Halbzeit Zwei ein Eigentor machen.
Frankfurt kam also über die Flügel, fiel aber auch nicht mehr ein als nötig und so übernahm Bochum mehr das Offensivspiel, was nach einem Standard von Stafylidis im 0-1 durch Polter mündete. Der Jubel am Sonntagabend war wirklich schön. Danach spielte Bochum noch mutiger und bekam seine Chancen. Die größte zum 0-2 vergab Asano, der damit vermutlich Bochumer Punkte aus der Hand geben sollte, im Nachhinein betrachtet. Trotz Trapp, den muss der Japaner machen. Und das sagte auch Reis später auf der PK. Dass das - da nicht fiel, das verhinderte, dass der VfL nen Punkt mitnahm von Eintracht Frankfurt.

Man ging mi der knappen Führung noch mit guter Stimmung in die Pause, wo dann Glasner sein Team weckte. Die Hessen kamen frech aus der Pause. Da hatte Bochum auch laut Capitano Losilla wohl kein Hallo wach genommen und verpennte so 6 Minuten komplett, die aber das Spiel drehen sollten.

Frankfurt machte viel Druck über die Flügel und wollte dafür schon vor der Pause einen Elfer, Bockhorn wackelte da. Aber diesmal kam die Flanke rein und Masovic wollte vor dem Abseits stehenden Frankfurter klären, aber weiß klärte ins Tor. Riemann hatte keine Chance.

Das 1-1 drückte die Westfalen endgültig in die Defensive. Nach dem 4. Eigentor im dritten Spiel kamen nun die Adlerträger endgültig auf.

Wenn Jürgen Grabowski von oben zuguckte, freute er sich sicher über das 2-1 durch Kamada. Die Eintracht hatte das Spiel gedreht. Und die schwarzen Trikots blieben dran, verwickelten Bochums Abwehr und Mittelfeld immer wieder in Rettungsaktionen und verdienten sich die Führung. Das war die stärkste Phase der Frankfurter, die zuvor 4 Spiele sieglosen geblieben waren.

Reis brachte Locadia, Löwen, Antwi und Co.,aber nach vorne fehlte immer der entscheidende Biss. Hinten wurde Bochum leidlich beschäftigt und vorne hatte man doch noch ein Riesending, wieder machte Bochum das zweite Tor eben nicht.

So verlor man am Ende 2-1, weil man nicht mehr als Nadelstiche setzen konnte und vergab erstmals eine Führung. Frankfurt mit einem erarbeiteten Sieg und die 1600 Bochum guckten doof in die hessische Nacht, auch bei Mekkes in Rüsselsheim wurde es für Flo, Olli, Matthes und mich nicht besser. Wir hatten mal wieder auswärts verloren, es war die vierte Pflichtspielniederlage 2022.

Da geht es Freitag gleich zu Hause weiter gegen Gladbach und da muss die Viererkette wieder stabilisiert werden und es muss mehr Präzision in der Spitze geben.

Tom,CB‘93

P.S.: lieben Gruß an Thomas Eiskirch

Warum hat das Schaf den Lenker im Po?

10. März 2022

Wenn man bei kleinen Kindern zum Abend hin aufräumt, findet man komische Dinge. Das Schaf hatte den Lenker im Allerwertesten und das hatte ja nichts mit nem Adler, nem Löwen oder nem Zebra zu tun, nicht mal mit einer Ziege. Was sollte es mir sagen? Vermutlich nix, denn Sonntag spielt immerhin die Eintracht gegen Bochum und das auf DAZN, falls man nicht zu den 1500 Bochumern vor Ort zählt. Ich weiß nicht, ob 30.000 oder 37.000 Zuschauer in der Deutsche Bank Arena live dabei sein werden. aber es wird wieder laut in Frankfurt. Das ist gut so, auch wenn nun die 5. Welle durchs Land rollt.

Frankfurt unter Glasner ist konstant unkonstant, beim Hinspielsieg im Ruhrstadion wurden vorher die Fischverkäufer von Olympiakos zerflückt, dann verloren die Hessen an der Castroper. Aber dass der erneute Sieg in Betis S. für den Auswärtssieg bei den Bembelravern ein Omen ist, nee das wäre zuviel. Aber mein Vorspiel bei FIFA 22 endete 0-3, Locadia und Antwi trafen, aber auch das heißt nix, wobei Freiburg bei FIFA…., ach lassen wir das.

Fakt ist, wir bleiben auswärts steigerungsfähig und zu hause eine Macht, obschon nun viermal besiegt. Frankfurt könnte müde sein, Glasner lässt 3-6-2-1 gegen unser 4-1-4-1 spielen und auch hier gilt, die in der Bundesliga schwache Eintracht hat einen starken Kader aus Trapp, Ndicka, Tuta, Hinteregger, Sow, Kittel, Kamada, Kostic, Kauf, Jakic, Lindström , Borre` und und und ….. Eintracht Frankfurt war 4 Jahre der heiße Scheiß und der VfL ist es zur Zeit. Gegen den Adler spricht die Müdigkeit, aber Fürth hat auch auf unsere Müdigkeit gehofft und war selbst nicht gut, wir hingegen schon.

Bochum siegte im Hinspiel 2-1 und einst 2008 mit Epalle, Yahia und Co 0-3, sonst gab es viele Niederlage in Frankfurt, icht nur das Pokalfinale 1988 oder im Pokal 2013 oder in der 2. Liga zu Hause mal, die Bilanz ist durchwachs und aufhübschfähig.

Bochum kann weitere Schritte Richtung Richtung Klassenerhalt gehen und in der Hauptstadt der dt. Ultras bestehen, wenn man die erste Halbzeit übersteht, die kurzen Pässe in die Box verbessert und die richtigen Zweikämpfe gewinnt.

Ich tippe 2-2 wie Fanforfans beim Duell Platz 10 gegen 11 - und dann schauen wir mal, wenn die Sonne in Hessen untergeht, wem dann Erbarmen droht….

Auf jedem Fall dem Schaf…..

Frankfurt: Trapp - Ndicka, Tuta, Hinteregger - Sow, Kittel, Kamada, Kostic, Kauf, Jakic — Lindström , Borre`

Bochum: Riemann - Lampro (Danilo), Masovic, Bella Kotchap, Stafylidis —- Rexhbecaj, Losilla - Osterhage (Löwen) - Holtmann, Polter, Asano (Antwi-Adjei/Pantovic)

Es fehlen bei Bochum: Zoller, Leitsch und Hartwig, Locadia und Gamoa

Tom,CB`93